Investitionsvorhaben Alexanderstraße – audiowalk & intervention

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INFO
SA. 22. OKT. 2016, 15 Uhr

Leitung: Eva Kietzmann und Petra Kübert
Anmeldung unter: Anmeldung.akademie.hds@gmail.com (Betreff: „Investition“)
Anzahl der Teilnehmer_innen: 20
Dauer: max 120 min
Sprache: deutsch
Treffpunkt: an der Uhr vor dem Haus der Statistik
Eintritt frei. Die Akademie der ZUsammenKUNFT wird gefördert aus Mitteln der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin

BESCHREIBUNG
„Investitionsvorhaben Alexanderstraße“ ist der Titel eines im Jahr 2009 entwickelten interventionistischen Soundwalks für das Areal rund um den Alexanderplatz. Wo heute die rosarote Mall steht, war bis 1945 das Polizeipräsidium die Rote Burg und vorher ein Arbeitshaus mit sogenannter Irrenanstalt. Ein Gedenkstein vor der Shoppingmall Alexa erinnert daran. Hörstücke, Soundcollagen und Interviews mit Theoretiker*innen für Architektur und Urbanität (Bauleiter des Alexas, DDR-Zeitzeug*innen, gentrifizierungsbedrohter Clubbetreiber, Anrufbeantworter des Büros für Kunst im öffentlichen Raum) führten über das Gelände. Sieben Jahre später werden wir den urbanen Raum mit demselben Audioguide mit einer Verschiebung wahrnehmen und als Gruppe interventionistisch und performativ darauf reagieren.

english version

„Investment project Alexanderstrasse“ is the title of an interventionist soundwalk, that was produced in the year 2009. The walk deals with the developing area around Alexanderplatz. Where nowadays you can find a pink shopping mall, in 1945 the police headquarters of the Gestapo, called „the Red Castle“, was located there. And previously a so-called nuthouse. A memorial stone in front of the shopping mall recalls these parts of Berlins opressive history. 

The soundwalk guides through the area with field recordings, sound collages and interviews with different theorists * on architecture and urbanism (such as with the construction manager of the shopping mall, a time witness during the GDR, an independent club owner in danger of gentrification and a voice mail of the „Office of Public Art“). Seven years later we will enter that urban space with the same audio walk but with shifting perspectives. Together as a group we will respond interventionist and performative to it.

– the language is german OV –