Igel der Begegnung

Interventionen, Gespräche und Installationen über Orte der Begegnung – mit Ortszeug:innen, -nutzer:innen und -planer:innen

Wir (Alexander Callsen und Boris Jöns) wollen den Raum, den wir mit dem Zentrum für Netzkunst teilen, für Fortführung und Vertiefung unserer Beschäftigung mit Orten der Begegnung in der Nachbarschaft des Haus der Statistik nutzen. Das HdS wird immer mehr zu einem Ort der Begegung. Geradezu ein Meta-Ort. Wir wollen die neuen Beziehungen, Verbindungen, Nutzungen und Vorstellungen über Begegnung dokumentieren und in verschiedenen Formaten präsentieren: interaktive Projektionen (s. Foto), Workshopformate und Arbeitstreffen. Aktuell planen wir Kooperationen mit anderen Pioniernutzungen („Mitkunstzentrale“ / Erik Göngrich u. Valeria Fahrenkrog, Rechercheprojekt „Mocca Eck“ / Susanne Schröder)

Angepasst an die Covid-19 Situation planen wir mit kleiner Teilnehmerzahl.

Möchten Sie einen Ort der Begegnung markieren? Schreiben Sie uns an igel@felsenbein.com

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igel@felsenbein.com

Igel der Begegnung

Crafting bodies

Temporäres Kollektiv aus bildenden und darstellenden Künstler:innen

Zeitraum: 1.06 – 31.07.2020

Crafting bodies ist ein temporäres Kollektiv aus bildenden und darstellenden Künstler:innen. Vorort wird kontinuierlich mit Material und Tanz experimentiert und Skizzen etappenweise in porösen Performances und Workshops öffentlich geteilt.

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Crafting bodies

Coca Collaboration & Tortendiagramm

Der Raum D 3.9 wird zum offenen Schaustudio des Künstlerinnenkollektivs Hölmer Jerke Seiling.

Zeitraum: 1.08. – 31.08.2020

Hölmer Jerke Seiling richten sich für einen Monat im Haus der Statistik einen gläsernen Arbeitsraum ein. Im Sinne der Statistik sammeln sie Informationen, Formationen und Formen, werten sie aus und bringen sie vor Ort zur Darstellung. Sie arrangieren Punktwolken, Zeichnungen, Aquarelle, Collagen und bauen im Schaufenster ein mobiles Tableau vivant. Abschliessend laden sie zu einer offenen Gemeinschaftsarbeit ein.

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Coca Collaboration & Tortendiagramm

RESIDENZPFLICHT

Temporäre Zentrale und Vermittlungsstelle der Künstler:innengruppe msk7 für residenzpflicht.berlin

Zeitraum: 01. August – 31. Oktober 2020

Ort: Pförtnerloge Haus D (D 1.4 + 1.5)

 

Seit 2019 setzt die Künstler:innengruppe msk7 ihr Projekt RESIDENZPFLICHT in den Randbezirken Berlins um.

RESIDENZPFLICHT ist ein international ausgelobtes Artist-in-Residence-Programm, das 10 einmonatige Projektstipendien in Berliner Flüchtlingsunterkünften vergibt. Die 10 neugebauten Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) werden 2019 bis 2020 abwechselnd und temporär um ein mobiles Modul in Form eines Wohnateliers (Bauwagen) erweitert und mit künstlerischen Projekten bespielt. Nacheinander bezieht jeweils eine Stipendiat:in für vier Wochen das mobile Atelier. Es besteht Residenzpflicht.

Ziel des Programms ist es, mit einer Vielfalt künstlerischer Positionen die in sich geschlossenen Flüchtlingsunterkünfte temporär für Ansätze und Entwicklungen zeitgenössischer Kunst zu öffnen, den Künstler:innen und den Geflüchteten alltägliche Berührungspunkte zu ermöglichen, um vor Ort den Austausch kulturell unterschiedlicher Ideen und Ansichten anzuregen und von dort nach außen zu tragen. Jede Residenz wird von zwei öffentlichen Veranstaltungen in den Unterkünften begleitet und auf unserem Projektblog residenzpflicht.berlin vermittelt.

RESIDENZPFLICHT versteht sich als künstlerische Intervention vor Ort.
Ergänzend möchten wir den Projektraum im Haus der Statistik temporär als Zentrale nutzen und so die MUFs in den Randbezirken mit der Mitte Berlins vernetzen.

Wir stellen uns vor, im Haus der Statistik unsere eigene künstlerische Auseinandersetzung mit dem Projekt RESIDENZPFLICHT sichtbar zu formulieren, die einzelnen Residenzen mit wechselnden Ausstellungen im Projektraum zu begleiten und öffentliche Künstlergespräche zu veranstalten.

Mona Babl, Kati Gausmann, Ricarda Mieth, Anja Sonnenburg
Künstlerinnengruppe msk7
mail@msk7.org

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RESIDENZPFLICHT

Raum für Netzwerke und Solidarität

Raum für Arbeits- und Kontexterfahrungen, Umfeld für gemeinsames Lernen und Unterstützung im Kunstfeld

Vom 1.–31. Oktober
Ausstellung der gesammelten Materialien: 29.–31. Oktober 15–18Uhr
Abschlussfeier: 31. Oktober, 15–18 Uhr

Der Raum für Netzwerke und Solidarität soll ein Treffpunkt für Viele sein. In ihm sollen verschiedene Arbeits- und Kontexterfahrungen zusammenkommen und ein Umfeld für gemeinsames Lernen und gegenseitige Unterstützung im Kunstfeld geschaffen werden.

Untersucht werden die Fragen, was Netzwerke sein können und wie und wo sie entstehen. Wie sehen die Strukturen und Rahmenbedingungen von Netzwerken aus? Welche Möglichkeiten bieten sie und wo liegen ihre Grenzen?

Raum für Netzwerke und Solidarität ist ein Arbeitsraum für Netzwerke. Initiativen und Gruppen, die in ihrer Arbeit auf Kollektivität und Solidarität setzen, werden eingeladen, in dem Raum zu arbeiten. Geprobt werden sollen Workshop-Formate und Modelle für Reflektion und Austausch. Der Wunsch ist, dass nach der Nutzung des Raumes etwas für die nachfolgende Gruppe und das Publikum hinterlassen wird. Das können Ergebnisse, Zwischenstände, Arbeitsmaterialien oder Fragestellungen sein, die andere in ihre Arbeit integrieren können. So soll ein freiwilliger Wissenstransfer ermöglicht werden, auf den die partizipierenden Gruppen, Akteur:innen und Netzwerker:innen auch nach dem Projekt noch zurückgreifen können.

Im Raum soll Wissen zusammenkommen und Neues entstehen. Ein Dialog über alternative Formen der Zusammenarbeit soll sich entwickeln, bei dem Gruppen und Gemeinschaften in den Vordergrund rücken. Gedacht ist das Projekt als eine gemeinsame Mindmap, ein Arbeitsheft, Archiv oder Wörterbuch nicht-kommerzieller und solidarischer kollektiver Arbeitsweisen.

Am Ende des einmonatigen Experiments steht eine dreitägige Veranstaltung, in der gesammeltes Wissen über die verhandelten Themen, Strategien im Kunstfeld und die Ausgangsfragestellungen, wie Gruppen zusammenkommen und arbeiten können, öffentlich zugänglich ist.

Die eingeladenen Akteur:innen, die mögliche Verbindung zwischen den Gruppen, die bearbeiteten Themen, und die Ergebnisse des Projekts im Raum werden von den Kurator:innen Sarie Nijboer und Vincent Schier koordiniert:

„Raum für Netzwerke und Solidarität entsteht aus unserem Bedürfnis nach mehr Solidarität, Austausch und Zusammenwirken im Kunstbereich. Auf Grundlage unserer Erfahrungen in kollektiven Zusammenhängen und unseres Interesses an alternativen Formaten der Zusammenarbeit, wollen wir einen Raum entwickeln, in dem wir Netzwerke einladen, ihre Organisationsstrukturen durch Treffen, Workshops und Gespräche zu reflektieren.
Wir glauben, dass ein solch expliziter Diskurs von Netzwerken auf theoretischer und praktischer Ebene eine dringende Diskussion im Kontext der “Kunstproduktion” ist, jetzt, da aktuelle globale Themen es erfordern, alternative Formen des Arbeitens und Zusammenseins zu finden. Er wird somit die Möglichkeit geboten, neue Grundlagen zu diskutieren und zu schaffen, bei denen der Begriff der Nutzer:innenschaft, des Wissensaustauschs, und der Inklusivität im Vordergrund steht, ohne das kommerzielle Ziele verfolgt werden müssen.“

Raum für Netzwerke und Solidarität

COLORAMA Risostudio und Verlag

Verlegen und Drucken im Mikroverlag. Anschauen, Lernen, Selbermachen.

Colorama ist ein Riso Druckstudio und Verlag, der seit 2015 von Johanna Maierski betrieben wird. Die Risografie ist eine Duplikations-druckmethode aus Japan, die in einem Schablonendruckverfahren ähnlich dem Offset oder Siebdruck schnell farbige Drucke auf ungestrichenem Papier produzieren kann.
Das Verfahren eignet sich für Poster und schnelle Fanzines aber auch für aufwändigere Foto- und Kunstbücher. In dem COLORAMA Studio kann man sich für seine Druckprojekte beraten lassen und sie in Auftrag geben, oder in einem der Workshops selber lernen, wie man eine Drucksache umsetzten kann: Vom frühen Konzept bis zum fertigen Endprodukt.
Nach absolvierten Workshops kann nach Terminabsprachen auch eigenständig an dem Drucker gedruckt werden. Das Studio fungiert außerdem als Showroom und Archiv von allen bisherigen im Verlag COLORAMA erschienenen Titeln und den unterschiedlichsten Büchern und Zines, die alle mit der Druckmethode produziert wurden.

Geöffnet nach Absprache.

Besucht uns gern auch auf unserer Website.

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COLORAMA Risostudio und Verlag

Zentrum für Netzkunst

Rekonstruieren, Bewahren und Ausstellen von Netzkunst und Netzkultur

Das Zentrum für Netzkunst rekonstruiert, bewahrt, kontextualisiert und stellt Netzkunst aus. Wir bemühen uns, Kunstwerke und Diskurse rund um Netzkunst und Netzkultur – beides aufgrund seiner ephemeren Struktur gefährdet – sowohl einem breiten Publikum als auch der Forschung zugänglich zu machen. Dabei werden neue Positionen und Tendenzen in Kunst und Wissenschaft mit Verweis auf vergangene Strömungen verständlich gemacht und das Feld abgesteckt.

In diesem Sinne agiert das Zentrum für Netzkunst an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kuration und Kunst. Die aktive Förderung der Diversität des Kunstfelds sowie die Gestaltung einer links-politischen Gegenwart unter Einbeziehung künstlerischer, wissenschaftlicher und politischer Perspektiven ist wesentlicher Bestandteil unserer Tätigkeit.

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Zentrum für Netzkunst

HabibiShip

Upcycling-Flow-Arts-Workshops: Das heißt aus gefundenem Material kreative Jongliergeräte bauen und mit Spaß erlernen.

Jonglieren macht Spaß, trainiert die Geschicklichkeit, ist kommunikativ und kann überall stattfinden! Darum organisieren wir seit Mitte 2018 Upcycling-Jonglier-Flow Arts Workshops.
Gemeinsam wollen wir einen Raum schaffen, in dem sich die Teilnehmer*innen frei fühlen, neue Fähigkeiten zu erlernen, ohne Angst vorm Scheitern.

Das Besondere: Die Jongliergeräte werden selbst gebaut. Ganz im Geist der Kreislaufwirtschaft werden dazu gebrauchte Materialien wiederverwendet. Der Workshop zielt darauf ab das innere Kind zu erwecken sowie Kreativität im alltäglichen Leben zu fördern. Denn Jede und Jeder hat die Fähigkeit, kreativ zu sein und neue Dinge mit den eigenen Händen zu erschaffen!
Wir wollen die Teilnehmer ermutigen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und anregen nichts Neues zu kaufen, sondern stattdessen weggeworfene Materialien wiederzuverwenden, indem wir Jongliermaterial aus gefundenen Werkstoffen herstellen.

Neben den Jonglier- und Bastelworkshops treten wir bei verschiedenen Events als LED-Jongleure und Flow-Art-Performer auf. Dabei verbinden wir die Freude an Flow Arts mit farbenfrohem Licht und ausdrucksstarkem Tanz. Eine verkörperte, facettenreiche Interpretation, um das Publikum und uns ein bisschen in Trance zu versetzen.

Die HabibiShip-Crew besteht aus:

Abdel: Lichtbildner AKA “The wisest, youngest light master“ – Film und Foto, Lichtpeitsche und Bo Stab Jonglage

Alex: Suffizienz-Experte und Klassenclown – Projektmanagement, Marketing und Ball-/Keulenjonglage

Felix: The Organizer und Musik-Sommelier – Performer, Organisator und DJ (Radio Rainbow) und Balljonglage

Giulia: Creative Designer und magische Fee – Kommunikation / Produktdesign und Poi Jonglage

Isabella: Seelen-Hausmeisterin und Chaosschöpferin – Verwirrung, Ausrüstung, Maske, Lichtpeitsche und Poi Jonglag

Robert: Problemlöser und essenzielle Quelle des Friedens – Projektmanagement und Communication coaching, Poi und Balljonglage

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habibiship@gmail.com

HabibiShip

ABA (Air Berlin Alexanderplatz) e.V.

ABA stellt Formen ephemer künstlerischer Recherche dar und möchte die Grenzen dessen, was als Wissen definiert wird erweitern.

Zeitraum: 01.07.20 bis 31.07.20

ABA (Air Berlin Alexanderplatz) e.V., ist eine Recherche-orientierten KünstlerInneninitiative, die 2009 gegründet wurde. Seit 2017 ist ABA als gemeinnützige Einrichtung amtlich eingetragen. Die Kommunikation und Umsetzung neuer künstlerischer Ideen sind Leitfäden unserer Initiative. Das Programm ist schwerpunktmäßig auf künstlerische Recherche ausgerichtet und steht ein für kollektive und experimentelle Wissensproduktion. ABA engagiert sich konkret in der künstlerischen und kulturellen Landschaft Berlins.

Die Tätigkeitsfelder von ABA sind die Konzeption, Zusammenstellung und Umsetzung unterschiedlicher Arbeits- und Präsentationsformate: Das Veranstalten der Salons, die Veröffentlichung von Publikationen, die Verwaltung des Residency Programms, das Organisieren der Labs, die Betreuung des Online Blogs Notices und die Durchführung der BFSCA (Berlin Field School of Contemporary Art). Seit 2018 organisiert ABA auch die interdisziplinäre diskussions-reine World of Noon. Während die Wissenschaft immer stärker die künstlerische Praxis beeinflusst, ist es unser Anliegen, mit dieser Reihe Formen ephemer künstlerischer Untersuchungen darzustellen und die Grenzen dessen, was als Wissen oder Recherche definiert wird, zu erweitern.

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ABA (Air Berlin Alexanderplatz) e.V.

A TRANS

Kunstinstallation im Schaufenster von Haus D: Fellow Lodgers von Ellinor Euler. September 2019

Zeitraum: 01.07.20 bis 31.07.20

A TRANS feat. Ellinor Euler_ Fellow Lodgers

A trans ist eine seit 2006 bestehende Plattform für alle, die künstlerisch-architektonische Visionen und soziale Achtsamkeit schätzen. Unter einem Jahresmotto lädt A trans ein, transdisziplinäre Konzepte, Installationen und Interventionen zu entwickeln und zu realisieren. Aktuell tritt A trans nomadisch an unterschiedlichen Orten und in vielfältigen Formaten, auch international, in Erscheinung.

Installation: 11.09 – 29.09.2019

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in@atrans.org

A TRANS