Kurzfilme: Stories from the South

Fordlandia MalaiseSusana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings
Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth
Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut)
Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.

Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

12. November 2020 | 20:00

Fordlandia Malaise: Susana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings: Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth:  Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut): Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.,  Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

Stories from the South führt an Orte, an denen die Welt durch die koloniale Expansion bereits mehrfach untergegangen ist. Das Kurzfilmprogramm erforscht neue Formsprachen jenseits von hegemonialen Denkweisen – im Wissen, dass wir die Krisen der Gegenwart nicht mit den gleichen Mitteln lösen können, die diese Probleme verursacht haben.
Fordlandia Malaise untersucht die Nachwirkungen einer 1928 von Henry Ford im Amazonas-Regenwald gebauten Firmensiedlung.
Miasma, Plants, Export Paintings befasst sich mit Anpassungsbemühungen während der Expansion des Britischen Empires und legt die Verstrickungen zwischen Imperialismus, naturwissenschaftlichen Methoden und der Konstruktion von „Rasse” offen.
An Invocation to the Earth thematisiert den Klimakollaps aus der Perspektive präkolonialer Sagen und animistischer Rituale.
Tellurian Drama beschäftigt sich ausgehend von den materiellen Überresten eines kolonialen Radiosenders mit Dekolonisierung, Technologie und der Historizität von Kommunikation.

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12. November
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Kino: Silas

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

20. November 2020 | 20:00

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

„Bei unserem Kampf für die Umwelt geht es nicht nur um Bäume. Wir verteidigen unsere Kultur, unsere Identität, unsere Leben.“ Unermüdlich recherchiert der Umweltaktivist Silas Siakor in seiner Heimat Liberia die Machenschaften und Deals internationaler Unternehmen und der Regierung. Landraub und Korruption können nur verhindert werden, wenn die politischen Eliten auch von der breiten Bevölkerung zur Verantwortung gezogen werden. Silas und sein Team setzen dafür neue Technologien ein: Mit der Smartphone-App Timby kann jede:r Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und weltweit öffentlich machen. Über fünf Jahre begleiten die Filmemacher:innen einen Kampf zwischen David und Goliath.
Hawa Essuman ist Absolventin des One Fine Day Films Trainingsprogramms von Tom Tykwer in Nairobi. 2010 stellte sie ihren ersten langen Spielfilm Soul Boy (2010) fertig, der auf über vierzig Filmfestivals weltweit lief und mehrere Auszeichnungen erhielt. Silas (2017) ist ihr Dokumentarfilm-Debüt.

Anjali Nayar, Filmemacherin aus Kanada, arbeitet und lebt zwischen Montreal und Nairobi. Sie hat einen Master in Dokumentarfilm der Columbia University Graduate School of Journalism sowie einen Master in Umweltmanagement der Oxford University und ist Absolventin der International Space University.

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20. November
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Kino: Wild Relatives

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UTAnschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

19. November 2020 | 20:00

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UT Anschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

Wild Relatives beginnt mit einem Ereignis, das weltweites Medieninteresse hervorgerufen hat: 2012 musste ein internationales Agrarforschungszentrum aufgrund des Syrienkrieges von Aleppo in den Libanon umziehen und begann in einem mühsamen Prozess, aus den Backups im Global Seed Vault auf Svalbard ihre Saatgutsammlung neu zu pflanzen. Auf den Spuren dieser Saatguttransaktion zwischen der Arktis und dem Libanon entfaltet sich in einer Reihe von Begegnungen eine Matrix menschlichen und nicht-menschlichen Lebens.

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19. November
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Kino: Maquilápolis

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

12. November 2020 | 20:00

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

Maquilápolis folgt der Geschichte von Fabrikarbeiterinnen an der mexikanischen Grenze, die gegen die Umweltzerstörung und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft durch US-amerikanische und multinationale Unternehmen kämpfen. Carmen Durán und Lourdes Luján halten ihre Kämpfe in Videotagebüchern fest und dokumentieren ihre Arbeit als promotoras: Community-Vertreterinnen für soziale Gerechtigkeit. Der Entstehungsprozess des Films bezog die promotoras aktiv in die Planung, die Dreharbeiten und den Vertrieb mit ein und führte zur Säuberung einer verlassenen Fabrik in Chilpancingo.

Vicky Funari ist Dokumentarfilmerin und Lehrerin. Zu ihren Filmen gehören Paulina (1998) und Live Nude Girls Unite! (2000). Funari engagiert sich für ko-kreative Prozesse, die darauf abzielen, auch für die repräsentierten Individuen und Communities von Nutzen zu sein. Sie ist Senior Lecturer für Visual Studies am Haverford College.

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12. November
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Kino: Mekong 2030

Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân, Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020, 94 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Sarnt Utamachote und Alex Curran-Cardarelli

6. November 2020 | 20:00

Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân, Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020, 94 Min. OV mit englischen UT,  Anschließend Videogespräch mit Sarnt Utamachote und Alex Curran-Cardarelli

In den 1970er Jahren initiierten paramilitärische Regierungen in Südostasien eine Reihe geopolitisch motivierter Privatisierungen am Mekong. Die dadurch entstandenen Umweltschäden beraubten die lokalen Communities ihrer Ressourcen und lösten interregionale Konflikte aus. Das ökologische Ungleichgewicht wirkte sich gleichermaßen auf die ländliche Bevölkerung und die Metropolen aus, indem sie beide zwang ihre Bedürfnisse zu überdenken und ihre Produktionsmethoden neu auszurichten. Mekong 2030 ist eine Anthologie von fünf kollaborativ entstandenen Kurzfilmen (Soul River, The Che Brother, The Forgotten Voices of Mekong, The Line, The Unseen River), die aus einem vom Luang Prabang Film Festival initiierten Film-Workshop mit lokalen Umweltaktivist:innen entstanden.

Alex Curran-Cardelli ist Festivalmanager des Luang Prabang Film Festivals (FPFF), das die Produktion von Mekong 2030 initiierte. FPFF spezialisiert sich auf Filme aus Südostasien und entwickelt sich aktuell zu einer der interessantesten Adressen in der internationalen Filmfestivalszene.

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6. November
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Kino: No Gold for Kalsaka

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

5. November 2020 | 20:00

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

Als die Regierung von Burkina Faso im Jahr 2000 mit der Erteilung von Bergbaugenehmigungen beginnt, steigt das Goldfieber. Den Menschen in Kalsaka werden Berge von Gold versprochen: Arbeitsplätze für die Dorfbewohner:innen, Stipendien für ihre Kinder, Geld für die Staatskasse und Entwicklungshilfe für die nächsten 10 Jahre. Aber sechs Jahre später wurden ihnen Berge von Gold genommen, während ihnen selbst nichts als verschmutztes Land übrig bleibt. No Gold for Kalsaka verbindet dokumentarische und fiktiven Elemente zu einer Erzählung über Gut und Böse, wie man sie aus dem Western kennt. Referenzen zu westafrikanischen Griot-Traditionen, Cowboys und Ennio Morricone’s Filmmusik kreieren eine Welt im Goldrausch.

Michel K. Zongo, geboren in Koudougou, Burkina Faso, arbeitet als Regisseur, Kameramann und Produzent für Dokumentarfilme. Er studierte am Burkina Faso National Cinematography Center und wurde am Burkina Faso National Television und bei Cinédoc Films ausgebildet.

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5. November
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20:00
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Berlin, 10178

Vortrag: Ghostly extractions – Deep drilling # 1

Mareike Bernien & Alex GerbauletGHOSTLY EXTRACTIONS – DEEP DRILLING # 1
Donnerstag, 22. Oktober 2020 | 18:30 Uhr
Haus der Statistik, Haus B

22. Oktober 2020 | 18:30

Von Mareike Bernien & Alex Gerbaulet

From 1946 to 1990, SAG Wismut mined uranium in Saxony and Thuringia for the USSR’s nuclear weapons program. Based on the map of former mining areas our filmic research project moves horizontally into today’s landscapes, which are characterized by redevelopment, and vertically through the ground, as an archive. We undertake deep drillings through space and time to trace the sedimented narratives that surround the element uranium materially, metaphorically and geo-politically. How does uranium continue to haunt these landscapes? What biographies surround its excavations? How does it radiate into its recording media? How can the spectrum of the visible be shifted in order to bring the invisible into the picture, make it audible or perceptible?

Admission free
Due to COVID-19 restrictions, audience capacity is limited.
We kindly request that you register beforehand.
register@kuenstlerischeforschung.berlin

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Datum:
22. Oktober
Zeit:
18:30
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https://kuenstlerischeforschung.berlin/events/394/

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Berlin, 10178

Vortrag: IMPLICATED EPISTEMICALLY

Tom Holert | IMPLICATED EPISTEMICALLY. ON CONTEMPORARY ART’S RELIANCE ON „KNOWLEDGE“Mittwoch, 21. Oktober 2020 | 18:30 Uhr
Haus der Statistik, Haus B

21. Oktober 2020 | 18:30

Tom Holert | IMPLICATED EPISTEMICALLY. ON CONTEMPORARY ART’S RELIANCE ON „KNOWLEDGE“

Following the publication of my book Knowledge Beside Itself. Contemporary Art’s Epistemic Politics (Sternberg Press, 2020), I will briefly introduce the book itself before pursuing some strands of thought leading beyond its given scope, in particular, the notion of “implicatedness“ in relation to “situatedness”. Moreover, I aim to address how the current pandemic is affecting art’s peculiar relation to politics and economies of knowledge.

Tom Holert works as cultural theorist, art historian, curator and occasional visual practitioner. In 2015 he co-founded the Harun Farocki Institut, an archive, research and facilitating platform on visual politics, documentary, education and moving images in Berlin. Recent book publications include: “Neolithic Childhood. Art in a False Present, c. 1930“ (ed., with Anselm Franke, Diaphanes, 2018; catalog/reader supplementing the 2018 exhibition of the same title at HKW, Berlin), „Knowledge Beside Itself: Contemporary Art’s Epistemic Politics“ (Sternberg Press, 2020), and „Bildungsschock. Lernen, Politik und Architektur in den 1960er und 1970er Jahren“ (ed., de Gruyter, 2020; reader, accompanying the upcoming, 2021 exhibition “Education Shock“ at HKW, Berlin).

Admission free
Due to COVID-19 restrictions, audience capacity is limited.
We kindly request that you register beforehand.
register@kuenstlerischeforschung.berlin

The event will be live streamed. For more information please visit our website.

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Datum:
21. Oktober
Zeit:
18:30
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Berlin, 10178

bi’bak: Sinema Transtopia

Das Kino-Experiment im Haus der Statistik.

SİNEMA TRANSTOPIA untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität. SİNEMA TRANSTOPIA bringt diverse soziale Communities zusammen, verknüpft geographisch entfernte und nahe Orte, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und dezentriert einen eurozentristischen Blick durch transnationale, (post-)migrantische und postkoloniale Perspektiven. SİNEMA TRANSTOPIA ist eine Transtopie, ein Ort, an dem „grenzüberschreitende Bindungen und Verbindungen zusammenlaufen, neu interpretiert werden und sich zu Alltagskontexten verdichten” (Erol Yıldız).  Im Rahmen der Pioniernutzung der stadtpolitischen Initiative Haus der Statistik schlägt das Kino-Experiment eine Brücke zwischen urbaner Alltagspraxis und Film als alternative, verschiedene soziale Perspektiven verbindende Kunstform.

bi’bak ist als gemeinnütziger Verein organisiert und wurde 2014 von den Künstler:innen und Kurator:innen Malve Lippmann und Can Sungu gegründet. Das kuratierte Filmprogramm, bi’bakino hat zum Ziel, transnationale, postkoloniale und postmigrantische Perspektiven aufzuzeigen. Mit geladenen Expert:innen aus Kunst, Film und Wissenschaft wird ein differenzierter, nicht eurozentrischer Blick auf Gesellschaft und Kulturgeschichte ermöglicht.


mehr Informationen

www.bi-bak.de

Kino: Mutter Küster’s Fahrt zum Himmel

Regie Rainer Werner Fassbinder BRD 1975
120 Min., OF

Im Anschluss Gespräch mit Bettina Köhler

17. Oktober 2020 | 18:00

Regie: Rainer Werner Fassbinder, BRD 1975, 120 Min., OF
Im Anschluss Gespräch mit Bettina Köhler

Nachdem ihr Ehemann als Reaktion auf die angekündigte Massenentlassung erst seinen Chef und dann sich selbst umbringt, wird „Mutter Küster“ von allen Seiten medienwirksam vereinnahmt. Sie wird vom Journalisten einer Illustrierten am Herd abgelichtet, beim Parteitag der DKP als „Fall aus der Praxis” inszeniert und von einer anarchistischen Gruppe als Identifikationsfigur zu einer Geiselnahme in die Zeitungsredaktion mitgenommen. Rainer Werner Fassbinders lose Adaption des proletarischen Stummfilms Mutter Krausens Fahrt ins Glück versetzt die Handlung vom roten Wedding der 1920er- ins bürgerliche Frankfurt der 70er-Jahre und damit in die Kulturkämpfe zwischen BILD, DKP und RAF. Eine Reflexion über die Aufmerksamkeitsökonomie von Geschlechterrollen zwischen den politischen Fronten der 70er-Jahre.

Danach: Überraschungsfilm!

Bettina Köhler ist Filmwissenschaftlerin und Public Historian. Zu ihren Forschungsinteressen gehört neben Visual History und Filmgeschichte vor allem die mediale Inszenierung von Geschichte im Film.

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Datum:
17. Oktober
Zeit:
18:00
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https://bi-bak.de/de/bi-bakino/mit-dem-haushalt-rechnen

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Resonanz: Anna Zett & Hermann Heisig

Anna Zett & Hermann HeisigRESONANZ – WHAT HAPPENED SO FAR
With Jule Flierl & Kristof Trakal as performative co-researchers
Spacial design: WKC

25. September 2020 | 19:00

RESONANZ – WHAT HAPPENED SO FAR

Anna Zett & Hermann Heisig

With Jule Flierl & Kristof Trakal as performative co-researchers

Spacial design: WKC

Under the title RESONANZ the artist and writer Anna Zett and the choreographer Hermann Heisig are developing an improvisational format for varying participants and guests. Using verbal and non-verbal means the group explores practices of remembering and forgetting in relation to the socialist state GDR (German Democratic Republic) from its construction to its fall, towards the present. In a kind of game play, fictional stories are told, continued, interrupted, put into motion. The emphasis is not on the personal story of the participant, but on the embodied practices of asking, answering, opposing, witnessing, processing.

On Sept 25th the artists and their co-researchers will present this project in action, adapting the format to a participatory* artist talk.

*Audience participation optional

Admission free

Due to COVID-19 restrictions, audience capacity is limited.
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Kurzfilme: Migration und Queerness

Kurzfilme von Aykan Safoğlu and Ming Wong. Im Anschluss Gespräch mit Ming Wong.

15. Oktober 2020 | 20:00

Off-White Tulips:
Aykan Safoğlu, Deutschland/Türkei, 2013, 24 Min.

Touching Feeling:
Aykan Safoğlu, Deutschland, 2019, 12 Min.

Angst Essen:
Ming Wong, Deutschland, 2008, 27 Min.

Biji Diva!:
Ming Wong, Deutschland/Türkei, 2011, 33 Min.

Aykan Safoğlu nimmt seine Freundschaft mit Nihad Nino Pušija zum Ausgangspunkt für Touching Feeling. Pušija hält seit Jahren die Welt um ihn herum mit seiner Kamera fest: das queere Leben in Kreuzberg, das Leben der Roma in Ex-Jugoslawien und in deutschen Geflüchtetenheimen; alltägliche Begebenheiten, aber auch Szenen der Flucht und Migration. Pušijas Fotografien bilden die Grundlage für den Film; Schicht um Schicht legt Safoğlu sie auf der schwarzen Leinwand frei, aus Ausgangslage einer Reflexion über seine Rolle als Beobachter, die Schönheit des Alltags, und den Bruch, den Krieg und Zerstörung in den 1990er Jahren auf dem Balkan hinterlassen haben.
Off-White Tulips ist ein fiktiver Dialog mit James Baldwin. Die Besuche des Schriftstellers in Istanbul dokumentierend, ist die Arbeit eine subtile Kritik von Rassismus, transnationalen Diskursen und LGBT-Politik.
Angst Essen ist eine Rekonstruktion des Films Angst essen Seele auf (1973) von Rainer Werner Fassbinder. Ming Wong spielt alle Rollen selbst und wechselt ständig zwischen Geschlechtern, Nationalitäten und Alter. Indem er die Dialoge in Deutsch spricht, einer ihm unbekannten Sprache, reflektiert er Fassbinders distanzierende Verwendung von Sprachstereotypen und markiert alle Protagonist:innen als „Andere”.
Biji Diva! ist eine Hommage an die transsexuelle türkische Popsängerin Bülent Ersoy. Zusammen mit seiner Mutter May Wong gab Ming Wong 2011 ein Live-Konzert und schlüpfte in die Rolle der bekannten Popdiva.

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Ming Wong erkundet die Grauzonen aktueller Debatten wie etwa die Konstruktion von Geschlecht, Sprache und Identität. Wong lässt sich von Spielfilmen und Popkultur inspirieren und setzt bekannte Zitate und Tropen in einen neuen Kontext. Er verbindet östliche und westliche mythologische Ideale und reflektiert dabei oft seine eigene Erfahrunge, in Singapur aufgewachsen zu sein, in London zu studieren und jetzt in Berlin zu leben.

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Datum:
15. Oktober
Zeit:
20:00
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https://bi-bak.de/de/kalender/316-migration-und-queerness-filme-von-aykan-safoglu-and-ming-wong

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