ArtMetamedia 0.21 „Borders“

Video Art Festival ArtMetamedia 0.21 in its sixth edition aims to show recent artistic videos, produced by artists who are directly or indirectly connected to the Berlin art scene.
This year the subject of the festival is BORDERS.
Exhibiting artists are: Ana Bilankov, Božena Končić-Badurina, Božidar Katić, Dušan Rodić, Francisco Montoya Cázarez, Gözde Güngör, János Brückner, Kata Mijatović, Lina Rica, Martina Mezak, Mila Panić, Nika Radić, Petar Bunić, Saša Tatić, Siniša Labrović, The Wa, Vikenti Komitski, Zoran Pavelić

19. Juli 2021 | 21:30 23:59

Video Art Festival ArtMetamedia 0.21 in its sixth edition aims to show recent artistic videos, produced by Artists who are directly or indirectly connected to the Berlin art scene.
This year the subject of the festival is BORDERS.
Interestingly, the subject was not announced to the exhibiting artists and only frame given was the time frame. If we speak about borders, not only borders that divide countries, but also psychological and mental borders, mechanical borders, borders we have in communicating and interacting with others, we can understand borders as obstacles or as an advantage. Sometimes, borders are here to protect us and sometimes the same borders are becoming our problems which we need to solve or bypass in order to make a step forward or a step backward. Subconsciously, borders are something that limit us, either physically or mentally and they shape our understanding of ourselves and the world around us. In the same way, artistic expression is also limited by the personal borders, characteristic of each individual artist. The Concept of this years edition of ArtMetamedia will provide an insight into some of them.


Exhibiting artists are:

Ana Bilankov, Božena Končić-Badurina, Božidar Katić, Dušan Rodić, Francisco Montoya Cázarez, Gözde Güngör, János Brückner, Kata Mijatović, Lina Rica, Martina Mezak, Mila Panić, Nebojša Vuković, Nika Radić, Petar Bunić, Saša Tatić, Siniša Labrović, The Wa, Vikenti Komitski, Zoran Pavelić

Details

Datum:
19. Juli
Zeit:
21:30–23:59
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Recht auf Stadt – plakatiert & visualisiert

Poster Artivism-Kampagne über die Berliner und globalen Stadtprobleme und deren ermächtigenden Möglichkeiten (5 Plakate auf arabisch und deutsch)
von Serena Abbondanza, Monique Hahnefeld, Steffen Männig und Ahmad Yasin
Instituts für Kunst im Kontext (UdK), Union Sozialer Einrichtungen gGmbH, THFradio
Übersetzung durch Belal Kalash
ermöglicht durch Alyaum TV und ABZiel Arbeit Beratung
Standort: Haus B, neben SİNEMA TRANSTOPIA


17. Juli 2021 24. Juli 2021

In Zeiten von urbanem Engagement, Petitionen und Diskussionen über Wohnraum, bezahlbaren Mieten und verdrängten Kiezkneipen, sind fünf Poster entstanden, die zum Träumen und Engagement einladen. Eine Woche lang werden an der Fenster Fassade des Haus B, dem Projektraum des Kollektivs co – re , die Artivism-Poster Kampagne ausgestellt. Die Poster sind in Zusammenarbeit durch Studierende des Instituts für Kunst im Kontext (UdK) und Mitarbeiter*innen der Union Sozialer Einrichtungen gGmbH entstanden, welche für benachteiligte Menschen und für Menschen mit und ohne Behinderung attraktive und nachhaltige Arbeits-, Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten schaffen, die unsere derzeitige Gesellschaft und Marktwirtschaft so nicht bietet.
Ebenso ist in dem Prozess eine Fotoreportage entstanden: Beobachtungen über die aktuelle Situation um die Gegend der „Media Spree Berlin“ und wird bei der Eröffnung im Innenraum gezeigt. 
THFradio wird während der Eröffnungsveranstaltung Musik und Geschichten eines weiteren städtischen Möglichkeitsorts, dem Flughafen Tempelhof, life on air übertragen.

Details

Beginn:
17. Juli
Ende:
24. Juli
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstalter

CO–RE

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Imagining Queer Bandung

The filmprogram curated by Popo Fan, Ragil Huda and Sarnt Utamachote and taking place at the OPEN AIR of SINEMA TRANSTOPIA aims to draw a bridge between the first Asian-African Conference in Bandung and LGBTQ+ social activism, decolonial knowledge, and cinematic imagination.

30. Juni 2021 | 21:30 3. Juli 2021 | 23:45

“But what harm is in diversity, when there is unity in desire?” Mit dieser Frage eröffnete der indonesische Präsident Sukarno 1955 die asiatisch-afrikanische Konferenz in Bandung. Die Konferenz gilt als eines der ersten globalen Bündnisse von People of Color für eine blockfreie Politik, trotzdem vertraten die involvierten politischen Akteur*innen vor allem nationale Interessen. Der Preis war die Unterdrückung von queeren und indigenen Gruppen. Folglich fehlen diese Perspektiven in der linearen und heteronormativen Geschichtsschreibung antikolonialer Bewegungen. Imagining Queer Bandung versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dieser “Einheit im Begehren” (unity in desire) und LGBTQ+-Aktivismus, dekolonialem Wissen und filmischer Imagination. Wie können wir uns alternative Ansätze vorstellen, in denen sich queere Körper die Diskurse aneignen, produzieren und daran teilhaben – quer durch asiatische, afrikanische und karibische Kontexte hindurch – weder als nationale noch sexuelle Objekte? Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany. Tickets gibt es auf der Webseite (bi-bak.de) und auf Kinoheld

Details

Beginn:
30. Juni | 21:30
Ende:
3. Juli | 23:45
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/imagining-queer-bandung-1

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

DECON SOUND mit dem HAUS DER STATISTIK

Hauptziel unseres Projekts ist es, die Kluft zwischen den nachbarschaftlichen Realitäten der Wohnsiedlung KMAII und der anstehenden Haus-der-Statistik zu überbrücken. Unser Format nutzt physische Objekte aus der Anwohnerschaft als Auslöser für einen Dialog. Die Gegenstände befördern Gespräche über Werte, Mikrogeschichten und kleine Geheimnisse.

1. Juli 2021 | 14:00 4. Juli 2021 | 20:00

Unser Leben und die globale Politik werden in der Corona-Pandemie mehr als jemals zuvor von Statistiken geprägt. Diese Statistiken bilden ab und kontrollieren, was sonst weder sichtbar noch vergleichbar wäre – sie formalisieren das Leben und wollen es so schützen. Die daraus folgenden Hygieneauflagen verbieten uns körperliche Berührung. All dies hallt in den Echo-Kammern der Medien schier endlos nach. Wie können wir also eine Infizierung mit dem Virus verhindern, aber eine Berührung durch Kunst erreichen? Berühren kann man mit Kunst auch ohne Kontakt. Doch wie können wir unseren Austausch rückkoppeln? Das Haus der Statistik stand früher für die Verwaltung von Statistiken. Dieser historisch konkrete Raum wird in diesem Drone-Konzert als gemeinsamer Ort der (Nicht-)Berührung dekonzeptualisiert: touch doesn’t mean necessarily contact. Stefan Römer hat sein Stück „Deconstructivist Sound“, das nach ganz bestimmten dekonstruktivistischen Prinzipien funktioniert, für diesen Raum auf vier elektronisch verstärkte Gitarren erweitert. Der so erzeugte Drone wird das Publikum mit der Architektur in Schwingung versetzen – symbolisch in eine temporäre „Soziale Plastik“ transformieren: Let (t)here be noise and feedback…

Details

Beginn:
1. Juli | 14:00
Ende:
4. Juli | 20:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.kuenstlerischeforschung.berlin

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

DECON SOUND mit dem HAUS DER STATISTIK

Hauptziel unseres Projekts ist es, die Kluft zwischen den nachbarschaftlichen Realitäten der Wohnsiedlung KMAII und der anstehenden Haus-der-Statistik zu überbrücken. Unser Format nutzt physische Objekte aus der Anwohnerschaft als Auslöser für einen Dialog. Die Gegenstände befördern Gespräche über Werte, Mikrogeschichten und kleine Geheimnisse.

24. Juni 2021 | 14:00 27. Juni 2021 | 20:00

Unser Leben und die globale Politik werden in der Corona-Pandemie mehr als jemals zuvor von Statistiken geprägt. Diese Statistiken bilden ab und kontrollieren, was sonst weder sichtbar noch vergleichbar wäre – sie formalisieren das Leben und wollen es so schützen. Die daraus folgenden Hygieneauflagen verbieten uns körperliche Berührung. All dies hallt in den Echo-Kammern der Medien schier endlos nach. Wie können wir also eine Infizierung mit dem Virus verhindern, aber eine Berührung durch Kunst erreichen? Berühren kann man mit Kunst auch ohne Kontakt. Doch wie können wir unseren Austausch rückkoppeln? Das Haus der Statistik stand früher für die Verwaltung von Statistiken. Dieser historisch konkrete Raum wird in diesem Drone-Konzert als gemeinsamer Ort der (Nicht-)Berührung dekonzeptualisiert: touch doesn’t mean necessarily contact. Stefan Römer hat sein Stück „Deconstructivist Sound“, das nach ganz bestimmten dekonstruktivistischen Prinzipien funktioniert, für diesen Raum auf vier elektronisch verstärkte Gitarren erweitert. Der so erzeugte Drone wird das Publikum mit der Architektur in Schwingung versetzen – symbolisch in eine temporäre „Soziale Plastik“ transformieren: Let (t)here be noise and feedback…

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Beginn:
24. Juni | 14:00
Ende:
27. Juni | 20:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.kuenstlerischeforschung.berlin

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

CRITICAL CONDITIONS

Die kuratierte Filmreihe CRITICAL CONDITIONS im SİNEMA TRANSTOPIA Open Air lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus, bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden.
Tickets unter bi-bak.de

15. Juli 2021 | 21:30 24. Juli 2021 | 23:45

Die Ursachen und Auswirkungen der menschgemachten Umweltkrise und der durch sie ausgelösten sozialen Verwerfungen sind eng mit Fragen der globalen Gerechtigkeit verknüpft. Die Folgen treffen in der Regel zuerst die Länder des globalen Südens, obwohl diese vergleichsweise wenig zu den Treibhausgasemissionen und zur Produktion von Abfällen beitragen. Verantwortlich sind in erster Linie globale Konzerne, die innerhalb der Rahmenbedingungen einer neoliberalen Politik enormen Schaden anrichten können. Das kollektiv kuratierte Programm bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden. Die Filmreihe lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus. Gefördert durch die Berliner Landeszentrale Politische Bildung und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin und Designerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia. Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather. Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen. Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

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Beginn:
15. Juli | 21:30
Ende:
24. Juli | 23:45
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/critical-conditions-at

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

A DREAM FOR EACH

Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sich A Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus. Von Gesprächen begleitet, findet die Reihe im SİNEMA TRANSTOPIA Open Air statt.
Tickets unter bi-bak.de

8. Juli 2021 | 21:30 10. Juli 2021 | 23:45

Während die Corona-Pandemie einen privilegierten Teil der Weltbevölkerung in Quarantäne hält, können es sich viele aufgrund prekärer Lebensbedingungen nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Die globalen ökonomischen Ungleichheiten, die durch diese Polarisierung sichtbarer werden, verweisen auf eine längere Geschichte von Herrschaft und ungleicher Verteilung von Arbeit und Reichtum. Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sichA Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus. Gefördert durch die Stiftung Nord-Süd Brücken aus Mitteln der LEZ Özge Calafato ist Kuratorin, Lektorin und Schriftstellerin. Sie arbeitete für zahlreiche Filmfestivals und Institutionen, unter anderem Cinema Akil, Abu Dhabi Film Festival (ADFF), SANAD Development and Post-Production Fund, Documentarist, DOK Leipzig, DokuFest, The Arab Fund for Arts und Imagine Science Film Festival. Sie ist Mitbegründerin der Nationalen Filmbibliothek der Vereinigten Arabischen Emirate.

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Beginn:
8. Juli | 21:30
Ende:
10. Juli | 23:45
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/a-dream-for-each

Veranstalter

bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

THE GHOST ON BOARD / GEMIDEKI HAYALET

Die Filmreihe Das Gespenst an Bord stellt das gleichnamige, 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch von Sebahattin Şen ins Zentrum. Die Reihe setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Die Filmauswahl versucht nachzuzeichnen, wie sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt haben.
Tickets unter bi-bak.de

5. August 2021 | 21:00 15. August 2021 | 23:30

Die Filmreihe Das Gespenst an Bord stellt das gleichnamige, 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch von Sebahattin Şen ins Zentrum. Die Reihe setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Die Filmauswahl versucht nachzuzeichnen, wie sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt haben. Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Diese Auswahl von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren zielt darauf ab, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) bei Metis erschienen.

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Beginn:
5. August | 21:00
Ende:
15. August | 23:30
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/decolonizing-the-screen

Veranstalter

bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

DECOLONIZING THE SCREEN

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext und auch heute noch sind es westliche Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen. Decolonizing the Screen präsentiert im SİNEMA TRANSTOPIA eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen.
Tickets unter bi-bak.de

4. August 2021 | 21:00 22. September 2021 | 23:00

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext: Die Gebrüder Lumière besuchten Länder des Globalen Süden um die „Anderen“ zu filmen und entsprechend waren die frühen ethnographischen Filme oft verbunden mit einem autoritären kolonialen Blick. Auch heute noch besteht die Dokumentarfilmindustrie zu großen Teilen aus gut finanzierten Produktionen westlicher Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen und damit eine Nachfrage bei ihrem Publikum bedienen. Als Reaktion schufen nicht-westliche Filmemacher*innen eigene, den kolonialen Blick umkehrende Bilder, und einige westliche Regisseur*innen begannen ihre Position zu hinterfragen. Decolonizing the Screen präsentiert eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen. Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Journalist und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Film Festival und einer der Gründer des Documentarist Filmfestival, das sich bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei entwickelte. Er Jurymitglied bei über dreissig Festivals und kuratierte diverse Dokumentarfilmprogramme. 2021 ist er Stipendiat bei bi’bak.

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Beginn:
4. August | 21:00
Ende:
22. September | 23:00
Veranstaltungskategorien:
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/decolonizing-the-screen

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Imagining Queer Bandung

The filmprogram curated by Popo Fan, Ragil Huda and Sarnt Utamachote and taking place at the OPEN AIR of SINEMA TRANSTOPIA aims to draw a bridge between the first Asian-African Conference in Bandung and LGBTQ+ social activism, decolonial knowledge, and cinematic imagination.

23. Juni 2021 | 21:30 26. Juni 2021 | 23:45

“But what harm is in diversity, when there is unity in desire?” Mit dieser Frage eröffnete der indonesische Präsident Sukarno 1955 die asiatisch-afrikanische Konferenz in Bandung. Die Konferenz gilt als eines der ersten globalen Bündnisse von People of Color für eine blockfreie Politik, trotzdem vertraten die involvierten politischen Akteur*innen vor allem nationale Interessen. Der Preis war die Unterdrückung von queeren und indigenen Gruppen. Folglich fehlen diese Perspektiven in der linearen und heteronormativen Geschichtsschreibung antikolonialer Bewegungen. Imagining Queer Bandung versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dieser “Einheit im Begehren” (unity in desire) und LGBTQ+-Aktivismus, dekolonialem Wissen und filmischer Imagination. Wie können wir uns alternative Ansätze vorstellen, in denen sich queere Körper die Diskurse aneignen, produzieren und daran teilhaben – quer durch asiatische, afrikanische und karibische Kontexte hindurch – weder als nationale noch sexuelle Objekte? Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany. Tickets gibt es auf der Webseite (bi-bak.de) und auf Kinoheld

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Beginn:
23. Juni | 21:30
Ende:
26. Juni | 23:45
Veranstaltungskategorien:
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/imagining-queer-bandung-1

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

DECON SOUND mit dem HAUS DER STATISTIK

Hauptziel unseres Projekts ist es, die Kluft zwischen den nachbarschaftlichen Realitäten der Wohnsiedlung KMAII und der anstehenden Haus-der-Statistik zu überbrücken. Unser Format nutzt physische Objekte aus der Anwohnerschaft als Auslöser für einen Dialog. Die Gegenstände befördern Gespräche über Werte, Mikrogeschichten und kleine Geheimnisse.

17. Juni 2021 | 14:00 20. Juni 2021 | 20:00

Unser Leben und die globale Politik werden in der Corona-Pandemie mehr als jemals zuvor von Statistiken geprägt. Diese Statistiken bilden ab und kontrollieren, was sonst weder sichtbar noch vergleichbar wäre – sie formalisieren das Leben und wollen es so schützen. Die daraus folgenden Hygieneauflagen verbieten uns körperliche Berührung. All dies hallt in den Echo-Kammern der Medien schier endlos nach. Wie können wir also eine Infizierung mit dem Virus verhindern, aber eine Berührung durch Kunst erreichen? Berühren kann man mit Kunst auch ohne Kontakt. Doch wie können wir unseren Austausch rückkoppeln? Das Haus der Statistik stand früher für die Verwaltung von Statistiken. Dieser historisch konkrete Raum wird in diesem Drone-Konzert als gemeinsamer Ort der (Nicht-)Berührung dekonzeptualisiert: touch doesn’t mean necessarily contact. Stefan Römer hat sein Stück „Deconstructivist Sound“, das nach ganz bestimmten dekonstruktivistischen Prinzipien funktioniert, für diesen Raum auf vier elektronisch verstärkte Gitarren erweitert. Der so erzeugte Drone wird das Publikum mit der Architektur in Schwingung versetzen – symbolisch in eine temporäre „Soziale Plastik“ transformieren: Let (t)here be noise and feedback…

Details

Beginn:
17. Juni | 14:00
Ende:
20. Juni | 20:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
www.kuenstlerischeforschung.berlin

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

TOOKBOOK

TOOKBOOK, Fragments of the An-Akademie Referenzbibliothek

Drucktechnick: Heidelberger Tiegel Druckerpresse & Gestetner Mimeograph
Künstlerinnen: Adam Kraft, DJ Schlucht, Hannah Rumstedt

26. Juni 2021 30. Juni 2021

Imagine yourself in front of a framed picture on the wall. Nothing spectacular. But when you pull the frame gently, the picture snaps out of place and effortlessly swings open, offering a passage for you to enter. Once inside this chamber, you push open a second door and step into a dimly lit room, the air smells of coffee and ink. You can still hear the roar from the street; cars and buses, the chiming of church bells, distant chatter. But you’re out of sight, even when you drop the curtains to let the daylight in. A spacious hall built from red-brown bricks is revealed before you, with islands of bricolaged furniture spread across the space — a small library, a printing press, benches, tables, screens, and a kitchen on wheels. Before you know it, you’re joined by others. Welcome to the An-Akademie!

Details

Beginn:
26. Juni
Ende:
30. Juni
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Veranstaltung-Tags:

Haus der Materialisierung (Haus E)

Berolinastraße 21
Berlin, 10178