Kursbuch 200 „Revolte 2020“ Berlin

10. Februar 2020 | 19:00 21:00

Kursbuch.online

Einladung zur Revolution!

„Die Sonne verschwindet hinter dem Fernsehturm. Jetzt, im Glitzern der Stadt, leuchten die mannshohen Buchstaben auf dem Dach besonders hell: Allesandersplatz.“

(Kursbuch 200: Molli. Revolte vor Ort: Berlin)


Wenn die Revolution ein Zuhause hat, dann vermutlich in Berlin. Hier arbeiten wir als Initiative Haus der Statistik in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes daran, dass alles anders wird, dass neben Einkaufszentren und Hochglanzquartieren neue Formen des städtischen Miteinanders entstehen – ungewöhnlich, abwechslungsreich, sozial verträglich, gleichberechtigt. Diese Vision eines „Berlin Allesandersplatz“ realisiert die Initiative nicht mit plakativen Parolen, sondern über konstruktive Kooperation – über (vermeintlich) ideologische Grenzen hinweg. Ist Kollaboration also die neue Revolution?

Die 200. Ausgabe der 1965 gegründeten Politik- und Kulturzeitschrift Kursbuch kehrt kurzfristig wieder zu seinen Wurzeln zurück. Wie werden Protest und Revolte heute legitimiert? Wie lässt sich eine immer komplexer werdende Gesellschaft überhaupt noch verändern? Wo ist der jakobinische Tugendterror noch zu finden? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen Frühsozialismus und Postmaterialismus? Was haben Popkultur und Klimaprotest gemeinsam? Gegen was kann man überhaupt noch sein?


Wir laden Sie ein, gemeinsam mit den Kursbuch-Herausgebern Armin Nassehi und Peter Felixberger über Formen der Revolte, gesellschaftliche Utopien und neue Entwürfe eines Miteinanders zu diskutieren.

weitere Infos

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland
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Pressespiegel September 2019

Das bunte Treiben rund ums Haus ist auch der überregionalen Presse nicht entgangen. Neben einem Nachrichtenbeitrag im ZDF heute journal adelte auch der Artikel im Feuilleton der FAZ das Projekt als zukunftsweisend; der Freitag wartet mit einem Beitrag in der Rubrik „Utopie“ auf. Aber auch die Berliner Presse berichtet positiv: der Tagesspiegel ruft den alten neuen Ort als „letzte innerstädtische Hoffnungszone“ aus, die BZ schreibt gar, dass das Gebäude „aus Ruinen auferstanden“ sei. Zudem wird unsere ZUsammenKUNFT-Vorständin Andrea Hofmann in der Berliner Zeitung porträtiert.

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