Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

23. Oktober | 11:00 24. Oktober | 18:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

Details

Beginn:
23. Oktober | 11:00
Ende:
24. Oktober | 18:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/

Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

19. Oktober | 13:00 22. Oktober | 19:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

Details

Beginn:
19. Oktober | 13:00
Ende:
22. Oktober | 19:00
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, ,
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Webseite:
https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/

Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

16. Oktober | 11:00 17. Oktober | 18:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

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Beginn:
16. Oktober | 11:00
Ende:
17. Oktober | 18:00
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https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/

Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

12. Oktober | 13:00 15. Oktober | 19:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

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Beginn:
12. Oktober | 13:00
Ende:
15. Oktober | 19:00
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Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

9. Oktober | 11:00 10. Oktober | 18:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

Details

Beginn:
9. Oktober | 11:00
Ende:
10. Oktober | 18:00
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https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/

Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

5. Oktober | 13:00 8. Oktober | 19:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

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Beginn:
5. Oktober | 13:00
Ende:
8. Oktober | 19:00
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Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

2. Oktober | 11:00 3. Oktober | 18:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

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Beginn:
2. Oktober | 11:00
Ende:
3. Oktober | 18:00
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https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/

Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

28. September | 13:00 1. Oktober | 19:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

Details

Beginn:
28. September | 13:00
Ende:
1. Oktober | 19:00
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Webseite:
https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/

Warum #LeaveNoOneBehind?

Die Ausstellung „Warum #LeaveNoOneBehind“ bringt die Lager Moria und Moria2 nach Berlin. In starken Bildern, Zeichnungen und kurzen Texten vermitteln wir einen Eindruck vom Leben und dem Widerstand im Camp. Wir erklären, welche politischen Entwicklungen zu der katastrophalen Situation an den europäischen Außengrenzen geführt haben. Und wir zeigen, wie solidarische Alternativen aussehen und machen Mut, für ein Recht auf Bewegungsfreiheit aller Menschen einzutreten.

28. September | 12:00 3. Oktober | 18:00

28.09.2021/ 18:00h: Eröffnung mit Filmvorführung der Dokumentation „Citizen of Moria“ an der Werkstatt

29.09. – 03.10.2021: Ausstellung auf dem Parkplatz und in Haus B

Die Ausstellung „Warum #LeaveNoOneBehind“ bringt die Lager Moria und Moria2 nach Berlin. In starken Bildern, Zeichnungen und kurzen Texten vermitteln wir einen Eindruck vom Leben und dem Widerstand im Camp. Wir erklären, welche politischen Entwicklungen zu der katastrophalen Situation an den europäischen Außengrenzen geführt haben. Und wir zeigen, wie solidarische Alternativen aussehen und machen Mut, für ein Recht auf Bewegungsfreiheit aller Menschen einzutreten.

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Beginn:
28. September | 12:00
Ende:
3. Oktober | 18:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://www.borderline-europe.de/termine

Ausstellungsführung: Contested Modernities

Im Rahmen des Tages der offenen Tür haben Interessierte die Möglichkeit, die Ausstellung durch Führungen mit der künstlerischen Leitung der Ausstellung kennenzulernen und mehr über Architekturen der südostasiatischen Moderne zu erfahren – ergänzt um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges.

25. September | 17:00 18:00

Contested Modernities. Postcolonial Architecture in Southeast Asia

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten.

Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung.

In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. Contested Modernities bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden.

Contested Modernities ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten stattfinden.

Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde.

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Datum:
25. September
Zeit:
17:00–18:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin

Berliner Fahrradmarkt

Fahrradflohmarkt // Bicycle fleamarket
Kauf, Verkauf und Tausch gebrauchter Fahrräder und Fahrradteile von Privat und vom Profi
//Buying, selling and trading of used bicycles privately and from professionals where anyone can participate
– Probefahrt vor Ort // testride on the spot
– Individuelle und unabhängige Kaufberatung
// individual and independent assitenz
– Jede(r) kann mitmachen: einfach vorbeikommen und selber ein Rad anbieten
// Just come by to offer a bicycle
– Reparatur gegen Spende // bike repair on donation base
Supported by FAHRART Kollektiv
– Kunst,Kultur und Soziales rund ums Rad
// bicycle art & culture
-Kooperation mit Berliner Polizei
www.Berlinerfahrradmarkt.de

25. September | 14:00 19:00

Fahrradflohmarkt // Bicycle fleamarket

Kauf, Verkauf und Tausch gebrauchter Fahrräder und Fahrradteile von Privat und vom Profi //Buying, selling and trading of used bicycles privately and from professionals where anyone can participate

– Probefahrt vor Ort // testride on the spot

– Individuelle und unabhängige Kaufberatung // individual and independent assitenz

– Jede(r) kann mitmachen: einfach vorbeikommen und selber ein Rad anbieten // Just come by to offer a bicycle

– Reparatur gegen Spende // bike repair on donation base

Supported by FAHRART Kollektiv

– Kunst,Kultur und Soziales rund ums Rad // bicycle art & culture

-Kooperation mit Berliner Polizei

www.Berlinerfahrradmarkt.de

Details

Datum:
25. September
Zeit:
14:00–19:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
http://www.berlinerfahrradmarkt.de/
Parkplatz Berolinastraße 22
10178 Berlin

Contested Modernities.

„Contested Modernities“ wirft einen Blick auf den Diskurs über die südostasiatische Architekturmoderne in Jakarta, Phnom Penh, Singapur und Yangon in Dokumentationen, Interviews und künstlerisch-forschenden Arbeiten. Ergänzt werden diese um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten in Südostasien in der Zeit des Kalten Krieges.

25. September | 11:00 26. September | 18:00

Mit der Erlangung der Unabhängigkeit Mitte des 20. Jahrhunderts wandelte sich das Erscheinungsbild vieler Städte in Südostasien. Hand in Hand mit der Aufgabe, sich als Nation zu konstituieren, ging der Wunsch nach einem symbolträchtigen Neubeginn in Architektur und Städtebau. Die Internationale Moderne lieferte das ästhetische Programm, in dem sich die Erwartungen an Fortschritt und Wohlstand spiegelten, und das gleichzeitig dazu diente, sich von den Kolonialmächten zu emanzipieren. Mit dem Wissen um klimatische Anforderungen des Bauens in tropischen Regionen und kulturelle Spezifika entstanden lokale Modernen, die lange das Bild der Städte prägten. Rasante Urbanisierungsprozesse, eine häufig politisch motivierte Neubewertung der eigenen Baugeschichte und neue Nutzungsanforderungen führen heute dazu, dass die baulichen Zeugnisse dieses Aufbruchs abgerissen oder durch massive Umbauten zerstört werden. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der postkolonialen Architektur in der Region zunehmend thematisiert. Damit einher geht die Kritik an der verbreiteten Deutung der Moderne als originär westliche Bewegung. In Deutschland sind die Bauten der südostasiatischen Modernen und die aktuellen Diskussionen um ihren Erhalt kaum bekannt. „Contested Modernities“ bringt nun den südostasiatischen Diskurs beispielhaft nach Berlin, wo aktuell erstaunlich ähnliche Diskussionen um das baukulturelle Erbe der Moderne geführt werden. „Contested Modernities“ ist Teil des langfristig angelegten Programms Encounters with Southeast Asian Modernism, welches 2019 mit Ausstellungen und Veranstaltungen in Phnom Penh, Jakarta, Yangon und Singapur begann. Fünf kuratorische Teams setzten sich dort auf unterschiedliche Weise mit der Bedeutung der lokalen Architekturmodernen auseinander. Die Ausstellung führt diese Beiträge in Berlin zusammen. Dokumentarische Projekte, Interviews und künstlerisch-forschende Arbeiten vermitteln einen beispielhaften Einblick in die Auseinandersetzungen, wie sie in den jeweiligen Städten geführt werden. Ergänzt werden diese Beiträge um einen Blick auf die Rolle der beiden deutschen Staaten im Modernisierungsprozess Südostasiens in der Zeit des Kalten Krieges. Der Ausstellungsteil „Poelzigs Enkel und die Platte in den Tropen: Deutsche Einflüsse in Südostasien“ der Berliner Initiator:innen versucht zum ersten Mal eine Bestandsaufnahme planerischer und baulicher Aktivitäten mit Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland und der DDR in einigen Ländern Südostasiens von den 1950er bis 1970er Jahren. Neben den konkreten Planungs- und Bauprojekten geht es auch um die Architekturausbildung, die ebenfalls von Akteuren wie Julius Posener beeinflusst wurde. Das Haus der Statistik als Ausstellungsort stellt dabei einen direkten Bezug zum Thema der Ausstellung her. Errichtet als administratives Gebäude an zentraler Stelle der Stadt, stand es nach der Wende leer und war zum Abriss vorgesehen. Dank zivilgesellschaftlichem Engagement und einer aufgeschlossenen Verwaltung konnte dies jedoch abgewendet werden. Nach dem Umbau soll das Haus in Zukunft als Modellprojekt Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen und Verwaltungsnutzungen an diesem besonderen Ort vereinen. Im Zusammenspiel mit den Themen, die die Beiträge aus Südostasien präsentieren, möchte „Contested Modernities“ einen gemeinsamen Denkprozess eröffnen, der neue Perspektiven der Wahrnehmung und des Umgangs mit der Architektur der Modernen hier und dort verhandelt.

Details

Beginn:
25. September | 11:00
Ende:
26. September | 18:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://www.seam-encounters.net/programme/present-of-modernity/