Performance: Lost in Language

19. September 2020 | 19:00 19:30


„Lost in language“ von Lea Barletti und Elzbieta Chovaniec


Solo-Performance mit Lea Barletti, Dauer: ca. 15 min

„Lost in language“ ist eine Performance, die die italienische Regisseurin und Schauspielerin Lea Barletti mit der polnischen Autorin Elzbieta Chovaniec innerhalb einer Woche in Danzig erarbeitet hat. Sie erzählt eine Geschichte über den allmählichen Verlust der Sprechfähigkeit und die Entdeckung einer neuen Form der Kommunikation.

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178
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Bühnen: Mark Macht Theater

28. August 2020 | 21:30 23:00

MARK MACHT THEATER

Willkommen in der Splitter-Metropole, das NIE THEATER lädt ein! Erleben Sie, meine Damen und Herren, einen exklusiven Abend mit Mark. Wo der Mark ist, wird die Maschine in Gang gesetzt. Sie kennen Mark nicht? Oh, ich denke doch. Und wie Sie den kennen! Mein lieber Scholli, da geht mir fast die Luft aus bei diesem Angebot an Freiheit. Deren Auswüchse eine allumfassende Bildgier nach sich zieht. Diese Freiheit pumpt und pumpt … War es im letzten Jahrhundert die Spur der Steine, wurde diese abgelöst durch die Spur der Bilder. Das ständige Sehen macht kurzsichtig; Geschichte verschwimmt. Information als Deformation als Imitation des Ichs.

Dabei sind die Bestätigungsfelder längst bestellt, durch eine Ordnung, die sich allem entzieht. Auch der Zukunft, die nur mehr den Katastrophen gehört. Und in der Mitte unserer Inseln harren die Maschinen. Haptische Angelegenheiten inmitten lauter Ichs. Doch, „Wer ist das?“, ruft die Stimme aus der blindgegangenen Wunderlampe Europa. „Ist das Arbeit, was Sie da machen?“ Da fällt einem der Gedanke gar nicht schwer: Arbeit am Individuum, das ist ja auch nur eine Form von Überleben in scheinbarer Bedeutungslosigkeit. Und selbst die hat so viele Formen angenommen. Die Weigerung ist eine davon. Nebenbei erwacht irgendwo das Gewissen in der schlecht beschnittenen Freizeit. Zwischen dem Schrei der Maschine. In der Stille. Dem Regen. Dem Fleisch. Da ruft jemand: „Die beste Methode, um Informationen zu bekommen ist die, selbst welche zu geben.“

Nachdem der Feierabend mit dem Wachstum starb. Es gibt ihn nicht mehr. Nein, es ist nicht einmal mehr eine Variable.

Ich. Das sind Wir. Das ist und bleibt. So einfach nachzugeben, wäre ein Irrtum wie der Tod. Erleben Sie, meine Damen, meine Herren einen exklusiven Abend! Erleben Sie ihn und seien Sie ja nicht betroffen. Denn betroffen sind wir schon genug.

Sehen Sie: Den Mark in Aktion.

Außerdem: Paul Boche, Julius Böhm, Andrew Clarke, Marie Mai, Vincent Kadus und Thea Rasche

Text & Regie: Hannah Rumstedt

Bühne: Jakob Gerber & Hannah Rumstedt

Kostüme: Die Stadtmission

Tonmischung: Jakob Gerber

Licht: Christoph Reinhardt

 


mehr Informationen

Karten: kontakt@nie.zone

Website: nie.zone/festival

Details

Datum:
28. August
Zeit:
21:30–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,

Veranstalter

Bühnen im Haus der Statistik e. V.
E-Mail:
kontakt@nie.zone
Website:
http://nie.zone

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

Bühnen: Um-Polen – eine Theaterreise über Grenzen

27. August 2020 | 18:00 29. August 2020 | 22:00

Vom 27.-29. August 2020 findet im Berliner „Haus der Statistik“ am Alexanderplatz das Festival „Um-Polen“ statt, im Rahmen der Eröffnung der „Bühnen im haus der Statistik“. Sechs Aufführungen aus Polen und Deutschland werden präsentiert – den Rahmen bilden Publikumsgespräche u. a. mit polnischen Autor:innen zum Stand der Kulturpolitik in Polen und ein polnisches Buffet. Polen und Deutschland, insbesondere Berlin, sind sich geographisch sehr nah, aber die Reise in die Zeit und in eine andere Welt, die aus der Beschäftigung mit diesen Texten ersteht, ist eine sehr weite Reise. Eine andere Dimension scheint auf, ein anderer Humor, eine andere Wahrnehmung von Geschichte, von Gesellschaft, von Welt. Diese Differenz wollen die Macher:innen des Festivals nutzen und erfahrbar machen: In den Stücken, in den Gesprächen mit den Autoren, im Zugänglichmachen von Texten, sei es als polnisches Gastspiel, sei es als Eigenproduktion oder szenische Werkstatt.

Programm:

Donnerstag, 27. August

18:00 Uhr: Eröffnung (Autoscooter)

18:30 – 18:45 Uhr: „Lost in Language“, Performance ohne Sprache (Autoscooter)

19:00 bis 20:10 Uhr „Der Koffer“, Theateraufführung (Autoscooter)

14:00 / 18:00 / 22:00 Uhr: „Götterspeise“, ein Virtual-Reality-Film für jeweils 10 Zuschauer (Dauer: 70 Minuten) Bühnenraum Haus A

Freitag, 28. August

14:00 / 18:00 / 22:00 Uhr: „Götterspeise“, ein Virtual-Reality-Film für jeweils 10 Zuschauer //Dauer: 70 Minuten (Bühnenraum Haus A)

18:30 – 18:45 Uhr: „Lost in Language“, Performance ohne Sprache (Autoscooter)

19:00 – 20:00 Uhr: „Hannah Arendt liebt mich nicht“, Publikumslesung (Werkhof)

19:00 – 22:00 Uhr: „EINE UNENDLICHE GESCHICHTE“, Performance (Parkplatz-Wüste)

Samstag, 29. August

14:00 / 18:00 / 22:00 Uhr: „Götterspeise“, ein Virtual-Reality-Film für jeweils 10 Zuschauer //Dauer: 70 Minuten (Bühnenraum Haus A)

18:00 – 19:30 Uhr: Parallels, Objekt/Puppentheaterperformance

20:00 Uhr: Diskussion mit vier polnischen Autoren (Artur Palyga, Dana Łukasińska, Malgorzata Sikorska-Miszczuk und Elsbieta Cho-vaniec) sowie der ehemaligen Leiterin des ponischen Kulturinstituts Hanna Radziejowska (angefragt) zum Stand der Kulturpolitik in Polen (Dolmetscher Andreas Volk)


mehr Informationen

dramatische-republik.de

Nie-Kollektiv

Daniel Wittkopp

Anna Weißenfels

Details

Beginn:
27. August | 18:00
Ende:
29. August | 22:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Website:
www.dramatische-republik.de