SINEMA+++ – QUEER INTERVENTION

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander? Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden.

Farewell My Concubine gilt aufgrund seiner Andeutungen von Homosexualität und Lesley Cheung’s genderfluidem Schauspiel als queere Ikone des asiatischen Kinos. Durch den Mangel an positiven Repräsentationen bleibt seine Darstellung von queeren und weiblichen Traumata jedoch für viele asiatische Queer-Communities problematisch. In dieser Intervention reimaginieren wir aus einer queer-feministischen Perspektive eine alternative Erzählung und hinterfragen, wie das Patriarchat in den Film eingebettet ist und wie queere und weibliche Personen repräsentiert werden.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de
SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

24. Oktober | 20:00 23:00

 

Sonntag, 24.10.2021 20:00

SİNEMA TRANSTOPIA QUEER INTERVENTION: FAREWELL MY CONCUBINE OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Ming Poon und Darunee Terdtoontaveedej

霸王别姬 Farewell my Concubine ; Chen Kaige, China/Hong Kong 1993 (Ausschnitte)

Farewell My Concubine gilt aufgrund seiner Andeutungen von Homosexualität und Lesley Cheung’s genderfluidem Schauspiel als queere Ikone des asiatischen Kinos. Durch den Mangel an positiven Repräsentationen bleibt seine Darstellung von queeren und weiblichen Traumata jedoch für viele asiatische Queer-Communities problematisch. In dieser Intervention reimaginieren wir aus einer queer-feministischen Perspektive eine alternative Erzählung und hinterfragen, wie das Patriarchat in den Film eingebettet ist und wie queere und weibliche Personen repräsentiert werden.

Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

„https://www.kinoheld.de/kino-berlin/sinema-transtopia-berlin/vorstellung/2439701374?mode=widget&rb=0&layout=shows&layouts=shows#panel-seats“>TICKETS BUCHEN

Ming Poon ist ein in Berlin lebender Choreograf und Tänzer. Sein Fokus liegt nicht nur auf der Organisation von Körpern in Raum und Zeit, sondern hinterfragt ihre sozialen und politischen Verhältnisse. Insbesondere arbeitet er mit dem Potenzial schwacher und peripherer Körper, hegemonialen Strukturen zu widerstehen und sie zu stören, indem er choreografische Strategien verwendet, die Dekolonisierung, Verletzlichkeit, Care, Queerness und Scheitern mit einbeziehen.

Darunee Terdtoontaveedej ist eine in Rotterdam lebende Kuratorin, Architektin und Designerin. Sie ist spezialisiert auf disziplinenübergreifende Kollaborationen aus einer Designperspektive. Sie hat als Kuratorin beim CinemAsia Film Festival und bei der 49. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Rotterdam (IFFR) gearbeitet. ————————————- 

Details

Datum:
24. Oktober
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/356-queer-intervention-farewell-my-concubine

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

Architects For Future Berlin

Monatliches Treffen Architects For Future Berlin

11. Oktober | 19:00 21:00

Monatliches Treffen Architects For Future Berlin

Details

Datum:
11. Oktober
Zeit:
19:00–21:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://wechange.de/project/a4f-berlin/event/a4f-berlin-ortgruppentreffen/

Veranstalter

Architects For Future
Otto-Braun-Straße 72
10178 Berlin Deutschland
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SINEMA+++ – SCHATTENLOS

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander? Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden.

Schattenlos adaptiert die Handlung der Novelle Peter Schlemihls wundersame Geschichte (1813) von Adelbert von Chamisso: Die Geschichte eines Mannes, der dem Teufel seinen Schatten verkauft. Die vom expressionistischen Film der 1920er Jahren inspirierte Collage aus Zeichnungen, Fotografien, Filmausschnitten, Found Footage-Aufnahmen und performativ gelesenen Textauszügen situiert die Handlung in der heutigen Berliner Immobilienbranche. Langsam setzt sich ein phantastisches Psychodrama zusammen.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

10. Oktober | 20:00 23:00

Sonntag, 10.10.2021 20:00

SİNEMA TRANSTOPIA SCHATTENLOS – EINE FILMLESUNG IN ZWEI AKTEN Regie Azin Feizabadi OF

Schattenlos adaptiert die Handlung der Novelle Peter Schlemihls wundersame Geschichte (1813) von Adelbert von Chamisso: Die Geschichte eines Mannes, der dem Teufel seinen Schatten verkauft. Die vom expressionistischen Film der 1920er Jahren inspirierte Collage aus Zeichnungen, Fotografien, Filmausschnitten, Found Footage-Aufnahmen und performativ gelesenen Textauszügen situiert die Handlung in der heutigen Berliner Immobilienbranche. Langsam setzt sich ein phantastisches Psychodrama zusammen.

Drehbuch, Bildgestaltung & Lesung: Azin Feizabadi

Ko-Autorin Treatment: Judith Funke

Storyboards: Ghazaleh Saketi

Live Musik: Chloe Lula

Dramaturgische Beratung: Moritz Schönecker

Entwickelt im Rahmen des Fellowships BS Projects Braunschweig 2019. Unterstützt durch das Recherchestipendium des Berliner Senat für Kultur und Europa 2020.

Azin Feizabadi ist bildender Künstler, Filmemacher und -vermittler, geboren in Teheran und aufgewachsen zwischen Iran und Deutschland. Seine Werke wurden international in Museen, Filmfestivals, Biennalen und Theatern gezeigt. Er ist Mitglied des Auswahlkomitees von Berlinale Shorts und des Kasseler Video- & Dokumentarfilmfestival.

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Details

Datum:
10. Oktober
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/358-schattenlos-eine-filmlesung-in-zwei-akten

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

OUT OF FOCUS LABORBERLIN

LaborBerlin lebt durch das gemeinsame Interesse, einen kollektiven Raum um die Arbeit mit Zelluloidfilm herum zu bauen. Dieser Raum entsteht permanent aufs Neue, durch die Menschen, die durch ihn hindurch gehen, ihre diversen Perspektiven und Herkünfte. Out of Focus LaborBerlin ist eine Filmreihe, die sich dem Labor als transitorischen Ort nähert. An fünf Abenden im SINEMA TRANSTOPIA werden die Grenzen des Sichtbaren dieser kollektiven Struktur erkundet: Gespräche mit und Arbeiten von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern, die den Blick öffnen auf Motive und Themen, die über das analoge Filmschaffen hinausgehen.
THE EYES IN THE WOODS AND THE TASTE IN THE WATER: Die durch mehrfaches Umkopieren und alte Färbetechniken wie Tonung bearbeiteten malerischen 16mm-Bilder von Fabriken, Landschaften und Festen nehmen die Zuschauer*innen mit in eine scheinbar ferne Zeit, aus der Geschichten einer harten und angstvollen Kolonisierung stammen.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

5. Oktober | 20:00 23:00

THE EYES IN THE WOODS AND THE TASTE IN THE WATER

Regie Luciana Mazeto / Vinícius Lopes Brasilien 2020

36 Min., 16mm / Super-8 bw, OmeU

Anschließend Lesung von Ilhami Peker und Online-Gespräch mit den Filmemacher*innen, Moderation Minze Tummescheit

In Brasilien, in der kleinen Siedlung Teewald, die Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Auswanderern gegründet wurde, ist die nationale Identität eine komplexe Frage. Die Einwohner*innen sprechen nach mehreren Generationen immer noch die Sprache ihrer Vorfahren und feiern jedes Jahr ein traditionelles Fest, um mit Stolz zu verkünden, wie stark ihre deutschen Wurzeln sind.

Die durch mehrfaches Umkopieren und alte Färbetechniken wie Tonung bearbeiteten malerischen 16mm-Bilder von Fabriken, Landschaften und Festen nehmen die Zuschauer*innen mit in eine scheinbar ferne Zeit, aus der Geschichten einer harten und angstvollen Kolonisierung stammen. Die Filmemacher*innen konfrontieren diese Geschichten mit der zeitgenössischen Erzählung des deutsch-türkischen Autors Ilhami Peker, der Teewald besucht hat und seinerseits Parallelen zur Migrationsgeschichte der eigenen Familie zieht. Durch diesen geschickten Schachzug gelingt es dem Film, die tapfere Verteidigung einer gefühlten nationalen Identität in Frage zu stellen.

https://www.kinoheld.de/kino-berlin/sinema-transtopia-berlin/vorstellung/2439702976?mode=widget&rb=0&layout=shows&layouts=shows#panel-seats“>TICKETS BUCHEN

Minze Tummescheit reflektiert in ihren experimentell-dokumentarischen Arbeiten, die Vorträge, Performances, Installationen und Filme einschließen, soziale und ökonomische Fragen. Basierend auf interdisziplinärer künstlerischer Recherche, transzendieren ihre Arbeiten die klassischen Genregrenzen und sind sowohl auf Filmfestivals als auch in Kunstausstellungen vertreten. Sie ist copine von cinéma copains und seit 2009 Mitglied von LaborBerlin.

Details

Datum:
5. Oktober
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/out-of-focus-laborberlin/415-the-eyes-in-the-woods-and-the-taste-in-the-water

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

SINEMA+++ – THE ARCHEOSCOPE

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander? Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden.

Das Archeoscope ist ein analoger, handbetriebener Projektionsapparat für Live Film-Performances. Ausgehend von einem Verständnis von Film als “Artikulation von Licht”, versucht es die Physiologie der Filmwahrnehmung experimentell erfahrbar zu machen. Es kann alle Standardformate, aber auch unterschiedliche Materialien wie Tesafilm, Bandagen und Lack projizieren. Doch man muss das Archeoscope mit eigenen Augen gesehen haben: Die einzige Möglichkeit es zu erleben ist bei einer Live-Projektion.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

3. Oktober | 19:30 22:00

THE ARCHEOSCOPE

Regie Jan Kulk, OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Jan Kulka

Preliminary Excercises; Jan Kulka, Tschechien 2016, 16mm Found Footage, 20 Min.

Prefilm; Jan Kulka, Tschechien 2016, Flicker, Schablonen, 25 Min.

Das Archeoscope ist ein analoger, handbetriebener Projektionsapparat für Live Film-Performances. Ausgehend von einem Verständnis von Film als “Artikulation von Licht”, versucht es die Physiologie der Filmwahrnehmung experimentell erfahrbar zu machen. Es kann alle Standardformate, aber auch unterschiedliche Materialien wie Tesafilm, Bandagen und Lack projizieren. Doch man muss das Archeoscope mit eigenen Augen gesehen haben: Die einzige Möglichkeit es zu erleben ist bei einer Live-Projektion.

Details

Datum:
3. Oktober
Zeit:
19:30–22:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/355-the-archeoscope

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

DIE EINGELADENEN

Sie wurden eingeladen, um das Land wieder aufzubauen. Ein Fakt, der oft vergessen wird, wenn es um die Arbeitsmigrant*innen geht, die in Folge des Anwerbeabkommens nach Westdeutschland gekommen sind. Über die Jahre hat sich zur Geschichte der sogenannten “Gastarbeiter*innen” eine Erinnerungskultur aus tradierten Zuschreibungen entwickelt, die ein differenziertes Verständnis vergangener und gegenwärtiger Ereignisse erschwert. Vor diesem Hintergrund nimmt Die Eingeladenen das 60. Jahresjubiläum des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Deutschland zum Anlass, um zu einem Neudenken der Geschichte der Arbeitsmigration aufzurufen. Mit Filmen, Gesprächsrunden und Vorträgen sollen wiederkehrende Narrative und bestehende Bildpolitiken zu sogenannten Gastarbeiter*innen kritisch betrachtet und durch postmigrantische Perspektiven und informelles Wissen herausgefordert werden. An acht Abenden mit geladenen Expert*innen werden Spiel- und Dokumentarfilme, Lehrfilme, Filmmaterial aus dem Archiv des DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum für die Migration nach Deutschland) und anderen Archiven gezeigt. Damit soll ein Beitrag geleistet werden für ein transnationales Erinnern, das der Bedeutung ineinander verwobener Erinnerungskulturen gerecht wird und identifikatorische Bezüge jenseits von Nationalstaatlichkeit aufzeigen kann.

Mehr Informationen und Tickets unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

30. September | 20:00 8. Oktober | 23:00

30.09.2021 bis 08.10.2021

DIE EINGELADENEN

Sie wurden eingeladen, um das Land wieder aufzubauen. Ein Fakt, der oft vergessen wird, wenn es um die Arbeitsmigrant*innen geht, die in Folge des Anwerbeabkommens nach Westdeutschland gekommen sind. Über die Jahre hat sich zur Geschichte der sogenannten “Gastarbeiter*innen” eine Erinnerungskultur aus tradierten Zuschreibungen entwickelt, die ein differenziertes Verständnis vergangener und gegenwärtiger Ereignisse erschwert. Vor diesem Hintergrund nimmt Die Eingeladenen das 60. Jahresjubiläum des Anwerbeabkommens zwischen der Türkei und Deutschland zum Anlass, um zu einem Neudenken der Geschichte der Arbeitsmigration aufzurufen. Mit Filmen, Gesprächsrunden und Vorträgen sollen wiederkehrende Narrative und bestehende Bildpolitiken zu sogenannten Gastarbeiter*innen kritisch betrachtet und durch postmigrantische Perspektiven und informelles Wissen herausgefordert werden. An acht Abenden mit geladenen Expert*innen werden Spiel- und Dokumentarfilme, Lehrfilme, Filmmaterial aus dem Archiv des DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum für die Migration nach Deutschland) und anderen Archiven gezeigt. Damit soll ein Beitrag geleistet werden für ein transnationales Erinnern, das der Bedeutung ineinander verwobener Erinnerungskulturen gerecht wird und identifikatorische Bezüge jenseits von Nationalstaatlichkeit aufzeigen kann.

In Kooperation mit dem DOMiD (Dokumentationszentrum und Museum für die Migration nach Deutschland)

Gefördert durch das Programm zur Förderung zeitgeschichtlicher und erinnerungskultureller Projekte der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und durch das Programm NEUSTART des Bundesverband Soziokultur im Programmteil kulturelle und soziokulturelle Programmarbeit

Bucht Eure TICKETS schon jetzt.

Weitere Informationen unter sinematranstopia.de

————————- PROGRAMM————————–

Donnerstag, 30.09.2021 20:00 MEIN BRUDER IN DER FREMDE

Freitag, 01.10.2021 20:00 VIEL GLÜCK IN DEUTSCHLAND

Samstag, 02.10.2021 15:00 METIN (SINEMANINO – Das Kinderprogramm von SINEMA TRANSTOPIA)

Samstag, 02.10.2021 20:00 NURSE KIM’S MESSAGE HOME + EKMEK PARASI

Montag, 04.10.2021 20:00 WAHRHEIT, WIRKLICHKEIT, REPRÄSENTATION

Donnerstag, 07.10.2021 20:00 DER UNFALL

Freitag, 08.10.2021 20:00 BAĞRIYANIK ÖMER VE GÜZEL ZEYNEP + GEYIKLER, ANNEM VE ALMANYA

Details

Beginn:
30. September | 20:00
Ende:
8. Oktober | 23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/die-eingeladenen

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

MITZEICHNEN – Näh-Diskurs & Zeichnenworkshop

Nähen-Diskurs zum Thema Verschwendung mit Marta Sala in Kollaboration mit der Zeichnenwerkstatt derMitkunstzentrale von Marcos García Pérez

22. September | 18:00 21:00

Nähen-Diskurs zum Thema Verschwendung mit Marta Sala in Kollaboration mit der Zeichnenwerkstatt der Mitkunstzentrale von Marcos García Pérez Marta Stanisława Sala arbeitet mit experimentellen Collagen, in der sich verschiedene Materialien, Techniken und Themen mit Reliquien und den Problemen des modernen städtischen Lebens verflechten. Ihre künstlerische Praxis unter anderen umfasst abstrakte Nähen wo sie durch die Themen wie Intersektionalität, Queerness, Recht auf Stadt, Ökologie und Gemeinschaften wandert und untersucht das Problem von Verschwendung und Marginalisierung. Mir ist nicht nur wichtig, was man schafft, sondern auch wie man es tut. In meiner Arbeit versuche ich die Beziehung zwischen Menschen und Sachen, Produktion, Überproduktion, Konsum, Wahnsinn, Einsamkeit, die Mitverantwortung des Individuums und Sorgfältigkeit für Ressourcen zu betonen. Das Herausstellen und Hervorheben des Wertes der vermeintlich zurückgewiesenen, verwüsteten oder verwundeten Dinge kann heilsam wirken. Es fühlt sich so an, als ob die Welt mit ihren zerrissenen Nerven zumindest in einem sehr kleinen Teil repariert werden würde. Mit Nadel und Faden arbeiten wir zeichnerisch an unfertige Werke weiter und dabei sprechen wir über Umgang mit Materialien in dem künstlerischen Prozess. Wir werden Zeichnen-Spiele spielen und uns auf gemeinsame Prozesse einlassen. Marta Stanisława Sala gibt auf diese Weise Einblick in ihre künstlerische Praxis.

Details

Datum:
22. September
Zeit:
18:00–21:00
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://www.mitkunstzentrale.de/aktuell

Veranstalter

Mitkunstzentrale
Otto-Braun-Straße 72
10178 Berlin Deutschland

L’IMAGE LATENTE – OUT OF FOCUS LABORBERLIN

LaborBerlin lebt durch das gemeinsame Interesse, einen kollektiven Raum um die Arbeit mit Zelluloidfilm herum zu bauen. Dieser Raum entsteht permanent aufs Neue, durch die Menschen, die durch ihn hindurch gehen, ihre diversen Perspektiven und Herkünfte. Out of Focus LaborBerlin ist eine Filmreihe, die sich dem Labor als transitorischen Ort nähert. An fünf Abenden im SINEMA TRANSTOPIA werden die Grenzen des Sichtbaren dieser kollektiven Struktur erkundet: Gespräche mit und Arbeiten von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern, die den Blick öffnen auf Motive und Themen, die über das analoge Filmschaffen hinausgehen.
Das Programm L’image latente am 21.09.2021 besteht aus acht Filmen, in denen die Filmmacher*innen in Dialog mit analogen Filmbildern treten um sich überraschen zu lassen.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

21. September | 20:00 23:00

Analoge Filmbilder bleiben, nachdem sie belichtet wurden, zunächst unsichtbar. In der Phase zwischen Aufnahme und chemischer Behandlung bezeichnet man die Bilder als latent: Ein Bild im Entstehen, an einem Ort der Übergangs zwischen diffuser Erinnerung und illusorischer Projektion. Das Programm L’image latente besteht aus acht Filmen, in denen die Filmmacher*innen in Dialog mit den Bildern treten um sich überraschen zu lassen. In dieser Offenheit entstehen unerahnt neue Welten, die sich – vom Meeresgrund bis zum Weltall – metaphorisch um das latente Bild bewegen und das Unsichtbare im Sichtbaren erforschen.

Fultu Faltu Filim Bernd Lützeler, 2018, 2 Min., 35mm

Sillage #2 Aurélie Percevault & Antoine Ledroit, 2014, 5 Min., 16mm

L’étoile de mer Maya Schweizer, 2019, 11 Min., HD

H(I)J Guillaume Cailleau, 2009, 6 Min., 16mm

Grrr Manque la Banca. 2012, 10 Min., 16mm/HD

Ich bin 33 Jan Peters, 2000, 3 Min., Super8/16mm

Dark Matter Lucile Desamory, 2010, 7 Min., Super8/HD

I don’t think I can see an Island Emmanuel Lefrant/Christopher Becks, 2016 , 4 Min., 16mm/HD

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Sophie Watzlawick ist eine in Berlin lebende Künstlerin. Ihre handgemachten Filme bewegen sich im Spannungsfeld zwischen konkreter Alltäglichkeit und kosmischen Welten. Sie basieren auf visuell-akustischen Experimenten und philosophischen Erzählungen. In ihren Arbeiten lädt sie uns dazu ein, Ereignisse die gemeinhin als statisch empfunden werden, neu zu sehen und die Grenzgebiete zwischen dem Verborgenen und dem Sichtbaren zu durchwandern.

Details

Datum:
21. September
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/out-of-focus-laborberlin/414-l-image-latente

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

THE FORGOTTEN REVOLUTION Iranian Cinema

THE FORGOTTEN REVOLUTION
Iranian Cinema Before 1979

Die Revolution von 1978-79 veränderte das Schicksal und das Gesicht des Iran. Wie die meisten Revolutionen unterdrückte auch diese die Vergangenheit und ihre Bilder – und damit eine der innovativsten filmischen Entwicklungen ihrer Zeit. The Forgotten Revolution zeigt einige der zentralen Filme der progressiven filmischen Revolution, die verdrängt wurde durch den sozialen Umsturz, für den das Land bekannt ist. Verbotene, verlorene, oder schlicht vergessene Filme werden in diesem Überblick des iranischen Kinos vor 1979 wiederbelebt, darunter auch einige deutsche Premieren neu restaurierter Meisterwerke der iranischen Nouvelle Vague. Als Startpunkt dient The House is Black, für den die Dichterin Forough Farrokhzad den Filmpreis in Oberhausen gewann, um von da aus den Weg durch die brodelnden Jahre vor der Islamischen Revolution nachzuzeichnen.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

9. September | 20:00 19. September | 23:00

09.09.2021 bis 19.09.2021

THE FORGOTTEN REVOLUTION

Iranian Cinema Before 1979 Kuratiert von Ehsan Khoshbakht

Die Revolution von 1978-79 veränderte das Schicksal und das Gesicht des Iran. Wie die meisten Revolutionen unterdrückte auch diese die Vergangenheit und ihre Bilder – und damit eine der innovativsten filmischen Entwicklungen ihrer Zeit. The Forgotten Revolution zeigt einige der zentralen Filme der progressiven filmischen Revolution, die verdrängt wurde durch den sozialen Umsturz, für den das Land bekannt ist. Verbotene, verlorene, oder schlicht vergessene Filme werden in diesem Überblick des iranischen Kinos vor 1979 wiederbelebt, darunter auch einige deutsche Premieren neu restaurierter Meisterwerke der iranischen Nouvelle Vague. Als Startpunkt dient The House is Black, für den die Dichterin Forough Farrokhzad den Filmpreis in Oberhausen gewann, um von da aus den Weg durch die brodelnden Jahre vor der Islamischen Revolution nachzuzeichnen.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und ist Teil der Draussenstadt Ehsan Khoshbakht ist ausgebildeter Architekt, Filmkurator, Autor und Filmemacher. Er ist Co-Leiter des auf Filmgeschichte und -restaurationen spezialisierten Festival Il Cinema Ritrovato. Er hat ausführlich zu Film, Architektur, Jazz, amerikanischem und iranischem Kino geschrieben.

—————PROGRAMM—————–

Donnerstag, 09.09.2021 20:00 BRICK AND MIRROR Freitag, 10.09.2021 20:00 THE COW Sonntag, 12.09.2021 20:00 DOWNPOUR Mittwoch, 15.09.2021 20:00 A SIMPLE EVENT + THE HOUSE IS BLACK Donnerstag, 16.09.2021 20:00 THE DEER

Details

Beginn:
9. September | 20:00
Ende:
19. September | 23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/356-queer-intervention-farewell-my-concubine

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

Session #6: CO–RE

Open discussion with the CO–RE collective sharing inputs about personal approaches and position to data and statistics, data and sound, data and restitution, data and emotions, data and climate justice, data and mediation

30. Juni | 14:00 17:00

Open discussion with the CO–RE collective sharing inputs about personal approaches and position to data and statistics, data and sound, data and restitution, data and emotions, data and climate justice, data and mediation.

Details

Datum:
30. Juni
Zeit:
14:00–17:00
Veranstaltung-Tags:
, ,
Webseite:
https://www.instagram.com/contextualresearch/

Veranstalter

CO–RE
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

Präsentation des Buches von Dr. Olga Shparaga

Präsentation des Buches „die Revolution hat ein weibliches Gesicht“. Dr. Olga Shparaga präsentiert vorab ihr neues Buch „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht: Der Fall Belarus“. Moderation: Dr. Yaraslava Ananka.

24. Juni | 19:00 20:30

Minsk im Sommer 2020. Eine junge Frau im ärmellosen weißen Hemd tänzelt vor einer schwarzen Mauer aus martialisch vermummten Sondereinsatzkräften: Bilder wie diese gingen um die Welt. Der Brutalität des Regimes setzen Hunderttausende mutige Bürgerinnen und Bürger aller gesellschaftlicher Schichten Gewaltfreiheit, kreative Vielfalt und dezentrale Selbstorganisation entgegen. Was sich seit den Präsidentschaftswahlen am 9. August 2020 in Belarus abspielt, geht über eine regionale Protestbewegung gegen gefälschte Wahlen weit hinaus. In Minsk und vielen anderen Städten des weithin unbekannten Landes zwischen Russland und der EU wird Geschichte geschrieben. Weiblich, friedlich, postnational – so charakterisiert die Autorin die Umwälzung in ihrem Land und stellt die Ereignisse in den Kontext europäischer und globaler Emanzipationsbewegungen. Olga Shparaga, geboren 1975. Philosophin, studierte Philosophie in Belarus und Deutschland. 2001-2014 unterrichtete Philosophie an der European Humanities University in Vilnius, 2006-2014 war Redakteurin der intellektuellen Zeitschrift «Novaja Eŭropa» («Neues Europa») http://n-europe.eu. Gehört zum wissenschaftlichen Rat von Zeitschriften the Ideology and Politics Journal, The Interlocutor и pARTisan. Hatte die Forschungsaufenthalte und unterrichtete an den Universitäten und wissenschaftlichen Zentren von Tschechien, Polen, Litauen, Deutschland und USA. Ist die Autorin von zwei Büchern – das letzte „Die Gemeinschaft-nach-dem-Holocaust. Unterwegs zur Gesellschaft der Inklusion“ (Minsk, ECLAB-books, 2018, auf Russisch) wurde als das beste philosophische Buch 2018 vom Internationalen Kongress der Forscher von Belarus bezeichnet (http://icbs.palityka.org/…/vyiniki-premii-kangresa-za…/) – und (Co)Redakteurin von 7 Sammelbände.

Details

Datum:
24. Juni
Zeit:
19:00–20:30
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
,

MOMENTARY MATCH MAKING Gesellschafts- und Wohnmodelle neu denken (Gemeinsam Wohnen)

momentary match making ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen der Jahresausstellung ÜBER Urbane Praxis im Haus der Statistik. Die Treffen zum informellen Austauschen finden im Format des Speed-datings an drei Terminen zu unterschiedlichen Themen statt. Dazu kommen die jeweiligen Teilnehmer*innen im Außenbereich vor dem Haus der Statistik zusammen.

23. Juni | 17:30 19:00

Was euch erwartet: momentary match making ist eine Veranstaltungsreihe zum informellen Austauschen und Vernetzen im Rahmen der Jahresausstellung ÜBER Urbane Praxis im Haus der Statistik. Das Format ermöglicht unplanbare Begegnungen von Menschen, die sich für bestimmte Themen interessieren und sich dazu gesellschaftsübergreifend austauschen, gegenseitig inspirieren und voneinander lernen wollen. Der Austausch von Erfahrungen und Know-how zu Initiativen und Netzwerken der Urbanen Praxis kann ungeahnte Synergieeffekte erzeugen. Angestrebt werden Dialoge, die eine Basis für weitere Treffen und/oder eine konkrete Vernetzung der Beteiligten bilden können. Wie das geht: Die Treffen werden im Format des Speed-datings an drei Terminen zu unterschiedlichen Themen stattfinden. Dazu kommen die jeweiligen Teilnehmer*innen im Außenbereich vor dem Haus der Statistik zusammen. Es bleibt jeweils sechs Minuten Zeit pro Paarung, um sich gegenseitig vorzustellen und Fragen zu stellen. Die anschließende Zusammenkunft soll genutzt werden, um Gespräche gezielt zu vertiefen. Für wen? Interessierte/Laien, Akeur:innen der Projekte, Vertreter:innen der Themengebiete; Wo? Karl-MArx-Allee 1, 10178 Berlin, Vorplatz HAUS A – haltet Ausschau nach den neon-gelben Hockern Moderation: Jennifer Aksu, Sandra Meireis Thema: Material- und Kapitalkreisläufe neu denken (Postwachstumsstadt) Ohne Anmeldung. Gerne weitersagen!

Über Urbane Praxis ist Teil der Initiative Urbane Praxis und wird im Rahmen des Programms DRAUSSENSTADT von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Details

Datum:
23. Juni
Zeit:
17:30–19:00
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstalter

Über Urbane Praxis
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin