FahrArt Workshop FirstAid

Erste Hilfe bei einer Panne: Fahrradschrauberkurs für Anfänger.
Maximal 4 Personen; kostenfrei.
Anmeldung unter mail@fahrart.com

10. Februar | 16:00 19:00

Erste Hilfe bei einer Panne: Fahrradschrauberkurs für Anfänger.

Maximal 4 Personen; kostenfrei

Was erwartet dich?

In diesem Kurs lernst du, wie du dir bei einer Panne selber helfen kannst.“

Themen:

  • Platten reparieren
  • Antrieb überprüfen
  • Schaltung einstellen
  • Bremse beurteilen und einstellen
  • Welche Werkzeuge brauchst du für dein Rad?

Anmeldung unter mail@fahrart.com

Details

Datum:
10. Februar
Zeit:
16:00–19:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
, , , , ,
Webseite:
http://www.fahrart.com

Veranstalter

FahrArt
Berolinastraße
10178 Berlin

THINK&DRINK: NOT JUST ROADS

Not Just Roads ist ein ethnografischer Dokumentarfilm, der die Geschichte eines massiven städtischen Umbaus in Indien erzählt. Im Rahmen des Bharatmala-Programms der indischen Regierung werden Autobahnen in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit von 23 Kilometern pro Tag gebaut.

7. Februar | 19:00 23:00

Regie Nitin Bathla und Klearjos Eduardo PapanicolaouIndien/Schweiz/Deutschland 2020, 70 Min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Nitin Bathla und Klearjos Eduardo Papanicolaou

Not Just Roads ist ein ethnografischer Dokumentarfilm, der die Geschichte eines massiven städtischen Umbaus in Indien erzählt. Im Rahmen des Bharatmala-Programms der indischen Regierung werden Autobahnen in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit von 23 Kilometern pro Tag gebaut. Das Programm zielt darauf ab, neue Gebiete für die aufstrebende indische Mittelschicht zu erschließen. Derzeit ist das Gebiet von Dörfern, Arbeitervierteln und nomadischen Hirten bewohnt. Es ist von einheimischen Pfaden und lebenswichtigen ökologischen Gemeingütern durchzogen. Dieser Film erzählt die Geschichte eines solchen Highways außerhalb von Delhi aus der Perspektive menschlicher und nicht-menschlicher Akteure. Er bewegt sich zwischen Arbeitervierteln, die abgerissen werden, Baulandschaften, Protesten und den überzeugenden Angeboten von Immobilienhändlern, die versuchen, die Traumlandschaften zu verkaufen.

In Kooperation mit dem Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung und des Lehrbereichs Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen der Think & Drink Special Events 2021/22

Der Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie und das Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschungladen im Semester gemeinsam zu Think & Drink Events ein. Dieses bietet einen Rahmen der Diskussion und des Austausches für alle Interessierten zum Bereich der Stadtforschung. Impulse für die Diskussion setzt jede Woche ein/e GastrednerIn der deutschen und internationalen Stadtforschung. Im Anschluss an das „Think“ (an den Vortrag) können die TeilnehmerInnen sich beim „Drink“ (bei Getränken und Snacks) kennenlernen und austauschen.

Anmeldungen für die Veranstaltung über: gszbuero-at-hu-berlin.de

Nitin Bathla ist Architekt, Künstler und Pädagoge und absolviert derzeit ein Doktoratsstudium an der ETH Zürich. Seine Arbeit konzentriert sich auf Arbeitsmigration, Landökologie und Wohnen in der erweiterten städtischen Region von Delhi. Neben seiner akademischen Tätigkeit arbeitet er an Filmen, Gemeinschaftskunstprojekten und sozialen Designprojekten: nitinbathla.com

Klearjos Eduardo Papanicolaou ist ein griechisch-mexikanischer Filmemacher, der sich für die Ethnografie als Filmmethode interessiert. Zu seinen Filmen und Kollaborationen gehören „The Seven Sisters Indoor Market“ (2016), „The Disappearance of Robin Hood“ (2018) und „Not Just Roads“ (2020). Derzeit lebt er in Zürich, wo er an der ETHZ ethnografisches Filmemachen im urbanen Raum lehrt.

Details

Datum:
7. Februar
Zeit:
19:00–23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/kalender/461-think-drink-not-just-roads

Veranstalter

Sinema Transtopia
Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung & Lehrbereich Stadt- und Regionalsoziologie der Humboldt-Universität
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

FU 377 + A NIGHT OF KNOWING NOTHING

5. Februar | 20:00 23:00

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Promona Sengupta

FU 377
Neelu Bhuman, Indien 2014, 5 Min.

A Night of Knowing Nothing
Payal Kapadia, Frankreich/Indien 2021, 97 Min.

In Payal Kapadias Night of Knowing Nothing erzählen Briefe, die in einer Kiste an einer Filmschule in Mumbai gefunden wurden, von der angespannten Liebesbeziehung zwischen L. und K., die aus unterschiedlichen Kasten stammen. Während sich L. von K. distanziert wechseln die Briefe von Hindi zu Bengali. Die wogenden Bilder spiegeln die Kämpfe und Studierendenproteste wider, die aktuell Indien erschüttern. FU 377, der in ähnlicher Weise Found Footage-Material verwendet, schlägt einen leichteren Ton an: Eine queere Tochter wird von ihrer Mutter getröstet, bevor die beiden sich beeilen, an einem Protest gegen eine homophobe Gesetzgebung teilzunehmen.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
5. Februar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/479-fu-377-a-night-of-knowing-nothing
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

ORLANDO (OmeU)

Sally Potters queerer Klassiker ist eine extravagante Neuinszenierung des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf, in dem ein Adliger nicht stirbt, sondern über mehrere Jahrhunderte hinweg zur Frau wird.

4. Februar | 20:00 23:00

Regie Sally Potter Großbritannien 1992, 92 Min., OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Liz Rosenfeld

Sally Potters queerer Klassiker ist eine extravagante Neuinszenierung des gleichnamigen Romans von Virginia Woolf, in dem ein Adliger nicht stirbt, sondern über mehrere Jahrhunderte hinweg zur Frau wird. Tilda Swinton spielt die Hauptrolle als Orlando, mit einem bemerkenswerten Cameo-Auftritt von Quentin Crisp als Königin Elizabeth I. Potter hat die üppige Filmmusik mitkomponiert, die den Film fast dominiert und uns durch die Jahrhunderte führt.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
4. Februar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/478-orlando
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

MEINE STADT, DEINE STADT

Navina Sundaram portraitiert die Stadt Mannheim aus der Sicht zweier Arbeiter: Heinz Schmid, gebürtiger Mannheimer und Abdul Rahman, Gastarbeiter aus der Türkei. Beide arbeiten im Werk von Mercedes Benz, Schmid als Facharbeiter, Rahman als Arbeiter und Vertrauensmann der Gewerkschaft.

30. Januar | 19:00 22:00

Regie Navina Sundaram BRD 1976, 43 Min., OF

​​Im Anschluss gemeinsame Diskussion mit Merle Kröger

Navina Sundaram portraitiert die Stadt Mannheim aus der Sicht zweier Arbeiter: Heinz Schmid, gebürtiger Mannheimer und Abdul Rahman, Gastarbeiter aus der Türkei. Beide arbeiten im Werk von Mercedes Benz, Schmid als Facharbeiter, Rahman als Arbeiter und Vertrauensmann der Gewerkschaft. Zwischen Kleingartenkolonie, Karnevalsverein und Neubauwohnungen in den Vorstädten entsteht das Bild einer Arbeiterstadt jenseits bürgerlicher Vorstellungen von städtischer Kultur und Stadtgeschichte. Sundaram hinterfragt kritisch und hartnäckig den Kampfbegriff der Solidarität, erweitert auf die Beziehungen zwischen deutschen und türkischen Arbeitern. Ohne falschen Pathos erzählt der Film von latentem und offenem Rassismus, aber auch vom privaten Glück, von materiellem Erfolg und dem verblassenden Traum einer Rückkehr in die Türkei.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

16.01.2022 bis 27.02.2022

DIE FÜNFTE WAND – Archivsichtungen mit Filmen von Navina Sundaram
Kuratiert von Merle Kröger und Mareike Bernien

ARD, ein Sonntagabend Mitte der 1970er Jahre, gegen 19 Uhr: „Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie zur heutigen Ausgabe des Weltspiegel.“ Der Name der Moderatorin: Navina Sundaram. Eine Inderin im deutschen Fernsehen? Als politische Redakteurin und Auslandskorrespondentin womöglich? Unvorstellbar! Wie lesen sich 50 Jahre bundesdeutsche Zeitgeschichte durch die Augen einer Frau, die sich in einer von Männern und deutscher Mehrheitsgesellschaft dominierten Öffentlichkeit ihre Sichtbarkeit im doppelten Sinne erkämpfen musste? Die sich bis heute standhaft verweigert, sich für eine einzige Heimat, eine einzige Identität zu entscheiden? Und die dennoch für sich das Recht beansprucht hat: “gekommen, um zu bleiben”? Aufgewachsen in New Delhi, seit 1970 als Filmemacherin, Reisekorrespondentin und Moderatorin tätig. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt, mischt sich ein. Die fünfte Wand stellt die innenpolitischen Fernsehbeiträge Navina Sundarams aus den Jahren 1973 bis 1983 erstmals dem Berliner Publikum vor. Sundarams Blickpunkt einzunehmen, ihre Reportagen, Beiträge und Moderationen ins Zentrum zu stellen, heißt gleichzeitig von Innen und Außen auf bundesdeutsche Fernsehgeschichte zu schauen. Dabei steht sie im Zentrum als eine Autorin, die journalistisch Position bezieht: zu Internationalismus und Dekolonisierung, Klassenfrage, Rassismus, Einwanderung, zu indischer und bundesdeutscher Politik. Ergänzt werden die Filme durch Dokumente, Kommentare und weitere Fundstücke aus dem Archiv. Natürlich immer Sonntag abends, um 19 Uhr.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und in Kooperation mit dem Projekt Archive außer sich des Arsenal – Institut für Film und Videokunst und der Bundeszentrale für politische Bildung

Details

Datum:
30. Januar
Zeit:
19:00–22:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/die-fuenfte-wand/467-meine-stadt-deine-stadt
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

ДОЛГИЕ ПРОВОДЫ DOLGIE PROVODY (LONG FAREWELLS)

In Kira Muratowas zweitem Spielfilm Lange Abschiede geht es um einen vorweggenommenen Abschied: Nachdem sie erfährt, dass ihr heranwachsender Sohn nicht mehr bei ihr leben will, kämpft Evgenia, eine überbehütende Mutter, damit, ihn gehen zu lassen.

28. Januar | 20:00 23:00

Regie Kira Muratova UdSSR 1971, 97 Min., OmeU

Anschliessend Gespräch mit Eirini Fountedaki & Pia Chakraverti-Würthwein und Gast (TBD)

In Kira Muratowas zweitem Spielfilm Lange Abschiede geht es um einen vorweggenommenen Abschied: Nachdem sie erfährt, dass ihr heranwachsender Sohn nicht mehr bei ihr leben will, kämpft Evgenia, eine überbehütende Mutter, damit, ihn gehen zu lassen. Der Film, ein „Walzer des Zögerns“ (Eugénie Zvonkine) mit unvollendeten Gesten, wurde von der Zensur als „elitär“ und „unrealistisch und unmotiviert“ eingestuft und blieb für einige Jahre unveröffentlicht. Mit Jump Cuts und Melodien, die selten zu einer Auflösung kommen, steht der Film für Muratowas pointierte Filmästhetik.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
28. Januar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/477-dolgie-provody-dolgie-provody-long-farewells
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

CINÉCITÉ + 75 فاطمة (FATMA 75)

27. Januar | 20:00 23:00

OmeU

Cinécité
Djouhra Abouda/Alain Bonnamy, Frankreich 1974, 15 Min.

فاطمة75 (Fatma 75)
Selma Baccar, Tunesien 1976, 61 Min.

Anschliessend Gespräch mit Eirini Fountedaki & Pia Chakraverti-Würthwein und Gast (TBD)

Fatma 75 erzählt die Geschichte von Fatma, einer jungen Universitätsstudentin, die sich auf eine Reise begibt, um die Rolle von Frauen in der modernen Geschichte Tunesiens zu entdecken. Die Protagonistin begegnet Frauen quer durch Raum und Zeit, von der Antike bis zu den tunesischen Befreiungskämpfen. Baccars faszinierende Doku-Fiktion vermischt Erzählungen mit Archivmaterial, Interviewaufnahmen und Nachstellungen historischer Ereignisse. Cinécitégehört zu einer Reihe von 16mm-Experimentalfilmen des algerisch-französischen Musikers Djouhra Abouda und des Architekten Alain Bonnamy. Der Film stützt sich auf eine musikalische Partitur, in der der Klang den Rhythmus einer audiovisuellen Assemblage diktiert.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
27. Januar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/476-cinecite-75-f-tm-fatma-75
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

FahrArt Workshop FirstAid

Erste Hilfe bei einer Panne: Fahrradschrauberkurs für Anfänger.
Maximal 4 Personen; kostenfrei.
Anmeldung unter mail@fahrart.com

27. Januar | 16:00 19:00

Erste Hilfe bei einer Panne: Fahrradschrauberkurs für Anfänger.

Maximal 4 Personen; kostenfrei

Was erwartet dich?

In diesem Kurs lernst du, wie du dir bei einer Panne selber helfen kannst.“

Themen:

  • Platten reparieren
  • Antrieb überprüfen
  • Schaltung einstellen
  • Bremse beurteilen und einstellen
  • Welche Werkzeuge brauchst du für dein Rad?

Anmeldung unter mail@fahrart.com

Details

Datum:
27. Januar
Zeit:
16:00–19:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
, , , , ,
Webseite:
http://www.fahrart.com

Veranstalter

FahrArt
Berolinastraße
10178 Berlin

WENN DIE BEGRÜSSUNGSREDEN VERKLINGEN + ZWEIERLEI ASYLRECHT

Wenn die Begrüßungsreden verklingen beginnt mit der Ankunft einer Gruppe von “boat people” in Frankfurt – Geflüchtete aus Vietnam, die eine neue Heimat in der Bundesrepublik finden sollen. Navina Sundaram begleitet mehrere Familien und Gruppen in unterschiedlichen Stadien der staatlich geregelten Integration.

23. Januar | 19:00 22:00

Navina Sundaram, OmeU

​​Im Anschluss gemeinsame Diskussion mit Mareike Bernien und Merle Kröger

Wenn die Begrüßungsreden verklingen
Navina Sundaram, BRD 1979, 44 Min.

Zweierlei Asylrecht
Navina Sundaram, BRD 1979, 10 Min.

Wenn die Begrüßungsreden verklingen beginnt mit der Ankunft einer Gruppe von “boat people” in Frankfurt – Geflüchtete aus Vietnam, die eine neue Heimat in der Bundesrepublik finden sollen. Navina Sundaram begleitet mehrere Familien und Gruppen in unterschiedlichen Stadien der staatlich geregelten Integration: 3-Stufen-Pläne für “Kontingentflüchtlinge”, ehrenamtliche Stadtführungen mit beflissenen Einheimischen, Deutschkurse, Wohnprogramme und begleitende Sozialarbeit. Der Film wirft einen kritischen Blick auf den Umgang mit Migrant*innen, die “politisch gut zu vermarkten” sind: “Liebsame antikommunistische Asylanten” heißt es sarkastisch im Kommentar über die Menschen, die höflich und geduldig die Gönnerhaftigkeit und Bevormundung gutmeinender Bürger*innen ertragen. Eindrücklich endet der Film mit dem Beispiel der jungen Hoan, die zwischen vietnamesischer Tradition und deutscher Gegenwart, zwischen Loyalität und Emanzipation nach einer eigenen Identität sucht. Zweierlei Asylrecht ist der erste von vier Beiträgen von Navina Sundaram für das Magazin Panorama, die um die Themen Asylrecht und Rassismus in der Bundesrepublik kreisen. Amnesty International betreut “Kontigentflüchtlinge” kurdischer Herkunft aus dem Irak, die theoretisch den gleichen Status haben wie Geflüchtete aus Vietnam. Für die Kurd*innen jedoch bleiben Begrüßungsreden von staatlicher Seite aus, sie sind auf individuelle Hilfe und Unterstützung angewiesen. Am Schluss steht das Plädoyer, der Artikel 16 des Grundgesetzes müsse für alle Geflüchteten gleichermaßen gelten: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

16.01.2022 bis 27.02.2022

DIE FÜNFTE WAND – Archivsichtungen mit Filmen von Navina Sundaram
Kuratiert von Merle Kröger und Mareike Bernien

ARD, ein Sonntagabend Mitte der 1970er Jahre, gegen 19 Uhr: „Guten Abend, meine sehr verehrten Damen und Herren, ich begrüße Sie zur heutigen Ausgabe des Weltspiegel.“ Der Name der Moderatorin: Navina Sundaram. Eine Inderin im deutschen Fernsehen? Als politische Redakteurin und Auslandskorrespondentin womöglich? Unvorstellbar! Wie lesen sich 50 Jahre bundesdeutsche Zeitgeschichte durch die Augen einer Frau, die sich in einer von Männern und deutscher Mehrheitsgesellschaft dominierten Öffentlichkeit ihre Sichtbarkeit im doppelten Sinne erkämpfen musste? Die sich bis heute standhaft verweigert, sich für eine einzige Heimat, eine einzige Identität zu entscheiden? Und die dennoch für sich das Recht beansprucht hat: “gekommen, um zu bleiben”? Aufgewachsen in New Delhi, seit 1970 als Filmemacherin, Reisekorrespondentin und Moderatorin tätig. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt, mischt sich ein. Die fünfte Wand stellt die innenpolitischen Fernsehbeiträge Navina Sundarams aus den Jahren 1973 bis 1983 erstmals dem Berliner Publikum vor. Sundarams Blickpunkt einzunehmen, ihre Reportagen, Beiträge und Moderationen ins Zentrum zu stellen, heißt gleichzeitig von Innen und Außen auf bundesdeutsche Fernsehgeschichte zu schauen. Dabei steht sie im Zentrum als eine Autorin, die journalistisch Position bezieht: zu Internationalismus und Dekolonisierung, Klassenfrage, Rassismus, Einwanderung, zu indischer und bundesdeutscher Politik. Ergänzt werden die Filme durch Dokumente, Kommentare und weitere Fundstücke aus dem Archiv. Natürlich immer Sonntag abends, um 19 Uhr.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und in Kooperation mit dem Projekt Archive außer sich des Arsenal – Institut für Film und Videokunst und der Bundeszentrale für politische Bildung

Details

Datum:
23. Januar
Zeit:
19:00–22:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/die-fuenfte-wand/464-wenn-die-begruessungsreden-verklingen-zweierlei-asylrecht
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

CYCLES + COMPENSATION (OmeU)

Compensation erzählt zwei parallele Liebesgeschichten zwischen einer gehörlosen Frau und einem hörenden Mann, die beide von den gleichen Schauspieler*innen dargestellt werden, aber zu verschiedenen Zeiten spielen: Die eine am Anfang und die andere Ende des 20. Jahrhundert.

22. Januar | 20:00 23:00

OmeU

Im Anschluss Gespräch und DJ Session mit Jumoke Adeyanju (aka mokeyanju) 

Cycles
Zeinabu Irene Davis, USA 1989, 19 Min.

Compensation
Zeinabu Irene Davis, USA 1999, 93 Min.

Compensation erzählt zwei parallele Liebesgeschichten zwischen einer gehörlosen Frau und einem hörenden Mann, die beide von den gleichen Schauspieler*innen dargestellt werden, aber zu verschiedenen Zeiten spielen: Die eine am Anfang und die andere Ende des 20. Jahrhundert. Mit einfallsreicher Originalmusik, Zwischentiteln und sorgfältig ausgewählten Archivfotos schafft der Film eine neue Erfahrung von „Stummfilm“ sowohl für hörende, als auch für nicht hörende Zuschauer*innen. In Cycles geht es um Klang und schwarze Weiblichkeit: Der Sound von Miriam Makeba und Trompeterin Clora Bryant begleitet die Protagonistin in Erwartung ihrer Periode.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
22. Januar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/475-cycles-compensation
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

AZUL VAZANTE (LEAKING BLUE) + ELTÁVOZOTT NAP (DAS MÄDCHEN)

Das Mädchen, Márta Mészáros’ Spielfilmdebüt, führt uns in das Ungarn der späten 60er Jahre. Erzsi, eine junge Frau in den Zwanzigern, arbeitet in einer Budapester Textilfabrik und lebt in einem Arbeiterinnenwohnheim. Aufgewachsen in einem staatlichen Waisenhaus, beschließt sie, sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen. In dem Dorf, in dem sie ihre Mutter findet, ist Tanzen nicht bei jeder Frau gern gesehen.

21. Januar | 20:00 23:00

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Adél Onodi

Azul Vazante (Leaking Blue)
Julia Alquéres, Brasilien 2018, 15 Min.

Eltávozott nap (Das Mädchen)
Márta Mészáros, Ungarn 1968, 90 Min.

Das Mädchen, Márta Mészáros’ Spielfilmdebüt, führt uns in das Ungarn der späten 60er Jahre. Erzsi, eine junge Frau in den Zwanzigern, arbeitet in einer Budapester Textilfabrik und lebt in einem Arbeiterinnenwohnheim. Aufgewachsen in einem staatlichen Waisenhaus, beschließt sie, sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen. In dem Dorf, in dem sie ihre Mutter findet, ist Tanzen nicht bei jeder Frau gern gesehen. Doch Erzsi tanzt mit den Männern und stellt sich als „Mädchen aus der Stadt“ dar. Enttäuscht von dem Gefühl der Fremdheit, das sie für ihre Mutter empfindet, kehrt sie nach Budapest zurück. Azul Vazante ist eine Kurzgeschichte über eine Mutter, die in einem Krankenhausbett nach ihrem Sohn sucht, aber stattdessen ihre Tochter findet. Der Film spielt auf dem Platz vor der Kathedrale von São Paulo und handelt von den Spannungen zwischen Mutter und Tochter und den gesellschaftlichen Erwartungen, die an Frauen gestellt werden.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
21. Januar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/474-azul-vazante-leaking-blue-eltavozott-nap-das-maedchen
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

TEA FOR TWO + LINGUA FRANCA (OmeU)

Lingua Franca ist ein intimes Porträt von Olivia, einer Transfrau aus den Philippinen, die als Hauspflegerin für eine alte russisch-jüdische Frau in Brooklyn arbeitet.

20. Januar | 20:00 23:00

OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Julia Katharine

Tea for Two
Julia Katharine, Brasilien 2018, 25 Min.

Lingua Franca
Isabel Sandoval, USA/Philippinen 2019, 89 Min.

Lingua Franca ist ein intimes Porträt von Olivia, einer Transfrau aus den Philippinen, die als Hauspflegerin für eine alte russisch-jüdische Frau in Brooklyn arbeitet. Der Film verweigert die oft plakative filmische Darstellung von Transfrauen, indem er den Alltag der Protagonistin, ihre Kämpfe um eine Green Card und ihre Liebesabenteuer dokumentiert. Tea for Two zeigt Silvia, eine Filmemacherin mittleren Alters in der Krise, überrumpelt durch den Besuch ihrer Ex-Frau und durch die neuen Gefühle für eine Frau, die sie gerade erst kennengelernt hat.

TICKETS

Die Veranstaltung ist Teil der Programmreihe

13.01.2022 bis 05.02.2022

SOUNDING WOMANHOOD – Feminist Gestures in Film
Kuratiert von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki

Sounding Womanhood erkundet die Schichten des Selbst, die Frauen auferlegt sind und die sie in einem täglichen „Tanz der sieben Schleier“ an- und ablegen. Die Auswahl der Filme unterläuft eine archetypische Weiblichkeit und etablierte Geschlechterrollen, um einen facettenreicheren Ausdruck von Frausein zu ermöglichen. Aus einem transnationalen feministischen Blickwinkel erzählen die Filme persönliche Geschichten von Frauen auf der Tanzfläche, am Arbeitsplatz, auf der Straße und Zuhause. Sounding Womanhood lädt dazu ein, verschiedene filmischen Elemente als erzählerische Mittel zu untersuchen. Von Soundtracks, in denen die Musik zu einer zusätzlichen Protagonistin wird, bis hin zu Arbeiten, die Klang auf der Leinwand betonen: Sound kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, filmische Stereotypen von Weiblichkeit umzukehren.

Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Details

Datum:
20. Januar
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sounding-womanhood/473-tea-for-two-lingua-franca
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin