THE HOT & THE COLD

The Hot & The Cold is an expanded cinema performance using 16mm and anaglyph 3D slide film, sound, light, and a fog machine. Inspired by phantasmagoria, the 18th century magic lantern spectacle of mysticism and horror, the screening uses the cinematic apparatus as a means to generate a state simultaneously suspended between being caught in the illusion while being aware of its unreality. The Hot & The Cold is screened together with the found footage film Comfort Stations.

14. November | 20:00 23:00

The Hot & The Cold
Ojoboca (Anja Dornieden, Juan David González Monroy), 2018, 40 min., 16mm, slide projection

Comfort Stations
Ojoboca (Anja Dornieden, Juan David González Monroy), 2018, 26 min., 16mm

The Hot & The Cold is an expanded cinema performance using 16mm and anaglyph 3D slide film, sound, light, and a fog machine. Inspired by phantasmagoria, the 18th century magic lantern spectacle of mysticism and horror, the screening uses the cinematic apparatus as a means to generate a state simultaneously suspended between being caught in the illusion while being aware of its unreality. The Hot & The Cold is screened together with the found footage film Comfort Stations.

Anja Dornieden and Juan David González Monroy are filmmakers based in Berlin. Under the moniker Ojoboca they have presented their work in a variety of venues and festivals, including Österreichisches Filmmuseum, Anthology Film Archives, Haus der Kulturen der Welt, Berlinale, International Film Festival Rotterdam, and New York Film Festival.

Tickets

Details

Datum:
14. November
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/357-the-hot-the-cold

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin
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SINEMA+++ – QUEER INTERVENTION

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander? Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden.

Farewell My Concubine gilt aufgrund seiner Andeutungen von Homosexualität und Lesley Cheung’s genderfluidem Schauspiel als queere Ikone des asiatischen Kinos. Durch den Mangel an positiven Repräsentationen bleibt seine Darstellung von queeren und weiblichen Traumata jedoch für viele asiatische Queer-Communities problematisch. In dieser Intervention reimaginieren wir aus einer queer-feministischen Perspektive eine alternative Erzählung und hinterfragen, wie das Patriarchat in den Film eingebettet ist und wie queere und weibliche Personen repräsentiert werden.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de
SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

24. Oktober | 20:00 23:00

 

Sonntag, 24.10.2021 20:00

SİNEMA TRANSTOPIA QUEER INTERVENTION: FAREWELL MY CONCUBINE OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Ming Poon und Darunee Terdtoontaveedej

霸王别姬 Farewell my Concubine ; Chen Kaige, China/Hong Kong 1993 (Ausschnitte)

Farewell My Concubine gilt aufgrund seiner Andeutungen von Homosexualität und Lesley Cheung’s genderfluidem Schauspiel als queere Ikone des asiatischen Kinos. Durch den Mangel an positiven Repräsentationen bleibt seine Darstellung von queeren und weiblichen Traumata jedoch für viele asiatische Queer-Communities problematisch. In dieser Intervention reimaginieren wir aus einer queer-feministischen Perspektive eine alternative Erzählung und hinterfragen, wie das Patriarchat in den Film eingebettet ist und wie queere und weibliche Personen repräsentiert werden.

Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

„https://www.kinoheld.de/kino-berlin/sinema-transtopia-berlin/vorstellung/2439701374?mode=widget&rb=0&layout=shows&layouts=shows#panel-seats“>TICKETS BUCHEN

Ming Poon ist ein in Berlin lebender Choreograf und Tänzer. Sein Fokus liegt nicht nur auf der Organisation von Körpern in Raum und Zeit, sondern hinterfragt ihre sozialen und politischen Verhältnisse. Insbesondere arbeitet er mit dem Potenzial schwacher und peripherer Körper, hegemonialen Strukturen zu widerstehen und sie zu stören, indem er choreografische Strategien verwendet, die Dekolonisierung, Verletzlichkeit, Care, Queerness und Scheitern mit einbeziehen.

Darunee Terdtoontaveedej ist eine in Rotterdam lebende Kuratorin, Architektin und Designerin. Sie ist spezialisiert auf disziplinenübergreifende Kollaborationen aus einer Designperspektive. Sie hat als Kuratorin beim CinemAsia Film Festival und bei der 49. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals Rotterdam (IFFR) gearbeitet. ————————————- 

Details

Datum:
24. Oktober
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/356-queer-intervention-farewell-my-concubine

Veranstalter

bi’bak
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10178 Berlin

SINEMA+++ – SCHATTENLOS

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander? Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden.

Schattenlos adaptiert die Handlung der Novelle Peter Schlemihls wundersame Geschichte (1813) von Adelbert von Chamisso: Die Geschichte eines Mannes, der dem Teufel seinen Schatten verkauft. Die vom expressionistischen Film der 1920er Jahren inspirierte Collage aus Zeichnungen, Fotografien, Filmausschnitten, Found Footage-Aufnahmen und performativ gelesenen Textauszügen situiert die Handlung in der heutigen Berliner Immobilienbranche. Langsam setzt sich ein phantastisches Psychodrama zusammen.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

10. Oktober | 20:00 23:00

Sonntag, 10.10.2021 20:00

SİNEMA TRANSTOPIA SCHATTENLOS – EINE FILMLESUNG IN ZWEI AKTEN Regie Azin Feizabadi OF

Schattenlos adaptiert die Handlung der Novelle Peter Schlemihls wundersame Geschichte (1813) von Adelbert von Chamisso: Die Geschichte eines Mannes, der dem Teufel seinen Schatten verkauft. Die vom expressionistischen Film der 1920er Jahren inspirierte Collage aus Zeichnungen, Fotografien, Filmausschnitten, Found Footage-Aufnahmen und performativ gelesenen Textauszügen situiert die Handlung in der heutigen Berliner Immobilienbranche. Langsam setzt sich ein phantastisches Psychodrama zusammen.

Drehbuch, Bildgestaltung & Lesung: Azin Feizabadi

Ko-Autorin Treatment: Judith Funke

Storyboards: Ghazaleh Saketi

Live Musik: Chloe Lula

Dramaturgische Beratung: Moritz Schönecker

Entwickelt im Rahmen des Fellowships BS Projects Braunschweig 2019. Unterstützt durch das Recherchestipendium des Berliner Senat für Kultur und Europa 2020.

Azin Feizabadi ist bildender Künstler, Filmemacher und -vermittler, geboren in Teheran und aufgewachsen zwischen Iran und Deutschland. Seine Werke wurden international in Museen, Filmfestivals, Biennalen und Theatern gezeigt. Er ist Mitglied des Auswahlkomitees von Berlinale Shorts und des Kasseler Video- & Dokumentarfilmfestival.

https://www.kinoheld.de/kino-berlin/sinema-transtopia-berlin/vorstellung/2439701143?mode=widget&rb=0&layout=shows&layouts=shows#panel-seats“>TICKETS BUCHEN

Details

Datum:
10. Oktober
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/358-schattenlos-eine-filmlesung-in-zwei-akten

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

OUT OF FOCUS LABORBERLIN

LaborBerlin lebt durch das gemeinsame Interesse, einen kollektiven Raum um die Arbeit mit Zelluloidfilm herum zu bauen. Dieser Raum entsteht permanent aufs Neue, durch die Menschen, die durch ihn hindurch gehen, ihre diversen Perspektiven und Herkünfte. Out of Focus LaborBerlin ist eine Filmreihe, die sich dem Labor als transitorischen Ort nähert. An fünf Abenden im SINEMA TRANSTOPIA werden die Grenzen des Sichtbaren dieser kollektiven Struktur erkundet: Gespräche mit und Arbeiten von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern, die den Blick öffnen auf Motive und Themen, die über das analoge Filmschaffen hinausgehen.
THE EYES IN THE WOODS AND THE TASTE IN THE WATER: Die durch mehrfaches Umkopieren und alte Färbetechniken wie Tonung bearbeiteten malerischen 16mm-Bilder von Fabriken, Landschaften und Festen nehmen die Zuschauer*innen mit in eine scheinbar ferne Zeit, aus der Geschichten einer harten und angstvollen Kolonisierung stammen.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

5. Oktober | 20:00 23:00

THE EYES IN THE WOODS AND THE TASTE IN THE WATER

Regie Luciana Mazeto / Vinícius Lopes Brasilien 2020

36 Min., 16mm / Super-8 bw, OmeU

Anschließend Lesung von Ilhami Peker und Online-Gespräch mit den Filmemacher*innen, Moderation Minze Tummescheit

In Brasilien, in der kleinen Siedlung Teewald, die Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Auswanderern gegründet wurde, ist die nationale Identität eine komplexe Frage. Die Einwohner*innen sprechen nach mehreren Generationen immer noch die Sprache ihrer Vorfahren und feiern jedes Jahr ein traditionelles Fest, um mit Stolz zu verkünden, wie stark ihre deutschen Wurzeln sind.

Die durch mehrfaches Umkopieren und alte Färbetechniken wie Tonung bearbeiteten malerischen 16mm-Bilder von Fabriken, Landschaften und Festen nehmen die Zuschauer*innen mit in eine scheinbar ferne Zeit, aus der Geschichten einer harten und angstvollen Kolonisierung stammen. Die Filmemacher*innen konfrontieren diese Geschichten mit der zeitgenössischen Erzählung des deutsch-türkischen Autors Ilhami Peker, der Teewald besucht hat und seinerseits Parallelen zur Migrationsgeschichte der eigenen Familie zieht. Durch diesen geschickten Schachzug gelingt es dem Film, die tapfere Verteidigung einer gefühlten nationalen Identität in Frage zu stellen.

https://www.kinoheld.de/kino-berlin/sinema-transtopia-berlin/vorstellung/2439702976?mode=widget&rb=0&layout=shows&layouts=shows#panel-seats“>TICKETS BUCHEN

Minze Tummescheit reflektiert in ihren experimentell-dokumentarischen Arbeiten, die Vorträge, Performances, Installationen und Filme einschließen, soziale und ökonomische Fragen. Basierend auf interdisziplinärer künstlerischer Recherche, transzendieren ihre Arbeiten die klassischen Genregrenzen und sind sowohl auf Filmfestivals als auch in Kunstausstellungen vertreten. Sie ist copine von cinéma copains und seit 2009 Mitglied von LaborBerlin.

Details

Datum:
5. Oktober
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/out-of-focus-laborberlin/415-the-eyes-in-the-woods-and-the-taste-in-the-water

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

SINEMA+++ – THE ARCHEOSCOPE

SİNEMA+++ erweitert die räumlichen Möglichkeiten des Kinos über die Leinwand hinaus und setzt sich mit dem künstlerischen und sozialen Potential des Kinosaals auseinander. Welches Verhältnis haben die Leinwand und der Saal, die filmischen Bilder und die Körper im Raum zueinander? Alternative Formen des sozialen Austausch über Kino und neu entwickelte Projektionsapparate treffen auf Performances, die das Verhältnis der Körper auf und vor der Leinwand erkunden.

Das Archeoscope ist ein analoger, handbetriebener Projektionsapparat für Live Film-Performances. Ausgehend von einem Verständnis von Film als “Artikulation von Licht”, versucht es die Physiologie der Filmwahrnehmung experimentell erfahrbar zu machen. Es kann alle Standardformate, aber auch unterschiedliche Materialien wie Tesafilm, Bandagen und Lack projizieren. Doch man muss das Archeoscope mit eigenen Augen gesehen haben: Die einzige Möglichkeit es zu erleben ist bei einer Live-Projektion.

Mehr Infos unter sinematranstopia.de

SİNEMA TRANSTOPIA ist das Kino-Experiment von bi’bak im Haus der Statistik und untersucht Kino als sozialen Diskursraum, als Ort des Austauschs und der Solidarität.

3. Oktober | 19:30 22:00

THE ARCHEOSCOPE

Regie Jan Kulk, OmeU

Im Anschluss Gespräch mit Jan Kulka

Preliminary Excercises; Jan Kulka, Tschechien 2016, 16mm Found Footage, 20 Min.

Prefilm; Jan Kulka, Tschechien 2016, Flicker, Schablonen, 25 Min.

Das Archeoscope ist ein analoger, handbetriebener Projektionsapparat für Live Film-Performances. Ausgehend von einem Verständnis von Film als “Artikulation von Licht”, versucht es die Physiologie der Filmwahrnehmung experimentell erfahrbar zu machen. Es kann alle Standardformate, aber auch unterschiedliche Materialien wie Tesafilm, Bandagen und Lack projizieren. Doch man muss das Archeoscope mit eigenen Augen gesehen haben: Die einzige Möglichkeit es zu erleben ist bei einer Live-Projektion.

Details

Datum:
3. Oktober
Zeit:
19:30–22:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema/355-the-archeoscope

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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10178 Berlin