THE GHOST ON BOARD / GEMIDEKI HAYALET

Die Filmreihe Das Gespenst an Bord stellt das gleichnamige, 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch von Sebahattin Şen ins Zentrum. Die Reihe setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Die Filmauswahl versucht nachzuzeichnen, wie sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt haben.
Tickets unter bi-bak.de

5. August 2021 | 21:00 15. August 2021 | 23:30

Die Filmreihe Das Gespenst an Bord stellt das gleichnamige, 2019 in der Türkei veröffentlichte Buch von Sebahattin Şen ins Zentrum. Die Reihe setzt sich mit Bildpolitiken der Kurdenfrage im türkischen Film der letzten 20 Jahre auseinander. Die Filmauswahl versucht nachzuzeichnen, wie sich unterschiedliche Darstellungen des “Kurdischen” und des “Türkischen” in Bezug auf den Konflikt geformt haben. Wie unterscheiden sich die neuere visuelle Regime und historische Darstellungspraktiken voneinander? Wie werden Konventionen, Diskurse und Darstellungen einer “türkischen” und “kurdischen” Identität in Bezug auf den Kurdenkonflikt verhandelt? Mit welchen Emotionen und Vorstellungen bauen die Filme ihre Narrative auf? Diese Auswahl von acht Filmen aus den letzten zwanzig Jahren zielt darauf ab, die Konstruktionen türkischer und kurdischer Identitäten in einem aktuellen Kontext kritisch zu diskutieren. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa Sebahattin Şen hat Medienwissenschaft und Soziologie studiert. Seine Artikel sind in verschiedenen Fachzeitschriften wie Cogito, Kültür ve İletişim, Teorik Bakış und Dipnot veröffentlicht worden. 2017 wurde er von seiner Stellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Van Yüzüncü Yıl Universität entlassen, weil er die Petition “Academics for Peace” unterzeichnet hat. 2019 ist sein Buch Gemideki Hayalet: Türk Sinemasında Kürtlüğün ve Türklüğün Kuruluşu (Das Gespenst an Bord: Die Konstruktion des “Kurdischen” und “Türkischen” im türkischen Kino) bei Metis erschienen.

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Beginn:
5. August | 21:00
Ende:
15. August | 23:30
Veranstaltungskategorien:
,
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/decolonizing-the-screen

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

DECOLONIZING THE SCREEN

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext und auch heute noch sind es westliche Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen. Decolonizing the Screen präsentiert im SİNEMA TRANSTOPIA eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen.
Tickets unter bi-bak.de

4. August 2021 | 21:00 22. September 2021 | 23:00

Wie Louis Malle bei Dreharbeiten in Indien bemerkte, „ein Westler mit einer Kamera ist doppelt ein Westler“. Das Kino startete seine lange Reise in einem kolonialen Kontext: Die Gebrüder Lumière besuchten Länder des Globalen Süden um die „Anderen“ zu filmen und entsprechend waren die frühen ethnographischen Filme oft verbunden mit einem autoritären kolonialen Blick. Auch heute noch besteht die Dokumentarfilmindustrie zu großen Teilen aus gut finanzierten Produktionen westlicher Filmemacher*innen, die den Globalen Süden als Ort des Elends darstellen und damit eine Nachfrage bei ihrem Publikum bedienen. Als Reaktion schufen nicht-westliche Filmemacher*innen eigene, den kolonialen Blick umkehrende Bilder, und einige westliche Regisseur*innen begannen ihre Position zu hinterfragen. Decolonizing the Screen präsentiert eine Reihe von Perspektiven, die die andauernde Geschichte des kolonialen Blicks herausfordert und Diskussionen zum Erbe des ethnographischen Films und der Politik dokumentarischer Filmproduktion öffnen. Necati Sönmez arbeitet als Filmkritiker, Journalist und Filmemacher. Er ist der Initiator des Which Human Rights? Film Festival und einer der Gründer des Documentarist Filmfestival, das sich bald zum wichtigsten Dokumentarfilmfestival in der Türkei entwickelte. Er Jurymitglied bei über dreissig Festivals und kuratierte diverse Dokumentarfilmprogramme. 2021 ist er Stipendiat bei bi’bak.

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Beginn:
4. August | 21:00
Ende:
22. September | 23:00
Veranstaltungskategorien:
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/decolonizing-the-screen

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bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

ABGESAGT Nomadenkino zeigt Courage

Open Air Kino an der Werkstatt

21. Juli 2021 | 21:30 23:00

Courage Dokumentarfilm, Deutschland, Weißrussland 2021 Regie Aliaksei Palujan

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=q7OIMQrjJAs&t=3s

Dokumentarfilm über den friedlichen Kampf der Demokratiebewegung in Belarus anhand von zwei Männern und einer Frau einer Underground-Theater-Gruppe. Im Zuge der Präsidentschaftswahlen in Weißrussland im Sommer 2020 geraten drei Schauspieler eines Untergrundtheaters in Minsk in den Strudel der Massenproteste. Es zieht sie auf die breiten Straßen von Minsk, um lautstark für Meinungsfreiheit und den lang ersehnten Machtwechsel zu protestieren. Doch die Stimme des Volkes wird vom Sicherheitsapparat des Regimes brutal niedergeschlagen. Mitglieder der Theatergruppe und viele andere Menschen werden verhaftet. Das Land steht am Rande eines Bürgerkriegs. COURAGE begleitet den mutigen und friedlichen Widerstand von Maryna, Pavel und Denis vor und während der Proteste. Der Film wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Ereignisse und gibt so einen nahen und packenden Einblick in das Leben der Menschen im heutigen Belarus, die für ihre Freiheit und das Recht auf Demokratie kämpfen. Mit großem Respekt folgt der in Belarus geborene, in Deutschland lebende Regisseur Aliaksei Paluyan, der mit „Courage“ sein Dokumentarfilmdebüt gibt, seinen Freunden aus der Kulturszene. Das Material konnte er gerade noch rechtzeitig außer Landes bringen, ehe die Grenzen für Medienvertreter dichtgemacht wurden. Es sind mehr als persönliche Geschichten. Paluyan zeigt auch, wie gefährlich, wie gefährdet, aber auch wie wichtig Kunst in einem autoritären System ist. Seinen Film widmet er all denen, die während der 26-jährigen Gewaltherrschaft Lukaschenkos entführt oder getötet wurden. Und er lässt keinen Zweifel daran: Sie alle sind Helden. boe.

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Datum:
21. Juli
Zeit:
21:30–23:00
Veranstaltungskategorie:
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,
Webseite:
https://www.nomadenkino.de/courage/

Veranstalter

Nomadenkino

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Nomadenkino zeigt Persischstunden

Open Air Kino an der Werkstatt

20. Juli 2021 | 21:30 23:00

Persischstunden Spielfilm, Russland, Deutschland u.a. 2020 Regie Vadim Perelman Darsteller Nahuel Pérez Biscayart, Lars Eidinger, Jonas Nay Traier: https://www.youtube.com/watch?v=lkY5rLQeH0k&list=PLSZdUAMDqHZWJbSamDXWMEwg0jKl-lgUc&index=24 Drama von „Haus aus Sand und Nebel“-Regisseur Vadim Perelman um einen jungen Juden, der sich als Perser ausgibt, um im KZ zu überleben. 1942 Gilles, ein junger Jude aus Belgien, der von der SS nach Deutschland in ein Lager deportiert wurde, entgeht der Exekution nur, weil er behauptet Perser zu sein. Er weiß, dass der Lagerkoch Farsi lernen will. Da Gilles die Sprache nicht spricht, erfindet er eine neue. Aber bald erscheint ihm der Preis des Überlebens schrecklicher als der drohende Tod. „Haus aus Sand und Nebel“-Regisseur Vadim Perelman erzählt in seiner klugen, bewegenden Verfilmung eines Textes des renommierten Drehbuchautors Wolfgang Kohlhaase vom täglichen Horror des Überlebens im KZ in einer irrsinnigen Balance zwischen Entsetzen und Aberwitz. Der aufstrebende Nahuel Pérez Biscayart und Lars Eidinger als Nazischerge spielen nuanciert die Hauptrollen im Drama, das bei der Berlinale Premiere feierte.

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Datum:
20. Juli
Zeit:
21:30–23:00
Veranstaltungskategorie:
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Webseite:
https://www.nomadenkino.de/persischstunden/

Veranstalter

Nomadenkino

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

ArtMetamedia 0.21 „Borders“

Video Art Festival ArtMetamedia 0.21 in its sixth edition aims to show recent artistic videos, produced by artists who are directly or indirectly connected to the Berlin art scene.
This year the subject of the festival is BORDERS.
Exhibiting artists are: Ana Bilankov, Božena Končić-Badurina, Božidar Katić, Dušan Rodić, Francisco Montoya Cázarez, Gözde Güngör, János Brückner, Kata Mijatović, Lina Rica, Martina Mezak, Mila Panić, Nika Radić, Petar Bunić, Saša Tatić, Siniša Labrović, The Wa, Vikenti Komitski, Zoran Pavelić

19. Juli 2021 | 21:30 23:59

Video Art Festival ArtMetamedia 0.21 in its sixth edition aims to show recent artistic videos, produced by Artists who are directly or indirectly connected to the Berlin art scene.
This year the subject of the festival is BORDERS.
Interestingly, the subject was not announced to the exhibiting artists and only frame given was the time frame. If we speak about borders, not only borders that divide countries, but also psychological and mental borders, mechanical borders, borders we have in communicating and interacting with others, we can understand borders as obstacles or as an advantage. Sometimes, borders are here to protect us and sometimes the same borders are becoming our problems which we need to solve or bypass in order to make a step forward or a step backward. Subconsciously, borders are something that limit us, either physically or mentally and they shape our understanding of ourselves and the world around us. In the same way, artistic expression is also limited by the personal borders, characteristic of each individual artist. The Concept of this years edition of ArtMetamedia will provide an insight into some of them.


Exhibiting artists are:

Ana Bilankov, Božena Končić-Badurina, Božidar Katić, Dušan Rodić, Francisco Montoya Cázarez, Gözde Güngör, János Brückner, Kata Mijatović, Lina Rica, Martina Mezak, Mila Panić, Nebojša Vuković, Nika Radić, Petar Bunić, Saša Tatić, Siniša Labrović, The Wa, Vikenti Komitski, Zoran Pavelić

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Datum:
19. Juli
Zeit:
21:30–23:59
Veranstaltungskategorie:
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Nomadenkino zeigt Kusama

Nomadenkino zeigt Kusama

19. Juli 2021 | 21:30 23:00

Wir machen wieder Open Air Kino am Haus der Statistik und wir können überdacht im Autoscooter spielen falls es regnet. Kusama – Infinity Dokumentarfilm, USA 2018 Regie Heather Lenz Darsteller Yayoi Kusama https://youtu.be/BolKZ3wzWZw Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern. KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.

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Datum:
19. Juli
Zeit:
21:30–23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
https://www.nomadenkino.de/kusama/

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

CRITICAL CONDITIONS

Die kuratierte Filmreihe CRITICAL CONDITIONS im SİNEMA TRANSTOPIA Open Air lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus, bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden.
Tickets unter bi-bak.de

15. Juli 2021 | 21:30 24. Juli 2021 | 23:45

Die Ursachen und Auswirkungen der menschgemachten Umweltkrise und der durch sie ausgelösten sozialen Verwerfungen sind eng mit Fragen der globalen Gerechtigkeit verknüpft. Die Folgen treffen in der Regel zuerst die Länder des globalen Südens, obwohl diese vergleichsweise wenig zu den Treibhausgasemissionen und zur Produktion von Abfällen beitragen. Verantwortlich sind in erster Linie globale Konzerne, die innerhalb der Rahmenbedingungen einer neoliberalen Politik enormen Schaden anrichten können. Das kollektiv kuratierte Programm bringt verschiedene Innenperspektiven aus der Umweltkrise zusammen und untersucht darin die sozioökonomischen Verschiebungen und Fortsetzungen der Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden. Die Filmreihe lenkt die Aufmerksamkeit auf die in der Klimakrise verankerten neokolonialen Strukturen, den globalen Konsum von Ressourcen, und die Rolle des extraktiven neoliberalen Kapitalismus. Gefördert durch die Berliner Landeszentrale Politische Bildung und die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa Malve Lippmann studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und am Institut für Kunst im Kontext (UdK) in Berlin. Sie arbeitete als freie Künstlerin und Designerin. Seit 2010 ist sie außerdem als Kulturmanagerin in diversen Kultur- und Community-Projekten aktiv. Sie ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von bi‘bak und Sinema Transtopia. Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki sind ein Kurator*innen-Duo, das sich für verkörpertes Wissen und die Verlangsamung von Produktionsprozessen interessiert. Sie haben bei SAVVY Contemporary die Filmreihe Residing in the Borderlands mitkuratiert und sind Teil des Berlin Biennial 11 curatorial workshop how now to gather. Rosalia Namsai Engchuan ist eine zwischen Berlin und Südostasien lebende Sozialanthropologin und Filmemacherin. Zurzeit arbeitet sie mit Künstler*innen und kulturellen Akteur*innen in Südostasien zu künstlerischen Interventionen in Problemfeldern der Moderne, die weit über Klimawandel und Umweltkrise hinausgehen. Sarnt Utamachote ist ein Filmemacher, Fotograf und Kurator. Er ist Mitgründer von un.thai.tled, einem Künstler*innen-Kollektiv aus der deutschen Thai-Diaspora, mit dem er das un.thai.tled Film Festival Berlin und Beyond the kitchen: Stories of Thai Park kuratierte. Seine Videoinstallation I Am Not Your Mother (2020) wurde am International Film Festival Rotterdam ausgestellt.

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Beginn:
15. Juli | 21:30
Ende:
24. Juli | 23:45
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/critical-conditions-at

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bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

A DREAM FOR EACH

Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sich A Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus. Von Gesprächen begleitet, findet die Reihe im SİNEMA TRANSTOPIA Open Air statt.
Tickets unter bi-bak.de

8. Juli 2021 | 21:30 10. Juli 2021 | 23:45

Während die Corona-Pandemie einen privilegierten Teil der Weltbevölkerung in Quarantäne hält, können es sich viele aufgrund prekärer Lebensbedingungen nicht leisten, zu Hause zu bleiben. Die globalen ökonomischen Ungleichheiten, die durch diese Polarisierung sichtbarer werden, verweisen auf eine längere Geschichte von Herrschaft und ungleicher Verteilung von Arbeit und Reichtum. Mit Filmen, die Raum für Nuancen lassen, beschäftigt sichA Dream for Each mit den bis heute nachwirkenden kolonialen Überresten im globalisierten Handel, in Technologie und Tourismus. Gefördert durch die Stiftung Nord-Süd Brücken aus Mitteln der LEZ Özge Calafato ist Kuratorin, Lektorin und Schriftstellerin. Sie arbeitete für zahlreiche Filmfestivals und Institutionen, unter anderem Cinema Akil, Abu Dhabi Film Festival (ADFF), SANAD Development and Post-Production Fund, Documentarist, DOK Leipzig, DokuFest, The Arab Fund for Arts und Imagine Science Film Festival. Sie ist Mitbegründerin der Nationalen Filmbibliothek der Vereinigten Arabischen Emirate.

Details

Beginn:
8. Juli | 21:30
Ende:
10. Juli | 23:45
Veranstaltungskategorien:
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/a-dream-for-each

Veranstalter

bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Imagining Queer Bandung

The filmprogram curated by Popo Fan, Ragil Huda and Sarnt Utamachote and taking place at the OPEN AIR of SINEMA TRANSTOPIA aims to draw a bridge between the first Asian-African Conference in Bandung and LGBTQ+ social activism, decolonial knowledge, and cinematic imagination.

30. Juni 2021 | 21:30 3. Juli 2021 | 23:45

“But what harm is in diversity, when there is unity in desire?” Mit dieser Frage eröffnete der indonesische Präsident Sukarno 1955 die asiatisch-afrikanische Konferenz in Bandung. Die Konferenz gilt als eines der ersten globalen Bündnisse von People of Color für eine blockfreie Politik, trotzdem vertraten die involvierten politischen Akteur*innen vor allem nationale Interessen. Der Preis war die Unterdrückung von queeren und indigenen Gruppen. Folglich fehlen diese Perspektiven in der linearen und heteronormativen Geschichtsschreibung antikolonialer Bewegungen. Imagining Queer Bandung versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dieser “Einheit im Begehren” (unity in desire) und LGBTQ+-Aktivismus, dekolonialem Wissen und filmischer Imagination. Wie können wir uns alternative Ansätze vorstellen, in denen sich queere Körper die Diskurse aneignen, produzieren und daran teilhaben – quer durch asiatische, afrikanische und karibische Kontexte hindurch – weder als nationale noch sexuelle Objekte? Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany. Tickets gibt es auf der Webseite (bi-bak.de) und auf Kinoheld

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Beginn:
30. Juni | 21:30
Ende:
3. Juli | 23:45
Veranstaltungskategorien:
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/imagining-queer-bandung-1

Veranstalter

bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Imagining Queer Bandung

The filmprogram curated by Popo Fan, Ragil Huda and Sarnt Utamachote and taking place at the OPEN AIR of SINEMA TRANSTOPIA aims to draw a bridge between the first Asian-African Conference in Bandung and LGBTQ+ social activism, decolonial knowledge, and cinematic imagination.

23. Juni 2021 | 21:30 26. Juni 2021 | 23:45

“But what harm is in diversity, when there is unity in desire?” Mit dieser Frage eröffnete der indonesische Präsident Sukarno 1955 die asiatisch-afrikanische Konferenz in Bandung. Die Konferenz gilt als eines der ersten globalen Bündnisse von People of Color für eine blockfreie Politik, trotzdem vertraten die involvierten politischen Akteur*innen vor allem nationale Interessen. Der Preis war die Unterdrückung von queeren und indigenen Gruppen. Folglich fehlen diese Perspektiven in der linearen und heteronormativen Geschichtsschreibung antikolonialer Bewegungen. Imagining Queer Bandung versucht eine Brücke zu schlagen zwischen dieser “Einheit im Begehren” (unity in desire) und LGBTQ+-Aktivismus, dekolonialem Wissen und filmischer Imagination. Wie können wir uns alternative Ansätze vorstellen, in denen sich queere Körper die Diskurse aneignen, produzieren und daran teilhaben – quer durch asiatische, afrikanische und karibische Kontexte hindurch – weder als nationale noch sexuelle Objekte? Gefördert durch den Fonds Soziokultur und den The European Solidarity Corps in Kooperation mit ‘Queer’ Asia in Germany. Tickets gibt es auf der Webseite (bi-bak.de) und auf Kinoheld

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Beginn:
23. Juni | 21:30
Ende:
26. Juni | 23:45
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Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/imagining-queer-bandung-1

Veranstalter

bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Above Average

Inspired by the rich history of Haus der Statistik, “Above Average” consists of an ongoing video-sculpture in the window of our temporary project space at the building, using obsolete media, such as tube-Tvs and monitors. Inside, the product of our collective thinking on the subject of cybernetics and data collection takes the form of visual loops.

12. Juni 2021 Ganztägig

As a guest at Haus der Statistik, the video collective Trial and Theresa connects to questions of cybernetics, data collection and recording devices through a video-sculpture at HdS and a talk series at aquarium. The history and current usage of HdS provides a rich backdrop for cultivating utopian ideas. How can we shape equal opportunities and prosperity for everyone in a digitized and automated future? Thinking away from surveillance capitalism, two satellite events at aquarium delve into data and statistics as they pertain to electronic music and gendered orders, human-cyanobacteria relationships, and queer-feminist digital futures. For part 1 in June, artists and researchers present their work and thoughts on the usages and misusages of data and data collection practices. The event will be recorded and streamed on June, 12th from aquarium at Südblock. Since the capacity for a live audience is rather limited, please contact us via e-mail, and bring a negative test and an FFP2-mask to wear. RSVP: trialandtheresa@gmail.com

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Datum:
12. Juni
Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
http://trialandtheresa.de/news/trial-and-theresa-c-o-haus-der-statistik/

Haus D

Otto-Braun-Straße 70/72
Berlin, 10178 Deutschland

WORLD WIDE NAP | Theater-Live-Broadcast

„Verlassen wir den Bann des WORLD WIDE NAP, der uns hinab gesogen in die Traurigkeit und folgen wir dem Charisma, das nur für uns da liegt bereit und neue Hoffnung heißt. Die drei rufen es abermals, auf dass ihr und niemand sonst es je noch überhören könnt, kann und überhören wird: SWITCH TO GLITCH, BITCH!“
Livestream über www.worldwidenap.org

25. März 2021 | 19:30

WORLD WIDE NAP

Theater-Live-Broadcast | Haus der Statistik | Berlin & www | 25. März 2021 | 19:30 Uhr.

„Verlassen wir den Bann des WORLD WIDE NAP, der uns hinab gesogen in die Traurigkeit und folgen wir dem Charisma, das nur für uns da liegt bereit und neue Hoffnung heißt. Die drei rufen es abermals, auf dass ihr und niemand sonst es je noch überhören könnt, kann und überhören wird:

SWITCH TO GLITCH, BITCH!“

Text & Regie: Evy Schubert | Mit: Margarita Breitkreiz | Musik: Carl-John Hoffmann | Video: Carl-John Hoffmann & Evy Schubert

Livestream der Performance über www.worldwidenap.org

Theater für ein*e Zuschauer*in™️
Wir kennen keinen Ausnahmezustand, wir kennen nur Intensität! Hier kommt DAS neue 1 zu 1! Wir spielen für eine*n Zuschauer*in, direkt und total! Ja, Theater ohne Publikum war mal! Wir setzen auf Intimität! Auf Radikalität! Direkt in dein Zuschauerherz und weiter in die virtuelle Erweiterung der Unendlichkeiten des World Wide Nap mit einem Live-Broadcast auf www.worldwidenap.org! Hier kommt die Intimität und Totalität nach der wir uns so lange gesehnt haben! Finally! Enjoy our FAIRYTALE ON THE WORLD WIDE NAP !

 
WORLD WIDE NAP ist ein Multimediarechercheprojekt für neue Dramatik, welches mit Sprachspielen auf die aktuelle Ausnahmesituation reagiert. Poesie und kontrastierender Internetslang à la Deep Talk suchen den World Wide Nap zu überwinden. Feministisch, böse, humorvoll, radikal.

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Datum:
25. März
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
www.worldwidenap.org