QL#3 Quartiers-Charta

26. März 2020 | 9:00 18:00

Die Quartierslabore sind ganztägige Arbeitsformate, die eng mit dem laufenden B-Plan-Verfahren verknüpft sind. Hier kommen Koop5, Planer:innen, Expert:innen und Interessierte aus der Stadtgesellschaft zusammen, um die für den B-Plan zu erstellenden Gutachten gemeinsam zu schärfen und an die laufende Quartiersentwicklung anzupassen.

Im Quartierslabor wird es um die Charta für das Quartier Haus der Statistik gehen.

Die ersten Phasen der Quartiersenticklung waren kooperativ, geprägt von dem Begriff “gemeinsame Verantwortung”; mit Beginn der jeweiligen Bauprojekte ändern sich die Perspektiven und Verantwortlichkeiten, sie fokussieren projektweise und teilweise zeitlich versetzt auf die einzelnen Vorhabenträger. Aus diesem Grunde soll das jeweilige Handeln der Koop5 abgestimmt werden und ein Regelwerk entstehen, das die individuellen Entscheidungen anleitet.

Die Charta soll dabei getreu dem Motto „Gemeinwohl langfristig sichern“ auch für die anschliessende Nutzungsphase gelten.
Objektplanung und Realisierung stellen eine Art Flaschenhals dar bezüglich der gemeinsamen Verantwortung. Diese soll partiell wieder aufleben in der Nutzungsphase; die Charta führt durch diesen Flaschenhals.

Ziel der Charta ist es, ein Instrument der Qualitätssicherung für die weitere Quartiersentwicklung zu sein.

Im Quartierslabor #3 wollen wir die Grundpfeiler der Charta gemeinsam festschreiben. Die Charta baut dabei inhaltlich auf den Themenabend am 12.3. auf.

Um einen besseren Überblick über die Teilnehmendenzahl zu bekommen bitten wir um eine kurze Nachricht an anmeldung@hausderstatistik.org

Details

Datum:
26. März
Zeit:
9:00–18:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

ZKB ZUsammenKUNFT Berlin eG

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Café Décroissance: Meins, deins, unseres?

17. Oktober | 19:00 21:00

Beschreibung der Veranstaltenden

Eigentum als Commons neu denken

Unsere Vorstellungen von Eigentum bestimmen, wie wir uns aufeinander beziehen und welche Gesellschaft wir uns vorstellen können. Unter dem Sammelbegriff Commons (d: Gemeingüter, Allmende) werden in den letzten Jahren soziale Praktiken nicht-kapitalistischen Wirtschaften diskutiert. Sie verheißen ein gelingendes Miteinander, ein anderes Politikverständnis und ein umweltverträgliches Wirtschaften ohne Wettbewerb und Profitstreben.

Über das Beispiel der Initiative für eine Stadtbodenstiftung, die einen rechtlichen Rahmen für die Behandlung des Bodens in unseren Nachbarschaften als Gemeingut anstrebt, wollen wir uns grundsätzlichen Fragen und Herausforderungen nähern:

Welche Muster des Commoning gibt es und wie funktionieren sie? Wie inklusiv können und sollen sie sein? Wie lassen sie sich (rechtlich) absichern?

FairBindung lädt euch ein, zu diesen Fragen mit Johann Steudle (Commons Institut) und André Sacharow (Stadtbodenstiftung) ins Gespräch zu kommen.

Der Veranstaltungsort ist weitgehend barrierefrei, der Eintritt frei. Um Spende wird gebeten. Mehr Infos unter fairbindung.org

Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des NoPlanet B Programms, gefördert durch die Europäische Union und den Katholischen Fonds

Details

Datum:
17. Oktober 2019
Zeit:
19:00–21:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Website:
https://www.fairbindung.org/aktuelles/

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland
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