Marianna Christofides, exercises in becoming uncertain

In einer explorativen Lesung vor dem Filmscreening wird Marianna Christofides Einblicke in ihre fortlaufenden künstlerischen Forschungsprozesse geben und über die vielfältigen Anfänge nachdenken, die sie durchquert hat, um für eine Weile die Spuren von Brüchen zu bewohnen, die kaum mehr als zerschundene Lebenswelten hinterlassen; in der Überzeugung, dass in den Wogen solcher Momente des Aufpralls ein Restwissen entsteht.

28. November | 17:30 22:00

Marianna Christofides, exercises in becoming uncertain
Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung @ Sinema Transtopia

17:30 Marianna Christofides, exercises in becoming uncertain, Explorative Lesung
19:30 Tsuchimoto Noriaki, Minamata – The Victims and Their World (1971), Filmscreening
In der Pause zwischen Präsentation und Filmscreening gibt es warme Suppe von soyboy.

In einer explorativen Lesung vor dem Filmscreening wird Marianna Christofides Einblicke in ihre fortlaufenden künstlerischen Forschungsprozesse geben und über die vielfältigen Anfänge nachdenken, die sie durchquert hat, um für eine Weile die Spuren von Brüchen zu bewohnen, die kaum mehr als zerschundene Lebenswelten hinterlassen; in der Überzeugung, dass in den Wogen solcher Momente des Aufpralls ein Restwissen entsteht. Nukleares Unbehagen trifft auf ein durch Quecksilber verursachtes. Konzernnationalismen begegnen Umweltungerechtigkeiten. Marianna Christofides ist eine Künstlerin, die hauptsächlich mit bewegtem Bild und Wort arbeitet. Sie ist derzeit Stipendiatin des Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung.

 

水俣-患者さんとその世界 Minamata – Kanjasan to sono sekai
Minamata – The Victims and Their World
Tsuchimoto Noriaki, Japan 1971, 16mm, 120 min.
OmeU

In der Küstenstadt Minamata auf Kyūshū spielt sich vor den Augen der Behörden und der Bevölkerung über Jahrzehnte eine der verheerendsten Umweltkatastrophen im Japan der Nachkriegszeit ab. Von 1932 bis 1968 leitete das japanische Chemieunternehmen Chisso Corporation sein Abwasser, das große Mengen Quecksilber und andere Schwermetalle enthielt, in die umliegende Shiranui-Bucht. Da die Regierung selbst dann nichts unternahm, als die Schädlichkeit 1957 bestätigt wurde, zeigen sich die Auswirkungen der Verschmutzung auf die Gesundheit der örtlichen Fischer*innen und ihre Lebensgrundlage. Basierend auf seiner langjährigen persönlichen Beziehung zu den Betroffenen realisierte Tsuchimoto einen einfühlsamen, ethisch reflektierten und politischen Dokumentarfilm, der Licht auf eine Reihe von Vorfällen wirft, die das Leben der Menschen und ihre Umwelt für immer prägen werden. Minamata – The Victims and Their World ist ein Meilenstein des sozial engagierten Dokumentarfilms, der bewegt, wütend macht und inspiriert.

Details

Datum:
28. November
Zeit:
17:30–22:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , ,
Webseite:
https://kuenstlerischeforschung.berlin/events/marianna-christofides-exercises-in-becoming-uncertain/

Veranstalter

bi’bak
Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung
Sinema Transtopia
Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin

Verorten

Für unsere Recherche IGEL DER BEGEGNUNG haben wir bislang 60 Porträts von Treffpunkten gesammelt, die in Gesprächen mit Passant:innen entstanden. Einige dieser Orte stellen wir vor und verbinden sie mit dem zukünftigen Quartier der Statistik.

20. November | 15:30 16:30

Für unsere Recherche IGEL DER BEGEGNUNG haben wir bislang 60 Porträts von Treffpunkten gesammelt, die in Gesprächen mit Passant:innen entstanden. Einige dieser Orte stellen wir vor und verbinden sie mit dem zukünftigen Quartier der Statistik.

Details

Datum:
20. November
Zeit:
15:30–16:30
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,
Webseite:
http://felsenbein.com/themen/igel-der-begegnung/
Otto-Braun-Straße 72
10178 Berlin Deutschland

2. Bürgerwerkstatt BERLIN OST WEST OST

Auf einer Führung rund um den Alexanderplatz im Rahmen der Cohabitation Stadterkundungen geben die Stadtökologin Beate Witzel, der Krähenexperte Cord Riechelmann und der Fledermausforscher Carsten Kallasch Einblicke in das Wildtierleben in Berlins Mitte. Ticket erforderlich.

Treffpunkt:
WERKSTATT Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin

8. August | 14:30 19:00

Mit dem aktuellen Welterbevorschlag „Berlin Ost West Ost. Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne“ will Berlin neue Wege einschlagen und eine Zeit in den Vordergrund rücken, die bislang wenig Berücksichtigung in der Welterbeliste gefunden hat: Das Erbe des Wiederaufbaus, das im Gegeneinander und Miteinander von Ost und West in Berlin nach 1945 entstanden ist und von der ganzen Welt wahrgenommen wurde.

Für die Vorbereitung zum Welterbevorschlag wird am Sonntag, den 8. August 2021 eine zweite Bürgerwerkstatt mit vielen Infos und Gesprächen stattfinden.

Diskutieren Sie mit!

Otto-Braun-Straße 72
10178 Berlin Deutschland

Was hier war – Gerlachstraße 18-21

Vor dem Zweiten Weltkrieg stand die Gerlachstraße 18-21 genau an dieser Stelle. Es war ein jüdisches Altersheim, das die Nazis als Sammellager nutzten, um Juden zu sammeln, bevor sie in Konzentrationslager verfrachtet wurden. Besuchen Sie uns im ECKraum und helfen Sie, diese Geschichte zu interpretieren.

30. Juni | 15:00 19:00

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Gerlachstraße 18-21 ein jüdisches Altersheim. Während des Krieges nutzten die Nazis das Gelände als Sammelstelle, um Juden zu sammeln, bevor sie in Konzentrationslager verfrachtet wurden. Der größte Teil des Anwesens wurde durch alliierte Bombenangriffe zerstört. Die verbliebenen Gebäude wurden abgerissen, um Platz für das geplante Haus der Statistik zu schaffen. Mit der geplanten Neubebauung des Geländes haben wir nun die Möglichkeit, die Geschichte dieses Ortes zu würdigen. Besuchen Sie uns im ECKraum und helfen Sie uns, diese Geschichte zu interpretieren.

Details

Datum:
30. Juni
Zeit:
15:00–19:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

ZK/U
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Berolinastraße
10178 Berlin

Was hier war – Gerlachstraße 18-21

Vor dem Zweiten Weltkrieg stand die Gerlachstraße 18-21 genau an dieser Stelle. Es war ein jüdisches Altersheim, das die Nazis als Sammellager nutzten, um Juden zu sammeln, bevor sie in Konzentrationslager verfrachtet wurden. Besuchen Sie uns im ECKraum und helfen Sie, diese Geschichte zu interpretieren.

26. Juni | 15:00 19:00

Vor dem Zweiten Weltkrieg war die Gerlachstraße 18-21 ein jüdisches Altersheim. Während des Krieges nutzten die Nazis das Gelände als Sammelstelle, um Juden zu sammeln, bevor sie in Konzentrationslager verfrachtet wurden. Der größte Teil des Anwesens wurde durch alliierte Bombenangriffe zerstört. Die verbliebenen Gebäude wurden abgerissen, um Platz für das geplante Haus der Statistik zu schaffen. Mit der geplanten Neubebauung des Geländes haben wir nun die Möglichkeit, die Geschichte dieses Ortes zu würdigen. Besuchen Sie uns im ECKraum und helfen Sie uns, diese Geschichte zu interpretieren.

Details

Datum:
26. Juni
Zeit:
15:00–19:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

ZK/U
Webseite:
Veranstalter-Website anzeigen
Berolinastraße
10178 Berlin