ABGESAGT Nomadenkino zeigt Courage

Open Air Kino an der Werkstatt

21. Juli 2021 | 21:30 23:00

Courage Dokumentarfilm, Deutschland, Weißrussland 2021 Regie Aliaksei Palujan

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=q7OIMQrjJAs&t=3s

Dokumentarfilm über den friedlichen Kampf der Demokratiebewegung in Belarus anhand von zwei Männern und einer Frau einer Underground-Theater-Gruppe. Im Zuge der Präsidentschaftswahlen in Weißrussland im Sommer 2020 geraten drei Schauspieler eines Untergrundtheaters in Minsk in den Strudel der Massenproteste. Es zieht sie auf die breiten Straßen von Minsk, um lautstark für Meinungsfreiheit und den lang ersehnten Machtwechsel zu protestieren. Doch die Stimme des Volkes wird vom Sicherheitsapparat des Regimes brutal niedergeschlagen. Mitglieder der Theatergruppe und viele andere Menschen werden verhaftet. Das Land steht am Rande eines Bürgerkriegs. COURAGE begleitet den mutigen und friedlichen Widerstand von Maryna, Pavel und Denis vor und während der Proteste. Der Film wirft einen sehr persönlichen Blick auf die Ereignisse und gibt so einen nahen und packenden Einblick in das Leben der Menschen im heutigen Belarus, die für ihre Freiheit und das Recht auf Demokratie kämpfen. Mit großem Respekt folgt der in Belarus geborene, in Deutschland lebende Regisseur Aliaksei Paluyan, der mit „Courage“ sein Dokumentarfilmdebüt gibt, seinen Freunden aus der Kulturszene. Das Material konnte er gerade noch rechtzeitig außer Landes bringen, ehe die Grenzen für Medienvertreter dichtgemacht wurden. Es sind mehr als persönliche Geschichten. Paluyan zeigt auch, wie gefährlich, wie gefährdet, aber auch wie wichtig Kunst in einem autoritären System ist. Seinen Film widmet er all denen, die während der 26-jährigen Gewaltherrschaft Lukaschenkos entführt oder getötet wurden. Und er lässt keinen Zweifel daran: Sie alle sind Helden. boe.

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Datum:
21. Juli
Zeit:
21:30–23:00
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Webseite:
https://www.nomadenkino.de/courage/

Veranstalter

Nomadenkino

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Nomadenkino zeigt Persischstunden

Open Air Kino an der Werkstatt

20. Juli 2021 | 21:30 23:00

Persischstunden Spielfilm, Russland, Deutschland u.a. 2020 Regie Vadim Perelman Darsteller Nahuel Pérez Biscayart, Lars Eidinger, Jonas Nay Traier: https://www.youtube.com/watch?v=lkY5rLQeH0k&list=PLSZdUAMDqHZWJbSamDXWMEwg0jKl-lgUc&index=24 Drama von „Haus aus Sand und Nebel“-Regisseur Vadim Perelman um einen jungen Juden, der sich als Perser ausgibt, um im KZ zu überleben. 1942 Gilles, ein junger Jude aus Belgien, der von der SS nach Deutschland in ein Lager deportiert wurde, entgeht der Exekution nur, weil er behauptet Perser zu sein. Er weiß, dass der Lagerkoch Farsi lernen will. Da Gilles die Sprache nicht spricht, erfindet er eine neue. Aber bald erscheint ihm der Preis des Überlebens schrecklicher als der drohende Tod. „Haus aus Sand und Nebel“-Regisseur Vadim Perelman erzählt in seiner klugen, bewegenden Verfilmung eines Textes des renommierten Drehbuchautors Wolfgang Kohlhaase vom täglichen Horror des Überlebens im KZ in einer irrsinnigen Balance zwischen Entsetzen und Aberwitz. Der aufstrebende Nahuel Pérez Biscayart und Lars Eidinger als Nazischerge spielen nuanciert die Hauptrollen im Drama, das bei der Berlinale Premiere feierte.

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Datum:
20. Juli
Zeit:
21:30–23:00
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Webseite:
https://www.nomadenkino.de/persischstunden/

Veranstalter

Nomadenkino

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Nomadenkino zeigt Kusama

Nomadenkino zeigt Kusama

19. Juli 2021 | 21:30 23:00

Wir machen wieder Open Air Kino am Haus der Statistik und wir können überdacht im Autoscooter spielen falls es regnet. Kusama – Infinity Dokumentarfilm, USA 2018 Regie Heather Lenz Darsteller Yayoi Kusama https://youtu.be/BolKZ3wzWZw Yayoi Kusama ist heute die erfolgreichste lebende Künstlerin der Welt. Doch bis ihre radikalen künstlerischen Visionen weltweite Aufmerksamkeit erlangten, musste sie unzählige Hürden überwinden. Das Trauma, während des Zweiten Weltkriegs in Japan aufzuwachsen, das Leben in einer dysfunktionalen Familie, Sexismus und Rassismus im Kunstbetrieb und nicht zuletzt eine psychische Erkrankung machten sie stets zur Außenseiterin. Alldem zum Trotz schuf Kusama ein enormes Vermächtnis, das von Gemälden, Skulpturen, Installationen bis hin zu Poesie und Romanen reicht. Ihre Ausstellungen mit den weltberühmten Infinity-Spiegelräumen und Polka Dots sorgen auf der ganzen Welt für Rekordbesucherzahlen, während sie selbst nicht müde wird, ihr wundersames Universum um neue Arbeiten zu erweitern. KUSAMA: INFINITY porträtiert auf einfühlsame Weise eine unvergleichliche Künstlerin und zeichnet ihr durch und durch der Kunst gewidmetes Leben über einen Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten nach. Regisseurin Heather Lenz erzählt die inspirierende Geschichte einer mutigen Wegbereiterin, der es entgegen aller Widerstände gelang, ihre einzigartig kreativen Visionen zu verwirklichen.

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Datum:
19. Juli
Zeit:
21:30–23:00
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Webseite:
https://www.nomadenkino.de/kusama/

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Kino: Silas

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

11. Dezember | 20:00

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

„Bei unserem Kampf für die Umwelt geht es nicht nur um Bäume. Wir verteidigen unsere Kultur, unsere Identität, unsere Leben.“ Unermüdlich recherchiert der Umweltaktivist Silas Siakor in seiner Heimat Liberia die Machenschaften und Deals internationaler Unternehmen und der Regierung. Landraub und Korruption können nur verhindert werden, wenn die politischen Eliten auch von der breiten Bevölkerung zur Verantwortung gezogen werden. Silas und sein Team setzen dafür neue Technologien ein: Mit der Smartphone-App Timby kann jede:r Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und weltweit öffentlich machen. Über fünf Jahre begleiten die Filmemacher:innen einen Kampf zwischen David und Goliath.
Hawa Essuman ist Absolventin des One Fine Day Films Trainingsprogramms von Tom Tykwer in Nairobi. 2010 stellte sie ihren ersten langen Spielfilm Soul Boy (2010) fertig, der auf über vierzig Filmfestivals weltweit lief und mehrere Auszeichnungen erhielt. Silas (2017) ist ihr Dokumentarfilm-Debüt.

Anjali Nayar, Filmemacherin aus Kanada, arbeitet und lebt zwischen Montreal und Nairobi. Sie hat einen Master in Dokumentarfilm der Columbia University Graduate School of Journalism sowie einen Master in Umweltmanagement der Oxford University und ist Absolventin der International Space University.

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Datum:
11. Dezember 2020
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20:00
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bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kino: Wild Relatives

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UTAnschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

10. Dezember | 20:00

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UT Anschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

Wild Relatives beginnt mit einem Ereignis, das weltweites Medieninteresse hervorgerufen hat: 2012 musste ein internationales Agrarforschungszentrum aufgrund des Syrienkrieges von Aleppo in den Libanon umziehen und begann in einem mühsamen Prozess, aus den Backups im Global Seed Vault auf Svalbard ihre Saatgutsammlung neu zu pflanzen. Auf den Spuren dieser Saatguttransaktion zwischen der Arktis und dem Libanon entfaltet sich in einer Reihe von Begegnungen eine Matrix menschlichen und nicht-menschlichen Lebens.

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Datum:
10. Dezember 2020
Zeit:
20:00
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Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kurzfilme: Stories from the South

Fordlandia MalaiseSusana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings
Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth
Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut)
Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.

Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

5. Dezember | 20:00

Fordlandia Malaise: Susana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings: Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth:  Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut): Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.,  Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

Stories from the South führt an Orte, an denen die Welt durch die koloniale Expansion bereits mehrfach untergegangen ist. Das Kurzfilmprogramm erforscht neue Formsprachen jenseits von hegemonialen Denkweisen – im Wissen, dass wir die Krisen der Gegenwart nicht mit den gleichen Mitteln lösen können, die diese Probleme verursacht haben.
Fordlandia Malaise untersucht die Nachwirkungen einer 1928 von Henry Ford im Amazonas-Regenwald gebauten Firmensiedlung.
Miasma, Plants, Export Paintings befasst sich mit Anpassungsbemühungen während der Expansion des Britischen Empires und legt die Verstrickungen zwischen Imperialismus, naturwissenschaftlichen Methoden und der Konstruktion von „Rasse” offen.
An Invocation to the Earth thematisiert den Klimakollaps aus der Perspektive präkolonialer Sagen und animistischer Rituale.
Tellurian Drama beschäftigt sich ausgehend von den materiellen Überresten eines kolonialen Radiosenders mit Dekolonisierung, Technologie und der Historizität von Kommunikation.

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Datum:
5. Dezember 2020
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20:00
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Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kino: Maquilápolis

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

4. Dezember | 20:00

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

Maquilápolis folgt der Geschichte von Fabrikarbeiterinnen an der mexikanischen Grenze, die gegen die Umweltzerstörung und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft durch US-amerikanische und multinationale Unternehmen kämpfen. Carmen Durán und Lourdes Luján halten ihre Kämpfe in Videotagebüchern fest und dokumentieren ihre Arbeit als promotoras: Community-Vertreterinnen für soziale Gerechtigkeit. Der Entstehungsprozess des Films bezog die promotoras aktiv in die Planung, die Dreharbeiten und den Vertrieb mit ein und führte zur Säuberung einer verlassenen Fabrik in Chilpancingo.

Vicky Funari ist Dokumentarfilmerin und Lehrerin. Zu ihren Filmen gehören Paulina (1998) und Live Nude Girls Unite! (2000). Funari engagiert sich für ko-kreative Prozesse, die darauf abzielen, auch für die repräsentierten Individuen und Communities von Nutzen zu sein. Sie ist Senior Lecturer für Visual Studies am Haverford College.

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Datum:
4. Dezember 2020
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20:00
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Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kino: No Gold for Kalsaka

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

2. Dezember | 20:00

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

Als die Regierung von Burkina Faso im Jahr 2000 mit der Erteilung von Bergbaugenehmigungen beginnt, steigt das Goldfieber. Den Menschen in Kalsaka werden Berge von Gold versprochen: Arbeitsplätze für die Dorfbewohner:innen, Stipendien für ihre Kinder, Geld für die Staatskasse und Entwicklungshilfe für die nächsten 10 Jahre. Aber sechs Jahre später wurden ihnen Berge von Gold genommen, während ihnen selbst nichts als verschmutztes Land übrig bleibt. No Gold for Kalsaka verbindet dokumentarische und fiktiven Elemente zu einer Erzählung über Gut und Böse, wie man sie aus dem Western kennt. Referenzen zu westafrikanischen Griot-Traditionen, Cowboys und Ennio Morricone’s Filmmusik kreieren eine Welt im Goldrausch.

Michel K. Zongo, geboren in Koudougou, Burkina Faso, arbeitet als Regisseur, Kameramann und Produzent für Dokumentarfilme. Er studierte am Burkina Faso National Cinematography Center und wurde am Burkina Faso National Television und bei Cinédoc Films ausgebildet.

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Datum:
2. Dezember 2020
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20:00
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Berlin, 10178

Kino: Silas

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

20. November | 20:00

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

„Bei unserem Kampf für die Umwelt geht es nicht nur um Bäume. Wir verteidigen unsere Kultur, unsere Identität, unsere Leben.“ Unermüdlich recherchiert der Umweltaktivist Silas Siakor in seiner Heimat Liberia die Machenschaften und Deals internationaler Unternehmen und der Regierung. Landraub und Korruption können nur verhindert werden, wenn die politischen Eliten auch von der breiten Bevölkerung zur Verantwortung gezogen werden. Silas und sein Team setzen dafür neue Technologien ein: Mit der Smartphone-App Timby kann jede:r Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und weltweit öffentlich machen. Über fünf Jahre begleiten die Filmemacher:innen einen Kampf zwischen David und Goliath.
Hawa Essuman ist Absolventin des One Fine Day Films Trainingsprogramms von Tom Tykwer in Nairobi. 2010 stellte sie ihren ersten langen Spielfilm Soul Boy (2010) fertig, der auf über vierzig Filmfestivals weltweit lief und mehrere Auszeichnungen erhielt. Silas (2017) ist ihr Dokumentarfilm-Debüt.

Anjali Nayar, Filmemacherin aus Kanada, arbeitet und lebt zwischen Montreal und Nairobi. Sie hat einen Master in Dokumentarfilm der Columbia University Graduate School of Journalism sowie einen Master in Umweltmanagement der Oxford University und ist Absolventin der International Space University.

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Datum:
20. November 2020
Zeit:
20:00
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Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kino: Wild Relatives

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UTAnschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

19. November | 20:00

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UT Anschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

Wild Relatives beginnt mit einem Ereignis, das weltweites Medieninteresse hervorgerufen hat: 2012 musste ein internationales Agrarforschungszentrum aufgrund des Syrienkrieges von Aleppo in den Libanon umziehen und begann in einem mühsamen Prozess, aus den Backups im Global Seed Vault auf Svalbard ihre Saatgutsammlung neu zu pflanzen. Auf den Spuren dieser Saatguttransaktion zwischen der Arktis und dem Libanon entfaltet sich in einer Reihe von Begegnungen eine Matrix menschlichen und nicht-menschlichen Lebens.

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Datum:
19. November 2020
Zeit:
20:00
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https://bi-bak.de/bi-bakino/critical-conditions-at

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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kurzfilme: Stories from the South

Fordlandia MalaiseSusana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings
Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth
Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut)
Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.

Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

13. November | 20:00

Fordlandia Malaise: Susana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings: Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth:  Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut): Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.,  Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

Stories from the South führt an Orte, an denen die Welt durch die koloniale Expansion bereits mehrfach untergegangen ist. Das Kurzfilmprogramm erforscht neue Formsprachen jenseits von hegemonialen Denkweisen – im Wissen, dass wir die Krisen der Gegenwart nicht mit den gleichen Mitteln lösen können, die diese Probleme verursacht haben.
Fordlandia Malaise untersucht die Nachwirkungen einer 1928 von Henry Ford im Amazonas-Regenwald gebauten Firmensiedlung.
Miasma, Plants, Export Paintings befasst sich mit Anpassungsbemühungen während der Expansion des Britischen Empires und legt die Verstrickungen zwischen Imperialismus, naturwissenschaftlichen Methoden und der Konstruktion von „Rasse” offen.
An Invocation to the Earth thematisiert den Klimakollaps aus der Perspektive präkolonialer Sagen und animistischer Rituale.
Tellurian Drama beschäftigt sich ausgehend von den materiellen Überresten eines kolonialen Radiosenders mit Dekolonisierung, Technologie und der Historizität von Kommunikation.

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Datum:
13. November 2020
Zeit:
20:00
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https://bi-bak.de/bi-bakino/critical-conditions-at

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Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kino: Maquilápolis

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

12. November | 20:00

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

Maquilápolis folgt der Geschichte von Fabrikarbeiterinnen an der mexikanischen Grenze, die gegen die Umweltzerstörung und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft durch US-amerikanische und multinationale Unternehmen kämpfen. Carmen Durán und Lourdes Luján halten ihre Kämpfe in Videotagebüchern fest und dokumentieren ihre Arbeit als promotoras: Community-Vertreterinnen für soziale Gerechtigkeit. Der Entstehungsprozess des Films bezog die promotoras aktiv in die Planung, die Dreharbeiten und den Vertrieb mit ein und führte zur Säuberung einer verlassenen Fabrik in Chilpancingo.

Vicky Funari ist Dokumentarfilmerin und Lehrerin. Zu ihren Filmen gehören Paulina (1998) und Live Nude Girls Unite! (2000). Funari engagiert sich für ko-kreative Prozesse, die darauf abzielen, auch für die repräsentierten Individuen und Communities von Nutzen zu sein. Sie ist Senior Lecturer für Visual Studies am Haverford College.

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Datum:
12. November 2020
Zeit:
20:00
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https://bi-bak.de/bi-bakino/critical-conditions-at

Veranstalter

bi’bak
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Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178