2. Bürgerwerkstatt BERLIN OST WEST OST

Auf einer Führung rund um den Alexanderplatz im Rahmen der Cohabitation Stadterkundungen geben die Stadtökologin Beate Witzel, der Krähenexperte Cord Riechelmann und der Fledermausforscher Carsten Kallasch Einblicke in das Wildtierleben in Berlins Mitte. Ticket erforderlich.

Treffpunkt:
WERKSTATT Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin

8. August 2021 | 14:30 19:00

Mit dem aktuellen Welterbevorschlag „Berlin Ost West Ost. Architektur und Städtebau der Nachkriegsmoderne“ will Berlin neue Wege einschlagen und eine Zeit in den Vordergrund rücken, die bislang wenig Berücksichtigung in der Welterbeliste gefunden hat: Das Erbe des Wiederaufbaus, das im Gegeneinander und Miteinander von Ost und West in Berlin nach 1945 entstanden ist und von der ganzen Welt wahrgenommen wurde.

Für die Vorbereitung zum Welterbevorschlag wird am Sonntag, den 8. August 2021 eine zweite Bürgerwerkstatt mit vielen Infos und Gesprächen stattfinden.

Diskutieren Sie mit!

Veranstalter

Landesdenkmalamt Berlin

Haus D

Otto-Braun-Straße 70/72
Berlin, 10178 Deutschland

SCHAUMSCHIFF Tanzperformance im öffentlichen Raum mit Live-Music

23.Juni 2021, 21h15, Wüstenlounge, Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin, Tickets: 13€, erm.10€, Reservierungen unter: inidill@yahoo.de, 0157/ 59251126

SCHAUMSCHIFF
Der Weltschaum unendliche Weiten. Das ist das Abenteuer des Schaumschiffs,
das mit seiner zwei Frau starken Besatzung seit Jahren unterwegs ist um alte Strukturen zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der globalen Wohlfühlfaktor-Gleichstellung entfernt, dringt das Schaumschiff in die Badezimmergalaxie eines durchschnittlichen europäischen Individuums ein…

Inspiriert von dem „Monolog Badezimmer“ von Ingrid Lausund entwerfen die Performerin Ini Dill und die Musikerin Sabine Bremer einen hybriden Wohlfühlraum. Überall wollen sie landen, an jedem erdenklichem Ort, um sich den inneren kapitalistisch, rassistischen Konflikten des Seins zu widmen.

Musik/Performance: Sabine Bremer
Tanz/Performance: Ini Dill
Video: Tresor Ilunga Mukuna, Sabine Bremer, Ini Dill
Support: Arne Nitzsche, Daniel Drabek

www.bini.berlin
http://www.die-elektroschuhe.de

23. Juni 2021 | 21:15 22:15

23.Juni 2021, 21h15, Wüstenlounge, Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin, Tickets: 13€, erm.10€, Reservierungen unter: inidill@yahoo.de, 0157/ 59251126

 

SCHAUMSCHIFF
Der Weltschaum unendliche Weiten. Das ist das Abenteuer des Schaumschiffs,
das mit seiner zwei Frau starken Besatzung seit Jahren unterwegs ist um alte Strukturen zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der globalen Wohlfühlfaktor-Gleichstellung entfernt, dringt das Schaumschiff in die Badezimmergalaxie eines durchschnittlichen europäischen Individuums ein…

Inspiriert von dem „Monolog Badezimmer“ von Ingrid Lausund entwerfen die Performerin Ini Dill und die Musikerin Sabine Bremer einen hybriden Wohlfühlraum. Überall wollen sie landen, an jedem erdenklichem Ort, um sich den inneren kapitalistisch, rassistischen Konflikten des Seins zu widmen.
 

Musik/Performance: Sabine Bremer
Tanz/Performance: Ini Dill
Video: Tresor Ilunga Mukuna, Sabine Bremer, Ini Dill                                                                              
Support: Arne Nitzsche, Daniel Drabek

www.bini.berlin

 

Details

Datum:
23. Juni
Zeit:
21:15–22:15
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER

„Inspektor Heyler“ ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt. Jeder Todesfall birgt einen Nachlass, der verwaltet werden muss und in dem manchmal ‚explosives‘ Material steckt. Die Tänzerin und Choreografin Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes.
„Inspektor Heyler“ sei, so die FAZ in einer Besprechung nach einer internen Pressevorführung, „wie gemacht für diese Zeit“. In der „überzeugenden, poetisch komprimierten Aufführung“ flössen die Bilder „assoziativ ineinander über, verwischen schön und zwingend Zeiten, Orte und Grenzen, um eine neue Ordnung der Dinge und Ein-sichten zu schaffen.“
*Die Aufführungen am 21. und 22. Juni 2021, 21:15, im Haus der Statistik finden im Freien unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes des Veranstaltungsortes statt. Um Reservierung wird gebeten: TICKETS per Mail: inidill@yahoo.de oder telefonisch: +49 157 59251126, 16 ermäßigt 11 Euro.

22. Juni 2021 | 21:15 22:15

 
Premiere: 21.Juni 2021, 21h15 und 22.Juni 2021, 21h15, Wüstenlounge, Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin, Tickets: 16€, erm.11€, Reservierungen unter: inidill@yahoo.de, 0157/ 59251126
 
Inspektor Heyler ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.
Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
 Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe, nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?
 
„Inspektor Heyler“ sei, so die FAZ in einer Besprechung nach einer internen Pressevorführung, „wie gemacht für diese Zeit“. In der „überzeugenden, poetisch komprimierten Aufführung“ flößen die Bilder „assoziativ ineinander über, verwischen schön und zwingend Zeiten, Orte und Grenzen, um eine neue Ordnung der Dinge und Einsichten zu schaffen.“

Choreographie/Tanz: Ini Dill; Musik: Sabine Bremer; Video: Sabine Bremer, Tresor Ilunga Mukuna, Ini Dill; Puppenspielcoach: Nathalie Wendt; Mitarbeit Choreographie: Daniel Drabek, Katja Scholz; Text: Ini Dill, Mai Di Huyen Vo Dieu; Malerei: Daniel Drabek, PR: Julia Thimm, Augustin PR; Dokumentation: Arne Nitzsche;
Foto: Daniel Drabek
Dank an Academia Jangada, Tanzraum Berlin, Theaterhaus Mitte

und alle lieben Freunde 
 
In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast
gefördert vom Fonds Darstellender Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
 

Details

Datum:
22. Juni
Zeit:
21:15–22:15
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER

„Inspektor Heyler“ ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt. Jeder Todesfall birgt einen Nachlass, der verwaltet werden muss und in dem manchmal ‚explosives‘ Material steckt. Die Tänzerin und Choreografin Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes.
„Inspektor Heyler“ sei, so die FAZ in einer Besprechung nach einer internen Pressevorführung, „wie gemacht für diese Zeit“. In der „überzeugenden, poetisch komprimierten Aufführung“ flössen die Bilder „assoziativ ineinander über, verwischen schön und zwingend Zeiten, Orte und Grenzen, um eine neue Ordnung der Dinge und Ein-sichten zu schaffen.“
*Die Aufführungen am 21. und 22. Juni 2021, 21:15, im Haus der Statistik finden im Freien unter Einhaltung des Schutz- und Hygienekonzeptes des Veranstaltungsortes statt. Um Reservierung wird gebeten: TICKETS per Mail: inidill@yahoo.de oder telefonisch: +49 157 59251126, 16 ermäßigt 11 Euro.

21. Juni 2021 | 21:15 22:15

 
Premiere: 21.Juni 2021, 21h15 und 22.Juni 2021, 21h15, Wüstenlounge, Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin, Tickets: 16€, erm.11€, Reservierungen unter: inidill@yahoo.de, 0157/ 59251126
 
Inspektor Heyler ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.
Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
 Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe, nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?
 
„Inspektor Heyler“ sei, so die FAZ in einer Besprechung nach einer internen Pressevorführung, „wie gemacht für diese Zeit“. In der „überzeugenden, poetisch komprimierten Aufführung“ flößen die Bilder „assoziativ ineinander über, verwischen schön und zwingend Zeiten, Orte und Grenzen, um eine neue Ordnung der Dinge und Einsichten zu schaffen.“

Choreographie/Tanz: Ini Dill; Musik: Sabine Bremer; Video: Sabine Bremer, Tresor Ilunga Mukuna, Ini Dill; Puppenspielcoach: Nathalie Wendt; Mitarbeit Choreographie: Daniel Drabek, Katja Scholz; Text: Ini Dill, Mai Di Huyen Vo Dieu; Malerei: Daniel Drabek, PR: Julia Thimm, Augustin PR; Dokumentation: Arne Nitzsche;
Foto: Daniel Drabek
Dank an Academia Jangada, Tanzraum Berlin, Theaterhaus Mitte

und alle lieben Freunde 
 
In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast
gefördert vom Fonds Darstellender Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Details

Datum:
21. Juni
Zeit:
21:15–22:15
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

Expedition zum Baupalast am Dragoner

Von Luftschlössern und Baupalästen – eine Erkundungstour! Eine Expedition zu dem Campusprojekt Baupalast am Dragoner im Rahmen der Ausstellung Über Urbane Praxis.

17. Juni 2021 | 16:00

Der Baupalast am Dragoner ist ein Prototyp eines sich selbst gestaltenden Stadtlabors der urbanen Praxis, situiert auf dem Rathausblocks, einem Modellprojekt für die Berliner Stadtentwicklung. Im Rathausblock setzen sich Initiativen und Zivilgesellschaft zusammen mit der Kommune für eine gemeinwohlorientierte Nutzung und Entwicklung des neuen Quartiers in Berlin-Kreuzberg ein. Begleitend und unterstützend zur Planung und Baustelle auf dem Rathausblock ermöglicht die wachsende Infrastruktur des Baupalastes die Umsetzung von Ideen der Initiativen und Vernetzung mit der Nachbarschaft durch Praxis, künstlerische Forschung und Dialog, zum Beispiel durch offene Werkstätten, Projektarbeit und Diskursformate. Der BAUPALAST ist ein kooperatives Projekt verschiedener Kollektive: Constructlab, Guerilla Architects, das Institut für Angewandte Heterotopie, die Filmproduktion OFFscreen, der Kairo Kulturkiosk, die Fahradwerkstatt fahrrad3000 sowie das Team von Books People Places bilden den Grundstein für ein offenes und sich erweiterndes Netzwerk von Stadtmacher*innen.

Die Ausstellung “ÜBER Urbane Praxis in 12+1 Berliner Projekten” zeigt grundlegende Prinzipien und Qualitäten Urbaner Praxis in Berlin und stellt sie zur Diskussion. Im Verbund der Berliner Stadtlabore und Campus-Projekte nimmt das Haus der Statistik (HdS) eine zentrale Stelle ein, denn dieses Modellprojekt wäre ohne die künstlerisch-kulturelle Methodik der Urbanen Praxis an einem so zentralen und historisch gewachsenen Ort der Stadt Berlin nicht denkbar.

Anmeldung unter: av@hausderstatistik.org

Abfahrt an der Ausstellung Haltestelle Haus A um 16 Uhr.

Über Urbane Praxis ist Teil der Initiative Urbane Praxis und wird im Rahmen des Programms DRAUSSENSTADT von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Details

Datum:
17. Juni
Zeit:
16:00
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,

Veranstalter

Über Urbane Praxis

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

INSPEKTOR HEYLER

Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können.

29. April 2021 | 20:15

INSPEKTOR HEYLER
oder die Suche nach der Haltbarkeit der Dinge

ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

Aufführungstermine

Premiere: 22. April 2021/ 20h30 Wüstenlounge/Haus der Statistik

weitere Vorstellungen: 

23.-25. April 2021/ 20h30

28., 29. April 2021/ 20h15 mit Vorband „We do what we like“ / Carla Moreira, Daniel Drabek

13.,14. November 2021 im
Ackerstadtpalast

Eintrittspreis: 16€, ermäßigt 11€

In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast                   gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos: www.die-elektroschuhe.de, https://hausderstatistik.org/ort/wueste/ und
https:// www.ackerstadtpalast.de/

engl. Programmtext:

DETECTIVE Heyler 
or the search for the everlastingness of things

a criminalistic Solo-Dance-Performance that deals with the materialisation of inheritance.

Each death reveals a material and a spiritual legacy. How do we deal with this?
Is there an undiscovered explosive atmosphere in apparently “unimportant” things? 
Ini Dill encounters the artifacts of her family heritage with dance and object theatre. She asks to what extent things – chairs, paintings, jewelry, mirrors, photos and even a simple kitchen scale – can block the path to personal legacy of memory and stories.
She shows how the conflict among relatives accumulates through claims of ownership, leading to the devastation of her beloved childhood memories. She follows the repetitive cycles of action that family members get caught up in, and wakes Inspector Heyler to get to the bottom of the matter.
“In the end, do we only want to dispute over the inheritance, to fight against our fear of not being able to cope with the grief?“

Details

Datum:
29. April
Zeit:
20:15
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER

Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können.

28. April 2021 | 20:15

INSPEKTOR HEYLER
oder die Suche nach der Haltbarkeit der Dinge

ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

Aufführungstermine

Premiere: 22. April 2021/ 20h30 Wüstenlounge/Haus der Statistik

weitere Vorstellungen: 

23.-25. April 2021/ 20h30

28., 29. April 2021/ 20h15 mit Vorband „We do what we like“ / Carla Moreira, Daniel Drabek

13.,14. November 2021 im
Ackerstadtpalast

Eintrittspreis: 16€, ermäßigt 11€

In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast                   gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos: www.die-elektroschuhe.de, https://hausderstatistik.org/ort/wueste/ und
https:// www.ackerstadtpalast.de/

engl. Programmtext:

DETECTIVE Heyler 
or the search for the everlastingness of things

a criminalistic Solo-Dance-Performance that deals with the materialisation of inheritance.

Each death reveals a material and a spiritual legacy. How do we deal with this?
Is there an undiscovered explosive atmosphere in apparently “unimportant” things? 
Ini Dill encounters the artifacts of her family heritage with dance and object theatre. She asks to what extent things – chairs, paintings, jewelry, mirrors, photos and even a simple kitchen scale – can block the path to personal legacy of memory and stories.
She shows how the conflict among relatives accumulates through claims of ownership, leading to the devastation of her beloved childhood memories. She follows the repetitive cycles of action that family members get caught up in, and wakes Inspector Heyler to get to the bottom of the matter.
“In the end, do we only want to dispute over the inheritance, to fight against our fear of not being able to cope with the grief?“

Details

Datum:
28. April
Zeit:
20:15
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER

Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können.

25. April 2021 | 20:30

INSPEKTOR HEYLER
oder die Suche nach der Haltbarkeit der Dinge

ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

Aufführungstermine

Premiere: 22. April 2021/ 20h30 Wüstenlounge/Haus der Statistik

weitere Vorstellungen: 

23.-25. April 2021/ 20h30

28., 29. April 2021/ 20h15 mit Vorband „We do what we like“ / Carla Moreira, Daniel Drabek

13.,14. November 2021 im
Ackerstadtpalast

Eintrittspreis: 16€, ermäßigt 11€

In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast                   gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos: www.die-elektroschuhe.de, https://hausderstatistik.org/ort/wueste/ und
https:// www.ackerstadtpalast.de/

engl. Programmtext:

DETECTIVE Heyler 
or the search for the everlastingness of things

a criminalistic Solo-Dance-Performance that deals with the materialisation of inheritance.

Each death reveals a material and a spiritual legacy. How do we deal with this?
Is there an undiscovered explosive atmosphere in apparently “unimportant” things? 
Ini Dill encounters the artifacts of her family heritage with dance and object theatre. She asks to what extent things – chairs, paintings, jewelry, mirrors, photos and even a simple kitchen scale – can block the path to personal legacy of memory and stories.
She shows how the conflict among relatives accumulates through claims of ownership, leading to the devastation of her beloved childhood memories. She follows the repetitive cycles of action that family members get caught up in, and wakes Inspector Heyler to get to the bottom of the matter.
“In the end, do we only want to dispute over the inheritance, to fight against our fear of not being able to cope with the grief?“

Details

Datum:
25. April
Zeit:
20:30
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER

Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können.

24. April 2021 | 20:30

INSPEKTOR HEYLER
oder die Suche nach der Haltbarkeit der Dinge

ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

Aufführungstermine

Premiere: 22. April 2021/ 20h30 Wüstenlounge/Haus der Statistik

weitere Vorstellungen: 

23.-25. April 2021/ 20h30

28., 29. April 2021/ 20h15 mit Vorband „We do what we like“ / Carla Moreira, Daniel Drabek

13.,14. November 2021 im
Ackerstadtpalast

Eintrittspreis: 16€, ermäßigt 11€

In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast                   gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos: www.die-elektroschuhe.de, https://hausderstatistik.org/ort/wueste/ und
https:// www.ackerstadtpalast.de/

engl. Programmtext:

DETECTIVE Heyler 
or the search for the everlastingness of things

a criminalistic Solo-Dance-Performance that deals with the materialisation of inheritance.

Each death reveals a material and a spiritual legacy. How do we deal with this?
Is there an undiscovered explosive atmosphere in apparently “unimportant” things? 
Ini Dill encounters the artifacts of her family heritage with dance and object theatre. She asks to what extent things – chairs, paintings, jewelry, mirrors, photos and even a simple kitchen scale – can block the path to personal legacy of memory and stories.
She shows how the conflict among relatives accumulates through claims of ownership, leading to the devastation of her beloved childhood memories. She follows the repetitive cycles of action that family members get caught up in, and wakes Inspector Heyler to get to the bottom of the matter.
“In the end, do we only want to dispute over the inheritance, to fight against our fear of not being able to cope with the grief?“

 

Details

Datum:
24. April
Zeit:
20:30
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER

Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können.

23. April 2021 | 20:30

INSPEKTOR HEYLER
oder die Suche nach der Haltbarkeit der Dinge

ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

Aufführungstermine

Premiere: 22. April 2021/ 20h30 Wüstenlounge/Haus der Statistik

weitere Vorstellungen: 

23.-25. April 2021/ 20h30

28., 29. April 2021/ 20h15 mit Vorband „We do what we like“ / Carla Moreira, Daniel Drabek

13.,14. November 2021 im
Ackerstadtpalast

Eintrittspreis: 16€, ermäßigt 11€

In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast                   gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos: www.die-elektroschuhe.de, https://hausderstatistik.org/ort/wueste/ und
https:// www.ackerstadtpalast.de/

engl. Programmtext:

DETECTIVE Heyler 
or the search for the everlastingness of things

a criminalistic Solo-Dance-Performance that deals with the materialisation of inheritance.

Each death reveals a material and a spiritual legacy. How do we deal with this?
Is there an undiscovered explosive atmosphere in apparently “unimportant” things? 
Ini Dill encounters the artifacts of her family heritage with dance and object theatre. She asks to what extent things – chairs, paintings, jewelry, mirrors, photos and even a simple kitchen scale – can block the path to personal legacy of memory and stories.
She shows how the conflict among relatives accumulates through claims of ownership, leading to the devastation of her beloved childhood memories. She follows the repetitive cycles of action that family members get caught up in, and wakes Inspector Heyler to get to the bottom of the matter.
“In the end, do we only want to dispute over the inheritance, to fight against our fear of not being able to cope with the grief?“

 

Details

Datum:
23. April
Zeit:
20:30
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

INSPEKTOR HEYLER Premiere

Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können.

22. April 2021 | 20:30

INSPEKTOR HEYLER
oder die Suche nach der Haltbarkeit der Dinge

ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.

Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?

Aufführungstermine

Premiere: 22. April 2021/ 20h30 Wüstenlounge/Haus der Statistik

weitere Vorstellungen: 

23.-25. April 2021/ 20h30

28., 29. April 2021/ 20h15 mit Vorband „We do what we like“ / Carla Moreira, Daniel Drabek

13.,14. November 2021 im
Ackerstadtpalast

Eintrittspreis: 16€, ermäßigt 11€

In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast                   gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Mehr Infos: www.die-elektroschuhe.de, https://hausderstatistik.org/ort/wueste/ und
https:// www.ackerstadtpalast.de/

engl. Programmtext:

DETECTIVE Heyler 
or the search for the everlastingness of things

a criminalistic Solo-Dance-Performance that deals with the materialisation of inheritance.

Each death reveals a material and a spiritual legacy. How do we deal with this?
Is there an undiscovered explosive atmosphere in apparently “unimportant” things? 
Ini Dill encounters the artifacts of her family heritage with dance and object theatre. She asks to what extent things – chairs, paintings, jewelry, mirrors, photos and even a simple kitchen scale – can block the path to personal legacy of memory and stories.
She shows how the conflict among relatives accumulates through claims of ownership, leading to the devastation of her beloved childhood memories. She follows the repetitive cycles of action that family members get caught up in, and wakes Inspector Heyler to get to the bottom of the matter.
“In the end, do we only want to dispute over the inheritance, to fight against our fear of not being able to cope with the grief?“

 

Details

Datum:
22. April
Zeit:
20:30
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.die-elektroschuhe.de

Statistiker sind die letzten Romantiker

Für die Schaufensterausstellung Statistiker sind die letzten Romantiker (nach einem Zitat von Robert Musil) wurden acht Zeitzeugen befragt, die ihre Arbeit und ihr Leben als Mitarbeiter:innen in der „Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik“ verbracht haben.

9. April 2021 | 20:00

Vernissage „Statistiker sind die letzten Romantiker“ 

Für die Schaufensterausstellung Statistiker sind die letzten Romantiker (nach einem Zitat von Robert Musil) wurden acht Zeitzeugen befragt, die ihre Arbeit und ihr Leben als Mitarbeiter:innen in der „Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik“ verbracht haben. Diese Zeitzeugen sind heute zwischen Mitte sechzig und neunzig Jahre alt. Von der Fotolaborantin, über die Sekretärin bis hin zum stellvertretenden Leiter und Chef des Rechenzentrums. Sie geben ihre persönlichen Erinnerungen preis und erzählen, wie es für sie war, damals zu DDR- Zeiten im „Haus der Statistik“ zu arbeiten. Sie berichten von ihrem Leben mit der „Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik“ und geben einen Einblick in Zahlen, Zensur und Zerstreuung. In Planwirtschaft und Mangelwirtschaft. In Umstände und Widersprüche. In Sprache, Duktus und Gestus. Gelebtes Leben. Ihre Lebenserfahrungen sind Teil des kulturellen Gedächtnisses unserer Gesellschaft und Zeugen Berliner Geschichte.

Das „Haus der Statistik“ am Alexanderplatz entstand Ende der 1960er Jahre als Sitz der „Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik“ der DDR. Nach der deutschen Wiedervereinigung zog die Berliner Außenstelle des Statistischen Bundesamtes in den Gebäudekomplex ein, das bis 2008 auch Sitz der Behörde der „Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik” – in den Medien auch nach der Leiterin der Behörde Marianne Birthler „Birthler-Behörde” und zuvor „Gauck- Behörde” genannt – war. Danach stand das ehemalige „Haus der Statistik“ leer, dessen Erdgeschoß gegenwärtig als Modellprojekt im Rahmen einer kooperativen und gemeinwohlorientierten Pioniernutzung belebt wird, wo sich Kunst, Kultur und Soziales behaupten. 2024 sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Auf dem Areal sollen unter anderem das Rathaus für den Bezirk Mitte, Wohnungen und Ateliers entstehen.

Die Ausstellung „Statistiker sind die letzten Romantiker“ findet vom 09. April – 28. April statt.
Täglich von 19-22 Uhr.
Vernissage ist am 09. April – 20 Uhr. 
www.diestatistiker.com (wird am 2. April online geschaltet)

 

Gesamtkonzept und Produktion: Maike Techen
Dramaturgie und Fiktion: Katharina Schlender
Kamera und Schnitt: Johanna Hasse
Ausstellungsrealisierung und Webdesign: Marco Locatelli

Das Projekt wurde unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Projektfonds Zeitgeschichte und Erinnerungskultur

Details

Datum:
9. April
Zeit:
20:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
www.diestatistiker.com