Podiumsdiskussion: Koproduzierte Stadt als Modell für Berlin?

11. September 2019 | 19:30 20:30

Eine Podiumsdiskussion zum Haus der Statistik mit Vertreter:innen der Koop5.

Auf dem Podium:
Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin), Ephraim Gothe (Baustadtrat Mitte), Christina Geib (Geschäftsführerin der WBM), Sven Lemiss (Geschäftsführer der BIM) und Christian Schöningh (Vorstand der ZUsammenKUNFT Berlin eG).

Thema der Diskussion: Chance und Risiko – koproduzierte Stadt als Modell für Berlin?

Die Veranstaltung findet in Haus D statt, der Eingang befindet sich in der Otto-Braun-Straße 70/72.

Kein Eintritt, keine Anmeldung erforderlich.

Haus D

Otto-Braun-Straße 70/72
Berlin, 10178 Deutschland

Vernetzungsratschlag Raumprogramm der Initiative

Die im Gewinnerentwurf für das Nutzungsprogramm der Initiative (Kunst/Kultur, Soziales, Bildung, integrierte Wohnformen) vorgesehenen Flächen. – volle Größe anzeigen

 

Zum Ende der Ausstellung veranstalten wir einen Vernetzungsratschlag zum Raumprogramm der Initiative (Kunst, Kultur, Soziales, Bildung und integrierte Wohnformen). Im Ergebnis des städtebaulichen Entwurfs von Teleinternetcafe/Treibhaus sind die Flächen für diese Nutzungen im Haus A (das Haus mit dem „Allesandersplatz“-Schriftzug), einem Neubau für integrierte Wohnformen sowie sogenannten Experimentierhäusern vorgesehen. Sie sind, anders als bei den anderen bauenden Partnern – der BIM und dem Bezirk (Verwaltung) und der WBM (Wohnen) – auf starke Nutzungsmischung und größtmögliche Teilhabe ausgerichtet und bilden damit den „Motor“ des Quartiers.

Um das Quartier zum Modellprojekt für kooperative Stadtentwicklung zu machen, ist aus unserer Sicht die Umsetzung eines schlüssigen Gesamt­konzepts Grundvoraussetzung. Im Vernetzungsratschlag wollen wir den aktuellen Stand des Konzepts präsentieren und entlang der drei Bausteine – Haus A, Experimentierhäuser, integriertes Wohnen – mit euch diskutieren, wie sich das Programm der Initiative baulich und organisatorisch ausprägt.

Dokumentation WSH#5: Nutzergetragene Stadtentwicklung

Der Workshop #5 orientierte sich an der vorangegangen Best Practice Studie, die gelungene Projekte von ko-produzierter Stadtentwicklung untersucht hat. Daraus wurden fünf Thesen abgeleitet, an Hand derer das Areal Haus der Statistik mit den Teilnehmer:innen diskutiert wurde:

  • These 1: Gemeinwohl mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit verknüpfen
  • These 2: Stufenweise Entwicklung schafft resilientes Stadtviertel
  • These 3: Vernetzung von vielen Akteueren setzen einen Impuls für Standortentwicklung
  • These 4: Breites Raumangebot und zeitlich strukturierte Mietmodelle für eine Vielfalt
  • These 5: Stadt als Experimentierfeld – neue Kollaborationen wagen