Kino: Silas

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

11. Dezember 2020 | 20:00

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

„Bei unserem Kampf für die Umwelt geht es nicht nur um Bäume. Wir verteidigen unsere Kultur, unsere Identität, unsere Leben.“ Unermüdlich recherchiert der Umweltaktivist Silas Siakor in seiner Heimat Liberia die Machenschaften und Deals internationaler Unternehmen und der Regierung. Landraub und Korruption können nur verhindert werden, wenn die politischen Eliten auch von der breiten Bevölkerung zur Verantwortung gezogen werden. Silas und sein Team setzen dafür neue Technologien ein: Mit der Smartphone-App Timby kann jede:r Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und weltweit öffentlich machen. Über fünf Jahre begleiten die Filmemacher:innen einen Kampf zwischen David und Goliath.
Hawa Essuman ist Absolventin des One Fine Day Films Trainingsprogramms von Tom Tykwer in Nairobi. 2010 stellte sie ihren ersten langen Spielfilm Soul Boy (2010) fertig, der auf über vierzig Filmfestivals weltweit lief und mehrere Auszeichnungen erhielt. Silas (2017) ist ihr Dokumentarfilm-Debüt.

Anjali Nayar, Filmemacherin aus Kanada, arbeitet und lebt zwischen Montreal und Nairobi. Sie hat einen Master in Dokumentarfilm der Columbia University Graduate School of Journalism sowie einen Master in Umweltmanagement der Oxford University und ist Absolventin der International Space University.

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11. Dezember
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20:00
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Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178

Kino: Wild Relatives

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UTAnschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

10. Dezember 2020 | 20:00

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UT Anschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

Wild Relatives beginnt mit einem Ereignis, das weltweites Medieninteresse hervorgerufen hat: 2012 musste ein internationales Agrarforschungszentrum aufgrund des Syrienkrieges von Aleppo in den Libanon umziehen und begann in einem mühsamen Prozess, aus den Backups im Global Seed Vault auf Svalbard ihre Saatgutsammlung neu zu pflanzen. Auf den Spuren dieser Saatguttransaktion zwischen der Arktis und dem Libanon entfaltet sich in einer Reihe von Begegnungen eine Matrix menschlichen und nicht-menschlichen Lebens.

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Datum:
10. Dezember
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Kurzfilme: Stories from the South

Fordlandia MalaiseSusana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings
Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth
Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut)
Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.

Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

5. Dezember 2020 | 20:00

Fordlandia Malaise: Susana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings: Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth:  Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut): Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.,  Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

Stories from the South führt an Orte, an denen die Welt durch die koloniale Expansion bereits mehrfach untergegangen ist. Das Kurzfilmprogramm erforscht neue Formsprachen jenseits von hegemonialen Denkweisen – im Wissen, dass wir die Krisen der Gegenwart nicht mit den gleichen Mitteln lösen können, die diese Probleme verursacht haben.
Fordlandia Malaise untersucht die Nachwirkungen einer 1928 von Henry Ford im Amazonas-Regenwald gebauten Firmensiedlung.
Miasma, Plants, Export Paintings befasst sich mit Anpassungsbemühungen während der Expansion des Britischen Empires und legt die Verstrickungen zwischen Imperialismus, naturwissenschaftlichen Methoden und der Konstruktion von „Rasse” offen.
An Invocation to the Earth thematisiert den Klimakollaps aus der Perspektive präkolonialer Sagen und animistischer Rituale.
Tellurian Drama beschäftigt sich ausgehend von den materiellen Überresten eines kolonialen Radiosenders mit Dekolonisierung, Technologie und der Historizität von Kommunikation.

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Datum:
5. Dezember
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Kino: Maquilápolis

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

4. Dezember 2020 | 20:00

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

Maquilápolis folgt der Geschichte von Fabrikarbeiterinnen an der mexikanischen Grenze, die gegen die Umweltzerstörung und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft durch US-amerikanische und multinationale Unternehmen kämpfen. Carmen Durán und Lourdes Luján halten ihre Kämpfe in Videotagebüchern fest und dokumentieren ihre Arbeit als promotoras: Community-Vertreterinnen für soziale Gerechtigkeit. Der Entstehungsprozess des Films bezog die promotoras aktiv in die Planung, die Dreharbeiten und den Vertrieb mit ein und führte zur Säuberung einer verlassenen Fabrik in Chilpancingo.

Vicky Funari ist Dokumentarfilmerin und Lehrerin. Zu ihren Filmen gehören Paulina (1998) und Live Nude Girls Unite! (2000). Funari engagiert sich für ko-kreative Prozesse, die darauf abzielen, auch für die repräsentierten Individuen und Communities von Nutzen zu sein. Sie ist Senior Lecturer für Visual Studies am Haverford College.

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4. Dezember
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Kino: Mekong 2030

Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân, Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020, 94 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Sarnt Utamachote und Alex Curran-Cardarelli

3. Dezember 2020 | 20:00

Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân, Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020, 94 Min. OV mit englischen UT,  Anschließend Videogespräch mit Sarnt Utamachote und Alex Curran-Cardarelli

In den 1970er Jahren initiierten paramilitärische Regierungen in Südostasien eine Reihe geopolitisch motivierter Privatisierungen am Mekong. Die dadurch entstandenen Umweltschäden beraubten die lokalen Communities ihrer Ressourcen und lösten interregionale Konflikte aus. Das ökologische Ungleichgewicht wirkte sich gleichermaßen auf die ländliche Bevölkerung und die Metropolen aus, indem sie beide zwang ihre Bedürfnisse zu überdenken und ihre Produktionsmethoden neu auszurichten. Mekong 2030 ist eine Anthologie von fünf kollaborativ entstandenen Kurzfilmen (Soul River, The Che Brother, The Forgotten Voices of Mekong, The Line, The Unseen River), die aus einem vom Luang Prabang Film Festival initiierten Film-Workshop mit lokalen Umweltaktivist:innen entstanden.

Alex Curran-Cardelli ist Festivalmanager des Luang Prabang Film Festivals (FPFF), das die Produktion von Mekong 2030 initiierte. FPFF spezialisiert sich auf Filme aus Südostasien und entwickelt sich aktuell zu einer der interessantesten Adressen in der internationalen Filmfestivalszene.

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3. Dezember
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Kino: No Gold for Kalsaka

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

2. Dezember 2020 | 20:00

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

Als die Regierung von Burkina Faso im Jahr 2000 mit der Erteilung von Bergbaugenehmigungen beginnt, steigt das Goldfieber. Den Menschen in Kalsaka werden Berge von Gold versprochen: Arbeitsplätze für die Dorfbewohner:innen, Stipendien für ihre Kinder, Geld für die Staatskasse und Entwicklungshilfe für die nächsten 10 Jahre. Aber sechs Jahre später wurden ihnen Berge von Gold genommen, während ihnen selbst nichts als verschmutztes Land übrig bleibt. No Gold for Kalsaka verbindet dokumentarische und fiktiven Elemente zu einer Erzählung über Gut und Böse, wie man sie aus dem Western kennt. Referenzen zu westafrikanischen Griot-Traditionen, Cowboys und Ennio Morricone’s Filmmusik kreieren eine Welt im Goldrausch.

Michel K. Zongo, geboren in Koudougou, Burkina Faso, arbeitet als Regisseur, Kameramann und Produzent für Dokumentarfilme. Er studierte am Burkina Faso National Cinematography Center und wurde am Burkina Faso National Television und bei Cinédoc Films ausgebildet.

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2. Dezember
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Kino: Silas

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

20. November 2020 | 20:00

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden!

Hawa Essuman/Anjali Nayar, Kanada/Südafrika/Kenia 2017, 90 Min. OV mit englischen UT

„Bei unserem Kampf für die Umwelt geht es nicht nur um Bäume. Wir verteidigen unsere Kultur, unsere Identität, unsere Leben.“ Unermüdlich recherchiert der Umweltaktivist Silas Siakor in seiner Heimat Liberia die Machenschaften und Deals internationaler Unternehmen und der Regierung. Landraub und Korruption können nur verhindert werden, wenn die politischen Eliten auch von der breiten Bevölkerung zur Verantwortung gezogen werden. Silas und sein Team setzen dafür neue Technologien ein: Mit der Smartphone-App Timby kann jede:r Menschenrechtsverletzungen dokumentieren und weltweit öffentlich machen. Über fünf Jahre begleiten die Filmemacher:innen einen Kampf zwischen David und Goliath.
Hawa Essuman ist Absolventin des One Fine Day Films Trainingsprogramms von Tom Tykwer in Nairobi. 2010 stellte sie ihren ersten langen Spielfilm Soul Boy (2010) fertig, der auf über vierzig Filmfestivals weltweit lief und mehrere Auszeichnungen erhielt. Silas (2017) ist ihr Dokumentarfilm-Debüt.

Anjali Nayar, Filmemacherin aus Kanada, arbeitet und lebt zwischen Montreal und Nairobi. Sie hat einen Master in Dokumentarfilm der Columbia University Graduate School of Journalism sowie einen Master in Umweltmanagement der Oxford University und ist Absolventin der International Space University.

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Datum:
20. November
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20:00
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Berlin, 10178

Kino: Wild Relatives

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UTAnschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

19. November 2020 | 20:00

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden!

Jumana Manna, Deutschland/Libanon/Norwegen 2018, 65 Min. OV mit englischen UT Anschließend Gespräch von Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki mit Jumana Manna

Wild Relatives beginnt mit einem Ereignis, das weltweites Medieninteresse hervorgerufen hat: 2012 musste ein internationales Agrarforschungszentrum aufgrund des Syrienkrieges von Aleppo in den Libanon umziehen und begann in einem mühsamen Prozess, aus den Backups im Global Seed Vault auf Svalbard ihre Saatgutsammlung neu zu pflanzen. Auf den Spuren dieser Saatguttransaktion zwischen der Arktis und dem Libanon entfaltet sich in einer Reihe von Begegnungen eine Matrix menschlichen und nicht-menschlichen Lebens.

Tickets hier online buchbar.

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Datum:
19. November
Zeit:
20:00
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Berlin, 10178

Kurzfilme: Stories from the South

Fordlandia MalaiseSusana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings
Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth
Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut)
Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.

Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

13. November 2020 | 20:00

Fordlandia Malaise: Susana de Sousa Dias, Portugal 2019, 40 Min.
Miasma, Plants, Export Paintings: Bo Wang/Pan Lu, China 2017, 28 Min.
An Invocation to the Earth:  Yeo Siew Hua, Singapore 2020, 16 Min.
Tellurian Drama (Early Cut): Riar Rizaldi, Indonesia 2020, 27 Min.,  Anschließend Videogespräch mit Rosalia Namsai Engchuan, Riar Rizaldi und Yeo Siew Hua

Stories from the South führt an Orte, an denen die Welt durch die koloniale Expansion bereits mehrfach untergegangen ist. Das Kurzfilmprogramm erforscht neue Formsprachen jenseits von hegemonialen Denkweisen – im Wissen, dass wir die Krisen der Gegenwart nicht mit den gleichen Mitteln lösen können, die diese Probleme verursacht haben.
Fordlandia Malaise untersucht die Nachwirkungen einer 1928 von Henry Ford im Amazonas-Regenwald gebauten Firmensiedlung.
Miasma, Plants, Export Paintings befasst sich mit Anpassungsbemühungen während der Expansion des Britischen Empires und legt die Verstrickungen zwischen Imperialismus, naturwissenschaftlichen Methoden und der Konstruktion von „Rasse” offen.
An Invocation to the Earth thematisiert den Klimakollaps aus der Perspektive präkolonialer Sagen und animistischer Rituale.
Tellurian Drama beschäftigt sich ausgehend von den materiellen Überresten eines kolonialen Radiosenders mit Dekolonisierung, Technologie und der Historizität von Kommunikation.

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13. November
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Berlin, 10178

Kino: Maquilápolis

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

12. November 2020 | 20:00

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden!

Vicky Funari/Sergio de la Torre, Mexiko/USA 2006, 68 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Pia Chakraverti-Würthwein & Eirini Fountedaki und Vicky Funari

Maquilápolis folgt der Geschichte von Fabrikarbeiterinnen an der mexikanischen Grenze, die gegen die Umweltzerstörung und die Ausbeutung ihrer Arbeitskraft durch US-amerikanische und multinationale Unternehmen kämpfen. Carmen Durán und Lourdes Luján halten ihre Kämpfe in Videotagebüchern fest und dokumentieren ihre Arbeit als promotoras: Community-Vertreterinnen für soziale Gerechtigkeit. Der Entstehungsprozess des Films bezog die promotoras aktiv in die Planung, die Dreharbeiten und den Vertrieb mit ein und führte zur Säuberung einer verlassenen Fabrik in Chilpancingo.

Vicky Funari ist Dokumentarfilmerin und Lehrerin. Zu ihren Filmen gehören Paulina (1998) und Live Nude Girls Unite! (2000). Funari engagiert sich für ko-kreative Prozesse, die darauf abzielen, auch für die repräsentierten Individuen und Communities von Nutzen zu sein. Sie ist Senior Lecturer für Visual Studies am Haverford College.

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Datum:
12. November
Zeit:
20:00
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Kino: Mekong 2030

Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân, Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020, 94 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Sarnt Utamachote und Alex Curran-Cardarelli

6. November 2020 | 20:00

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden!

Kulikar Sotho/Anysay Keola/Sai Naw Kham/Anocha Suwichakornpong/Pham Ngoc Lân, Kambodscha/Laos/Myanmar/Thailand/Vietnam 2020, 94 Min. OV mit englischen UT,  Anschließend Videogespräch mit Sarnt Utamachote und Alex Curran-Cardarelli

In den 1970er Jahren initiierten paramilitärische Regierungen in Südostasien eine Reihe geopolitisch motivierter Privatisierungen am Mekong. Die dadurch entstandenen Umweltschäden beraubten die lokalen Communities ihrer Ressourcen und lösten interregionale Konflikte aus. Das ökologische Ungleichgewicht wirkte sich gleichermaßen auf die ländliche Bevölkerung und die Metropolen aus, indem sie beide zwang ihre Bedürfnisse zu überdenken und ihre Produktionsmethoden neu auszurichten. Mekong 2030 ist eine Anthologie von fünf kollaborativ entstandenen Kurzfilmen (Soul River, The Che Brother, The Forgotten Voices of Mekong, The Line, The Unseen River), die aus einem vom Luang Prabang Film Festival initiierten Film-Workshop mit lokalen Umweltaktivist:innen entstanden.

Alex Curran-Cardelli ist Festivalmanager des Luang Prabang Film Festivals (FPFF), das die Produktion von Mekong 2030 initiierte. FPFF spezialisiert sich auf Filme aus Südostasien und entwickelt sich aktuell zu einer der interessantesten Adressen in der internationalen Filmfestivalszene.

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Datum:
6. November
Zeit:
20:00
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Berlin, 10178

Kino: No Gold for Kalsaka

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UTAnschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

5. November 2020 | 20:00

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden!

Michel K. Zongo, Burkina Faso/Deutschland 2019, 90 Min. OV mit englischen UT, Anschließend Videogespräch mit Malve Lippmann und Michel K. Zongo

Als die Regierung von Burkina Faso im Jahr 2000 mit der Erteilung von Bergbaugenehmigungen beginnt, steigt das Goldfieber. Den Menschen in Kalsaka werden Berge von Gold versprochen: Arbeitsplätze für die Dorfbewohner:innen, Stipendien für ihre Kinder, Geld für die Staatskasse und Entwicklungshilfe für die nächsten 10 Jahre. Aber sechs Jahre später wurden ihnen Berge von Gold genommen, während ihnen selbst nichts als verschmutztes Land übrig bleibt. No Gold for Kalsaka verbindet dokumentarische und fiktiven Elemente zu einer Erzählung über Gut und Böse, wie man sie aus dem Western kennt. Referenzen zu westafrikanischen Griot-Traditionen, Cowboys und Ennio Morricone’s Filmmusik kreieren eine Welt im Goldrausch.

Michel K. Zongo, geboren in Koudougou, Burkina Faso, arbeitet als Regisseur, Kameramann und Produzent für Dokumentarfilme. Er studierte am Burkina Faso National Cinematography Center und wurde am Burkina Faso National Television und bei Cinédoc Films ausgebildet.

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5. November
Zeit:
20:00
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