Hamletmaschine

29. August 2020 | 19:30 21:00

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit mit ihrem Leichenmeer ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Die Ruinen Europas: Hinter uns, vor uns, in uns und um uns herum. Auf der Bühne ein Sandkasten voller Leichen und der goldene Gong.

Die Hamletmaschine zeigt sich als ein Ort, an dem Atmen und Töten gleichbedeutend sind. Dieser Ort, an dem die Dialektik der Gewalt alles zu verschlingen scheint, wird von zwei letzten Menschen in einem immer wieder zu vollziehenden Ritual auf seine Risse und Öffnungen hin untersucht. Eine stotternde Beschwörungsformel, eine stolpernde Suche nach Orientierung im Innenraum der Maschine. Die Hoffnung: Der blutigen Luft einen Atemzug abzuringen. Ein Schimmern von Möglichkeit irgendwo zwischen Desinteresse, Belustigung und existenziellem Einsatz der Lebenssäfte. Zwischen dem Wunsch nach Maschine und Mensch.

Die Spielenden, mal Zeremonienmeister und -meisterinnen, mal gebeutelte Objekte des Rituals, werden immer wieder vor die Frage gestellt: Spreche und stolpere ich weiter, oder gehe ich nach Hause? Und: Woher kommt immer das ganze Blut im Raum? Und ist der „Engel mit dem Kopf im Nacken“ der Engel der Geschichte, oder hat er sich das Genick gebrochen, im Sturz von einer Bierbank? Während sie sich, zwischen zwei Schlägen des ewigen Gongs, in Wäldern aus baumelden Leichenbeinen verirren, Tote ausgraben, Kopfstand üben und Mütter zunähen, wird es vielleicht deutlich werden, warum die Madonna Brustkrebs hat.

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit, mit ihrem Leichenmeer, ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Aber dennoch muss es vollzogen werden, das Ritual, dessen Sinn hoffentlich beim Schlagen des letzten Gongs verständlich wird, in dem zwei Menschen vollziehen und vollzogen werden. Irgendwie kommen sie rein, irgendwie kommen sie raus und zwischendurch bluten sie.

Spielende: Stephanie Amarell/Julius Böhm; Regie: Henry Schlage; Bühnenbild: Sarah Wolters/Henry Schlage; Kostüm: Sarah Wolters; Musik: David Heim/Andrew Clarke

Tickets unter: Kontakt@nie.zone 

weitere Termine: 

22.08.20: 19:30 // 23.08.20: 19:30  // 29.08.20: 19:30 // Einlass 19:00

Details

Datum:
29. August
Zeit:
19:30–21:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,

Wüste (Zwischenraum Haus D und HdM)

Um-Polen – eine Theaterreise über Grenzen

27. August 2020 | 18:00 29. August 2020 | 22:00

Vom 27.-29. August 2020 findet im Berliner „Haus der Statistik“ am Alexanderplatz das Festival „Um-Polen“ statt, im Rahmen der Eröffnung der „Bühnen im haus der Statistik“. Sechs Aufführungen aus Polen und Deutschland werden präsentiert – den Rahmen bilden Publikumsgespräche u. a. mit polnischen Autor:innen zum Stand der Kulturpolitik in Polen und ein polnisches Buffet. Polen und Deutschland, insbesondere Berlin, sind sich geographisch sehr nah, aber die Reise in die Zeit und in eine andere Welt, die aus der Beschäftigung mit diesen Texten ersteht, ist eine sehr weite Reise. Eine andere Dimension scheint auf, ein anderer Humor, eine andere Wahrnehmung von Geschichte, von Gesellschaft, von Welt. Diese Differenz wollen die Macher:innen des Festivals nutzen und erfahrbar machen: In den Stücken, in den Gesprächen mit den Autoren, im Zugänglichmachen von Texten, sei es als polnisches Gastspiel, sei es als Eigenproduktion oder szenische Werkstatt.

 

Programm:

Donnerstag, 27.8

18 Uhr: Eröffnung (Autoscooter)

18.30 Uhr bis 18.45 Uhr: „Lost in Language“, Performance ohne Sprache (Autoscooter)

19.00 bis 20.10 Uhr „Der Koffer“, Theateraufführung (Autoscooter)

14.00 und 18.00 und 22.00: „Götterspeise“, ein Virtual-Reality-Film für jeweils 10 Zuschauer (Dauer: 70 Minuten) Bühnenraum Haus A

Freitag, 28.8:

14.00 und 18.00 und 22.00: „Götterspeise“, ein Virtual-Reality-Film für jeweils 10 Zuschauer //Dauer: 70 Minuten (Bühnenraum Haus A)

18.30 Uhr bis 18.45: Uhr „Lost in Language“, Performance ohne Sprache (Autoscooter)

19.00 bis 20.00 Uhr: „Hannah Arendt liebt mich nicht“, Publikumslesung (Werkhof)

19.00 bis 22.00 Uhr: „EINE UNENDLICHE GESCHICHTE“, Performance (Parkplatz-Wüste)

Samstag, 29.8:

14.00 und 18.00 und 22.00: „Götterspeise“, ein Virtual-Reality-Film für jeweils 10 Zuschauer //Dauer: 70 Minuten (Bühnenraum Haus A)

18.00 bis 19.30 Uhr: Parallels, Objekt/Puppentheaterperformance

20.00 Uhr: Diskussion mit vier polnischen Autoren (Artur Palyga, Dana Łukasińska, Malgorzata Sikorska-Miszczuk und Elsbieta Cho-vaniec) sowie der ehemaligen Leiterin des ponischen Kulturinstituts Hanna Radziejowska (angefragt) zum Stand der Kulturpolitik in Polen (Dolmetscher Andreas Volk)

21.30: Uhr Festivalabschluss (Autoscooter)


mehr Informationen

Nie-Kollektiv

Daniel Wittkopp

Anna Weißensfels

Details

Beginn:
27. August | 18:00
Ende:
29. August | 22:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,
Website:
www.dramatische-republik.de

Veranstalter

Bühnen im Haus der Statistik

Musterhaus (Autoscooter)

Parkplatz Berolinastraße 22
Berlin, 10178

Bühnen im Haus der Statistik

Eröffnung: Bühnen der Statistik

26. August 2020 | 18:00 30. August 2020 | 22:00

Am Alexanderplatz gibt es Primark, Tchibo, Saturn, Galeria Kaufhof und jetzt auch ein Theater. Die „Bühnen der Statistik“ bespielen das Haus der Statistik von Innen und Außen. Sie sind ein Provisorium und damit ein Widerspruch. Unter dem Spielzeitmotto public solutions 2020 werden die Bühnen der Statistik zu Dienstleistenden für die Öffentlichkeit bzw. zum öffentlich Dienstleistenden.

Programm:

26.08: TAKE ME BACK TO RHINOTOWN 19:30 (Haus A)

28.08: MARK MACHT THEATER 21:30 (Haus A)

29.08: HAMLETMASCHINE 19:30 (Wüste)

30.08: GOTHLAND 18:30 (Haus A)

30.08: LA AGONIA- eine Oper in 7 Bildern 20:00 (Wüste)

Hamletmaschine

23. August 2020 | 19:30 21:00

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit mit ihrem Leichenmeer ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Die Ruinen Europas: Hinter uns, vor uns, in uns und um uns herum. Auf der Bühne ein Sandkasten voller Leichen und der goldene Gong.

Die Hamletmaschine zeigt sich als ein Ort, an dem Atmen und Töten gleichbedeutend sind. Dieser Ort, an dem die Dialektik der Gewalt alles zu verschlingen scheint, wird von zwei letzten Menschen in einem immer wieder zu vollziehenden Ritual auf seine Risse und Öffnungen hin untersucht. Eine stotternde Beschwörungsformel, eine stolpernde Suche nach Orientierung im Innenraum der Maschine. Die Hoffnung: Der blutigen Luft einen Atemzug abzuringen. Ein Schimmern von Möglichkeit irgendwo zwischen Desinteresse, Belustigung und existenziellem Einsatz der Lebenssäfte. Zwischen dem Wunsch nach Maschine und Mensch.

Die Spielenden, mal Zeremonienmeister und -meisterinnen, mal gebeutelte Objekte des Rituals, werden immer wieder vor die Frage gestellt: Spreche und stolpere ich weiter, oder gehe ich nach Hause? Und: Woher kommt immer das ganze Blut im Raum? Und ist der „Engel mit dem Kopf im Nacken“ der Engel der Geschichte, oder hat er sich das Genick gebrochen, im Sturz von einer Bierbank? Während sie sich, zwischen zwei Schlägen des ewigen Gongs, in Wäldern aus baumelden Leichenbeinen verirren, Tote ausgraben, Kopfstand üben und Mütter zunähen, wird es vielleicht deutlich werden, warum die Madonna Brustkrebs hat.

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit, mit ihrem Leichenmeer, ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Aber dennoch muss es vollzogen werden, das Ritual, dessen Sinn hoffentlich beim Schlagen des letzten Gongs verständlich wird, in dem zwei Menschen vollziehen und vollzogen werden. Irgendwie kommen sie rein, irgendwie kommen sie raus und zwischendurch bluten sie.

Spielende: Stephanie Amarell/Julius Böhm; Regie: Henry Schlage; Bühnenbild: Sarah Wolters/Henry Schlage; Kostüm: Sarah Wolters; Musik: David Heim/Andrew Clarke

Tickets unter: Kontakt@nie.zone 

weitere Termine: 

22.08.20: 19:30 // 23.08.20: 19:30  // 29.08.20: 19:30 // Einlass 19:00

Details

Datum:
23. August
Zeit:
19:30–21:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,

Wüste (Zwischenraum Haus D und HdM)

Hamletmaschine

22. August 2020 | 19:30 21:00

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit mit ihrem Leichenmeer ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Die Ruinen Europas: Hinter uns, vor uns, in uns und um uns herum. Auf der Bühne ein Sandkasten voller Leichen und der goldene Gong.

Die Hamletmaschine zeigt sich als ein Ort, an dem Atmen und Töten gleichbedeutend sind. Dieser Ort, an dem die Dialektik der Gewalt alles zu verschlingen scheint, wird von zwei letzten Menschen in einem immer wieder zu vollziehenden Ritual auf seine Risse und Öffnungen hin untersucht. Eine stotternde Beschwörungsformel, eine stolpernde Suche nach Orientierung im Innenraum der Maschine. Die Hoffnung: Der blutigen Luft einen Atemzug abzuringen. Ein Schimmern von Möglichkeit irgendwo zwischen Desinteresse, Belustigung und existenziellem Einsatz der Lebenssäfte. Zwischen dem Wunsch nach Maschine und Mensch.

Die Spielenden, mal Zeremonienmeister und -meisterinnen, mal gebeutelte Objekte des Rituals, werden immer wieder vor die Frage gestellt: Spreche und stolpere ich weiter, oder gehe ich nach Hause? Und: Woher kommt immer das ganze Blut im Raum? Und ist der „Engel mit dem Kopf im Nacken“ der Engel der Geschichte, oder hat er sich das Genick gebrochen, im Sturz von einer Bierbank? Während sie sich, zwischen zwei Schlägen des ewigen Gongs, in Wäldern aus baumelden Leichenbeinen verirren, Tote ausgraben, Kopfstand üben und Mütter zunähen, wird es vielleicht deutlich werden, warum die Madonna Brustkrebs hat.

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit, mit ihrem Leichenmeer, ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Aber dennoch muss es vollzogen werden, das Ritual, dessen Sinn hoffentlich beim Schlagen des letzten Gongs verständlich wird, in dem zwei Menschen vollziehen und vollzogen werden. Irgendwie kommen sie rein, irgendwie kommen sie raus und zwischendurch bluten sie.

Spielende: Stephanie Amarell/Julius Böhm; Regie: Henry Schlage; Bühnenbild: Sarah Wolters/Henry Schlage; Kostüm: Sarah Wolters; Musik: David Heim/Andrew Clarke

Tickets unter: Kontakt@nie.zone 

weitere Termine: 

 23.08.20: 19:30  // 29.08.20: 19:30 // Einlass 19:00

Details

Datum:
22. August
Zeit:
19:30–21:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,

Wüste (Zwischenraum Haus D und HdM)

Hamletmaschine

16. August 2020 | 19:30 21:00

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit mit ihrem Leichenmeer ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Die Ruinen Europas: Hinter uns, vor uns, in uns und um uns herum. Auf der Bühne ein Sandkasten voller Leichen und der goldene Gong.

Die Hamletmaschine zeigt sich als ein Ort, an dem Atmen und Töten gleichbedeutend sind. Dieser Ort, an dem die Dialektik der Gewalt alles zu verschlingen scheint, wird von zwei letzten Menschen in einem immer wieder zu vollziehenden Ritual auf seine Risse und Öffnungen hin untersucht. Eine stotternde Beschwörungsformel, eine stolpernde Suche nach Orientierung im Innenraum der Maschine. Die Hoffnung: Der blutigen Luft einen Atemzug abzuringen. Ein Schimmern von Möglichkeit irgendwo zwischen Desinteresse, Belustigung und existenziellem Einsatz der Lebenssäfte. Zwischen dem Wunsch nach Maschine und Mensch.

Die Spielenden, mal Zeremonienmeister und -meisterinnen, mal gebeutelte Objekte des Rituals, werden immer wieder vor die Frage gestellt: Spreche und stolpere ich weiter, oder gehe ich nach Hause? Und: Woher kommt immer das ganze Blut im Raum? Und ist der „Engel mit dem Kopf im Nacken“ der Engel der Geschichte, oder hat er sich das Genick gebrochen, im Sturz von einer Bierbank? Während sie sich, zwischen zwei Schlägen des ewigen Gongs, in Wäldern aus baumelden Leichenbeinen verirren, Tote ausgraben, Kopfstand üben und Mütter zunähen, wird es vielleicht deutlich werden, warum die Madonna Brustkrebs hat.

Im Jahr 2020 ernten wir erneut die Saat Europas. Die gewaltsame Vergangenheit, mit ihrem Leichenmeer, ragt in jedem Augenblick in die Fasern der Gegenwart und in jede mögliche Zukunft hinein. Ein Weiterleben, ein Besserleben scheint unmöglich geworden zu sein. Aber dennoch muss es vollzogen werden, das Ritual, dessen Sinn hoffentlich beim Schlagen des letzten Gongs verständlich wird, in dem zwei Menschen vollziehen und vollzogen werden. Irgendwie kommen sie rein, irgendwie kommen sie raus und zwischendurch bluten sie.

Spielende: Stephanie Amarell/Julius Böhm; Regie: Henry Schlage; Bühnenbild: Sarah Wolters/Henry Schlage; Kostüm: Sarah Wolters; Musik: David Heim/Andrew Clarke

Tickets unter: Kontakt@nie.zone 

weitere Termine: 

22.08.20: 19:30 // 23.08.20: 19:30  // 29.08.20: 19:30 // Einlass 19:00

Details

Datum:
16. August
Zeit:
19:30–21:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,

Wüste (Zwischenraum Haus D und HdM)

MARK MACHT THEATER

1. August 2020 | 21:45 23:00

Willkommen in der Splitter Metropole, das NIE THEATER lädt ein! Erleben Sie, meine Damen und Herren, einen exklusiven Abend mit Mark. Wo der Mark ist, wird die Maschine in Gang gesetzt. Sie kennen Mark nicht? Oh, ich denke doch. Und wie Sie den kennen! Mein lieber Scholli, da geht mir fast die Luft aus bei diesem Angebot an Freiheit. Deren Auswüchse eine allumfassende Bildgier nach sich zieht. Diese Freiheit pumpt und pumpt… War es im letzten Jahrhundert die Spur der Steine, wurde diese abgelöst durch die Spur der Bilder. Das ständige Sehen macht kurzsichtig; Geschichte verschwimmt. Information als Deformation als Imitation des Ichs.

Dabei sind die Bestätigungsfelder längst bestellt, durch eine Ordnung, die sich allem entzieht. Auch der Zukunft, die nur mehr den Katastrophen gehört. Und in der Mitte unserer Inseln, harren die Maschinen. Haptische Angelegenheiten inmitten lauter Ichs. Doch wer ist das,? ruft die Stimme aus der blindgegangenen Wunderlampe Europa. „Ist das Arbeit, was Sie da machen?“ Da fällt einem der Gedanke gar nicht schwer: Arbeit am Individuum, das ist ja auch nur eine Form von Überleben in scheinbarer Bedeutungslosigkeit. Und selbst die hat so viele Formen angenommen. Die Weigerung ist eine davon. Nebenbei erwacht irgendwo das Gewissen in der schlecht beschnittenen Freizeit. Zwischen dem Schrei der Maschine. In der Stille. Dem Regen. Dem Fleisch. Da ruft Jemand: „Die beste Methode, um Informationen zu bekommen ist die, selbst welche zu geben.“

Nachdem der Feierabend mit dem Wachstum starb. Es gibt ihn nicht mehr. Nein, es ist nicht einmal mehr eine Variable.

Ich. Das sind Wir. Das ist und bleibt. So einfach nachzugeben, wäre ein Irrtum wie der Tod. Erleben Sie, meine Damen, meine Herren einen exklusiven Abend! Erleben Sie ihn und seien Sie ja nicht betroffen. Denn betroffen sind wir schon genug.

Sehen Sie: Den Mark in Aktion.

Außerdem: Paul Boche, Julius Böhm, Andrew Clarke, Marie Mai, Vincent Kadus und Thea Rasche

Text & Regie: Hannah Rumstedt

Bühne: Jakob Gerber & Hannah Rumstedt

Kostüme: Die Stadtmission

Tonmischung: Jakob Gerber

Licht: Christoph Reinhardt

Eckdaten:

Wann: 31.7/1.8, jeweils 21:45 Uhr

Wo: Haus der Statistik, am Alexanderplatz, Haus A

Karten: kontakt@nie.zone

Details

Datum:
1. August
Zeit:
21:45–23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

MARK MACHT THEATER

31. Juli 2020 | 21:45 23:00

Willkommen in der Splitter Metropole, das NIE THEATER lädt ein! Erleben Sie, meine Damen und Herren, einen exklusiven Abend mit Mark. Wo der Mark ist, wird die Maschine in Gang gesetzt. Sie kennen Mark nicht? Oh, ich denke doch. Und wie Sie den kennen! Mein lieber Scholli, da geht mir fast die Luft aus bei diesem Angebot an Freiheit. Deren Auswüchse eine allumfassende Bildgier nach sich zieht. Diese Freiheit pumpt und pumpt… War es im letzten Jahrhundert die Spur der Steine, wurde diese abgelöst durch die Spur der Bilder. Das ständige Sehen macht kurzsichtig; Geschichte verschwimmt. Information als Deformation als Imitation des Ichs.

Dabei sind die Bestätigungsfelder längst bestellt, durch eine Ordnung, die sich allem entzieht. Auch der Zukunft, die nur mehr den Katastrophen gehört. Und in der Mitte unserer Inseln, harren die Maschinen. Haptische Angelegenheiten inmitten lauter Ichs. Doch wer ist das,? ruft die Stimme aus der blindgegangenen Wunderlampe Europa. „Ist das Arbeit, was Sie da machen?“ Da fällt einem der Gedanke gar nicht schwer: Arbeit am Individuum, das ist ja auch nur eine Form von Überleben in scheinbarer Bedeutungslosigkeit. Und selbst die hat so viele Formen angenommen. Die Weigerung ist eine davon. Nebenbei erwacht irgendwo das Gewissen in der schlecht beschnittenen Freizeit. Zwischen dem Schrei der Maschine. In der Stille. Dem Regen. Dem Fleisch. Da ruft Jemand: „Die beste Methode, um Informationen zu bekommen ist die, selbst welche zu geben.“

Nachdem der Feierabend mit dem Wachstum starb. Es gibt ihn nicht mehr. Nein, es ist nicht einmal mehr eine Variable.

Ich. Das sind Wir. Das ist und bleibt. So einfach nachzugeben, wäre ein Irrtum wie der Tod. Erleben Sie, meine Damen, meine Herren einen exklusiven Abend! Erleben Sie ihn und seien Sie ja nicht betroffen. Denn betroffen sind wir schon genug.

Sehen Sie: Den Mark in Aktion.

Außerdem: Paul Boche, Julius Böhm, Andrew Clarke, Marie Mai, Vincent Kadus und Thea Rasche

Text & Regie: Hannah Rumstedt

Bühne: Jakob Gerber & Hannah Rumstedt

Kostüme: Die Stadtmission

Tonmischung: Jakob Gerber

Licht: Christoph Reinhardt

Eckdaten:

Wann: 31.7/1.8, jeweils 21:45 Uhr

Wo: Haus der Statistik, am Alexanderplatz, Haus A

Karten: kontakt@nie.zone

Details

Datum:
31. Juli
Zeit:
21:45–23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

MARK MACHT THEATER

28. Juni 2020 | 21:45 23:00

Willkommen in der Splitter Metropole, das NIE THEATER läd ein! Erleben Sie, meine Damen und Herren, einen exklusiven Abend mit Mark. Wo der Mark ist, wird die Maschine in Gang gesetzt. Sie kennen Mark nicht? Oh, ich denke doch. Und wie Sie den kennen!

Mein lieber Scholli, da geht mir fast die Luft aus bei diesem Angebot an Freiheit. Deren Auswüchse eine allumfassende Bildgier nach sich zieht. Diese Freiheit pumpt und pumpt… War es im letzten Jahrhundert die Spur der Steine, wurde diese abgelöst durch die Spur der Bilder. Das ständige Sehen macht kurzsichtig; Geschichte verschwimmt. Information als Deformation als Imitation des Ichs.

Da ruft Jemand: „Die beste Methode, um Informationen zu bekommen ist die, selbst welche zu geben.“ Dabei sind die Bestätigungsfelder längst bestellt, durch eine Ordnung, die sich allem entzieht. Auch der Zukunft, die nur mehr den Katastrophen gehört.
Und in der Mitte unserer Inseln, harren die Maschinen. Haptische Angelegenheiten inmitten lauter Ichs. Doch wer ist das,? ruft die Stimme aus der blindgegangenen Wunderlampe Europa. „Ist das Arbeit, was Sie da machen?“ Da fällt einem der Gedanke gar nicht schwer: Arbeit am Individuum, das ist ja auch nur eine Form von Überleben in scheinbarer Bedeutungslosigkeit. Und selbst die hat so viele Formen angenommen. Die Weigerung ist eine davon. Nebenbei erwacht irgendwo das Gewissen in der schlecht beschnittenen Freizeit. Zwischen dem Schrei der Maschine. In der Stille. Dem Regen. Dem Fleisch.
Nachdem der Feierabend mit dem Wachstum starb. Es gibt ihn nicht mehr. Nein, es ist nicht einmal mehr eine Variable.

Ich. Das sind Wir. Das ist und bleibt.
So einfach nachzugeben, wäre ein Irrtum wie der Tod.
Erleben Sie, meine Damen, meine Herren einen exklusiven Abend!
Erleben Sie ihn und seien Sie ja nicht betroffen.
Denn betroffen sind wir schon genug.

Sehen Sie:
Den Mark in Aktion.
Die M.A.R.K. in Aktion.

Außerdem:
Andrew Clarke, Julius Böhm, Paul Boche, Vincent Kadus und Thea Rasche.

Bühne: Jakob Gerber & Hannah Rumstedt

Regie & Text: Hannah Rumstedt

Tickets unter: kontakt@nie.zone

Details

Datum:
28. Juni
Zeit:
21:45–23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

MARK MACHT THEATER

27. Juni 2020 | 21:45 23:00

Willkommen in der Splitter Metropole, das NIE THEATER läd ein! Erleben Sie, meine Damen und Herren, einen exklusiven Abend mit Mark. Wo der Mark ist, wird die Maschine in Gang gesetzt. Sie kennen Mark nicht? Oh, ich denke doch. Und wie Sie den kennen!

Mein lieber Scholli, da geht mir fast die Luft aus bei diesem Angebot an Freiheit. Deren Auswüchse eine allumfassende Bildgier nach sich zieht. Diese Freiheit pumpt und pumpt… War es im letzten Jahrhundert die Spur der Steine, wurde diese abgelöst durch die Spur der Bilder. Das ständige Sehen macht kurzsichtig; Geschichte verschwimmt. Information als Deformation als Imitation des Ichs.

Da ruft Jemand: „Die beste Methode, um Informationen zu bekommen ist die, selbst welche zu geben.“ Dabei sind die Bestätigungsfelder längst bestellt, durch eine Ordnung, die sich allem entzieht. Auch der Zukunft, die nur mehr den Katastrophen gehört.
Und in der Mitte unserer Inseln, harren die Maschinen. Haptische Angelegenheiten inmitten lauter Ichs. Doch wer ist das,? ruft die Stimme aus der blindgegangenen Wunderlampe Europa. „Ist das Arbeit, was Sie da machen?“ Da fällt einem der Gedanke gar nicht schwer: Arbeit am Individuum, das ist ja auch nur eine Form von Überleben in scheinbarer Bedeutungslosigkeit. Und selbst die hat so viele Formen angenommen. Die Weigerung ist eine davon. Nebenbei erwacht irgendwo das Gewissen in der schlecht beschnittenen Freizeit. Zwischen dem Schrei der Maschine. In der Stille. Dem Regen. Dem Fleisch.
Nachdem der Feierabend mit dem Wachstum starb. Es gibt ihn nicht mehr. Nein, es ist nicht einmal mehr eine Variable.

Ich. Das sind Wir. Das ist und bleibt.
So einfach nachzugeben, wäre ein Irrtum wie der Tod.
Erleben Sie, meine Damen, meine Herren einen exklusiven Abend!
Erleben Sie ihn und seien Sie ja nicht betroffen.
Denn betroffen sind wir schon genug.

Sehen Sie:
Den Mark in Aktion.
Die M.A.R.K. in Aktion.

Außerdem:
Andrew Clarke, Julius Böhm, Paul Boche, Vincent Kadus und Thea Rasche.

Bühne: Jakob Gerber & Hannah Rumstedt

Regie & Text: Hannah Rumstedt

Tickets unter: kontakt@nie.zone

Details

Datum:
27. Juni
Zeit:
21:45–23:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

Der Koffer

20. Juni 2020 | 20:00

Die Dramatische Republik und AKTION DIREKT präsentieren „Der Koffer“ von der polnischen Dramatikerin Malgorzata Sikorsky-Miszczuk

Das Stück erzählt die Geschichte des Franzosen Fransoua, der im „Museum für Vernichtung“ einen Koffer mit dem Namen seines Vaters Pantofelnik und damit das Geheimnis seiner Herkunft entdeckt. Dem Stück gelingt es, auf scheinbar geradezu unpolitische Weise die Verbrechen der NS-Zeit außen vor zu lassen und ausschließlich deren persönliche Auswirkung in der Gegenwart zu betrachten. Daher kommt die so schlafwandlerisch leichte und auch humorvolle Vorlage am Ende doch zu einer Katharsis mit großer emotionaler Tiefe.  

Deutsche Erstaufführung.  
Nach der Präsentation gibt es eine Gesprächsrunde. 

Darstellung | Ini Dill, Jessica von Randow, Paul Maximilian Boche und Daniel Blum. 
Bühne | Stefan Oppenländer 
Technik und Sound | Andreas Tiedemann
Kostüm | Ini Dill 
Presse | Yven Augustin 
Regie | Rolf Kemnitzer 


Ort:
Autoscooter im Innenhof hinterm Haus der Statistik

Tickets: 15 €, erm. 10 €
Um Reservierung wird gebeten: info@itzberlin.de oder unter 030 /338 42 219

www.dramatische-republik.de

Der Koffer

19. Juni 2020 | 20:00

Die Dramatische Republik und AKTION DIREKT präsentieren „Der Koffer“ von der polnischen Dramatikerin Malgorzata Sikorsky-Miszczuk

Das Stück erzählt die Geschichte des Franzosen Fransoua, der im „Museum für Vernichtung“ einen Koffer mit dem Namen seines Vaters Pantofelnik und damit das Geheimnis seiner Herkunft entdeckt. Dem Stück gelingt es, auf scheinbar geradezu unpolitische Weise die Verbrechen der NS-Zeit außen vor zu lassen und ausschließlich deren persönliche Auswirkung in der Gegenwart zu betrachten. Daher kommt die so schlafwandlerisch leichte und auch humorvolle Vorlage am Ende doch zu einer Katharsis mit großer emotionaler Tiefe.  

Deutsche Erstaufführung.  
Nach der Präsentation gibt es eine Gesprächsrunde. 

Darstellung | Ini Dill, Jessica von Randow, Paul Maximilian Boche und Daniel Blum. 
Bühne | Stefan Oppenländer 
Technik und Sound | Andreas Tiedemann
Kostüm | Ini Dill 
Presse | Yven Augustin 
Regie | Rolf Kemnitzer 


Ort:
Autoscooter im Innenhof hinterm Haus der Statistik

Tickets: 15 €, erm. 10 €
Um Reservierung wird gebeten: info@itzberlin.de oder unter 030 /338 42 219

www.dramatische-republik.de