Mitkunstzentrale: Vortrag und Gespräch

2. September | 19:00

Die MITKUNSTZENTRALE – Werkstatt für Kunst und Klima lädt zum Vortrag/Gespräch mit den Künstlerinnen Michelle-Marie Letelier und Marcela Moraga ein.

Die Installationen, Fotografien, Videos und Zeichnungen der Künstlerin Michelle-Marie Letelier sind orchestrierte Transformationen natürlicher Ressourcen sowie umfassende, interdisziplinäre Forschungen zu den Landschaften, in denen ihre Ausbeutung und die Spekulation über sie stattfindet. Ihre Arbeit stellt verschieden Epochen, Regionen und Gesellschaften gegenüber und untersucht politisch-wirtschaftliche, historische und kulturelle Aspekte.

In 2016 gründete die Künstlerin Marcela Moraga, zusammen mit einer Gruppe junger Aktivist:innen das „Community Watermuseum“, in Renaico, Chile. Über die Sammlung hinaus wird das Museum in diesem Projekt als aktive Plattform für unterschiedliche Aktivitäten gedacht, z.B. als einem Raum für Musik und künstlerische Projekte, oder als Treffpunkt für Umwelt- und Mapuche Aktivist:innen der Region. Ihr Künstlerbuch „Neither spices or species. Chronicle of Patagonia“, ein fiktiver Ethnographie-Bericht über Patagonien, wurde in 2019 veröffentlicht.

Details

Datum:
2. September 2020
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Mitkunstzentrale

Studiolo (Wüste)

Mitkunstzentrale: zwei Vorträge

26. August | 19:00 21:00

Fotos: (links) Simone Kellerhoff; (rechts) Seraphina Lenz „ANSPIEL“, IGA 2017

Material Mafia / Kunst als Werkstatt

Zwei Kurzvorträge mit Simone Kellerhoff (Material Mafia) und Seraphina Lenz (Künstlerin) im Studiolo der MITKUNSTZENTRALE.
In Zeiten extremer Abfallproduktion ist das Konzept der Material Mafia (Simone Kellerhoff) ein Beitrag zur Ressourcenschonung und des Umweltschutzes. Wieder- und Weiterverwendungskonzepte bieten Effizienzstrategien eine nachhaltige Alternative, um Klimawandel und Ressourcenproblemen zu begegnen.

Die Stadt als Bühne und Austragungsort gesellschaftlicher Themen ist ein zentrales Thema in der künstlerischen Praxis von Seraphina Lenz. Hauptsächlich widmet sie sich Wandlungsprozessen im Stadtraum. Sie arbeitet mit Archiven des Verschwindens und des Verschwundenen und begreift sie als Labor für künftige Lebensräume. In ihrem kurzen Input zeigt sie drei Beispiele.

Details

Datum:
26. August 2020
Zeit:
19:00–21:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
, ,

Veranstalter

Mitkunstzentrale

Schmuckhof

Vortragsreihe – Reclaim the Water!

29. September | 15:00 19:00

Visualisierung © realities:united, Berlin / Flussbad Berlin e.V.

Programm
15 Uhr: Jan Edler, Mitbegründer der Initiative Flussbad Berlin über das Stadtentwicklungsprojekt zur Reaktivierung des seit über 100 Jahren weitgehend ungenutzten Spreekanals im Herzen des historischen Berlins
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16 Uhr: Claudius Schulze von Spree:publik über die Situation in der Rummelsburger Bucht und sein Atelierboot »Die Eroberung des Unwahrscheinlichen«
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17 Uhr: Maciej Markowicz über sein Projekt Moving Camera – nonprofit foundation and floating photographic platform, eine überdimensionale Lochkamera in Form eines Bootes, mit dem er Europa bereist hat

Haus D

Otto-Braun-Straße 70/72
Berlin, 10178 Deutschland
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IBA_Wien meets Architects #6

Wir sind zu Gast im Wiener Architekturzentrum im Rahmen der Ausstellung Critical Care – Architektur für einen Planeten in der Krise


Text des Az W:

Wie können Großbauten der Nachkriegsmoderne sozial, kulturell, funktional und technisch transformiert werden? Das Haus der Statistik in Berlin entwickelt ein beispielgebendes Projekt für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung.

In der gemeinsamen Veranstaltungsreihe zum „Neuen sozialen Wohnen“ laden das Az W und die IBA_Wien internationale Architekt*innen und Projekte ein, die neue Wege gehen, dieses Jahr mit dem Fokus Nachkriegsmoderne.

Das Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz wurde 1968–1970 als Sitz der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik der DDR erbaut und steht seit gut 10 Jahren leer. Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Stadtmacher*innen und der Bezirk Mitte wollen das ca. 46.000 m2 BGF umfassende Gebäudeensemble kosteneffektiv und ressourcenschonend umnutzen. Neben gemeinschaftlichem Wohnen entstehen Räume für Kunst, Kultur, Bildung und Gewerbe sowie das „Rathaus von Morgen“. Vertreter*innen der Genossenschaft ZUsammenKUNFT berichten von ihren Ideen für eine solidarische, nachhaltige, weltoffene Stadt und vom Stand des aktuellen Werkstattverfahrens. Das Haus der Statistik wird auch in der Az W Ausstellung „Critical Care“ präsentiert.

Vortrag: Andrea Hofmann, Leona Lynen, Silvia Carpaneto, Haus der Statistik, ZUsammenKUNFT, Berlin

Respondenz: Rudolf Scheuvens, Dekan der Fakultät für Architektur und Raumplanung, TU Wien

Moderation: Angelika Fitz, Direktorin Az W