Vortrag: Smaragd 801 – DDR Wohnkultur dekonstruiert

Die MITKUNSTZENTRALE lädt zu einem Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum und Präsentation der Publikationen Smaragd 801 (Inken Reinert, 2000) und Atlas of Sculptural Situations (Erik Göngrich, 2019), mit den Autor*innen und die Verlegerin Janine Sack (EECLECTIC) ein.

23. September 2020 | 18:30 21:00

Die MITKUNSTZENTRALE lädt zu einem Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum und Präsentation der Publikationen Smaragd 801 (Inken Reinert, 2000) und Atlas of Sculptural Situations (Erik Göngrich, 2019), mit den Autor:innen und der Verlegerin Janine Sack (EECLECTIC) ein.

In ihren Arbeiten verwendet Inken Reinert oft Material, das schon benutzt wurde und eine Geschichte hat. In Zeichnungen, Collagen und skulpturalen Installationen ergründet sie dessen Potential, als Metapher für gesellschaftliche Umbrüche, politische und soziale Transformationen zu stehen. Dabei versucht sie, dreierlei Ebenen zu verbinden und in Beziehung zu setzen: Die Erinnerung, die im Material gespeichert ist und mit ihr sein einstiger historischer und sozialer Kontext; die Kontextverschiebung und die Zeitlichkeit, denn viele der Arbeiten sind ortsbezogen und existieren nur temporär.

Als Verlegerin, Dozentin und Art-Direktorin interessieren Janine Sack die unterschiedlichen medialen Möglichkeiten der Präsentation und Kontextualisierung der jeweiligen Themen. 2017 hat sie das Redesign der „taz“ mitentwickelt; 2008 bis 2012 arbeitet sie als Art Direktorin der Wochenzeitung „der Freitag“. 2018 gründete sie den E-Book-Verlag „EECLECTIC – Digital Publishing for Visual Culture“ und 2017 den Künstlerbuchverlag „A Book Edition“. Als Teil der Gruppe „Drucken Heften Laden“ gibt sie seit 2015 den vierteljährlichen Newsletter „Paper News“ mit heraus.

Details

Datum:
23. September
Zeit:
18:30–21:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Mitkunstzentrale

Wüste

Cluster-Wohntisch

16. August 2020 | 12:00 14:00

Clusterwohnen ist eine neue Wohnform zwischen WG und Wohnprojekt. Jede(r) Mitbewohner:in hat eine kleine, abgeschlossene Wohnung, die mit einem eigenen Bad ausgestattet ist – und manchmal auch mit einer kleinen Küchenzeile im Wohnbereich. Diese kleinen Wohnungen gruppieren sich um einen Gemeinschaftsbereich mit gut ausgestatteter Küche herum. So gibt es nicht nur auf dem Gelände einer Wohnanlage Gemeinschaftsbereiche, sondern für eine kleine Anzahl von Wohnungen leicht zugängliche Gemeinschaftsräume (meist für 3 bis 10 Wohnungen). Zur Wohnanlage hin gibt es eine (weitere) Haustür.
Interessierte an dieser Wohnform treffen sich normalerweise jeden 2. Sonntag eines Monats im Kreativhaus auf der Fischerinsel. Für die Corona-Zeit haben wir jetzt ein anderes Format auf den Weg gebracht:
Wir können uns im Freien – aber überdacht – im Hof des Hauses der Statistik unweit des Alexanderplatzes treffen. Ihr findet den Platz in einem stillgelegten Autoscooter hinter den großen Gebäuden ohne Fenster. Lauft gegen den Uhrzeigensinn um den Gebäudeblock bis Ihr eine Lücke in der Bebauung findet – und einen Blick auf den Autoscooter.

Die Teilnehmer:innen tauschen Informationen über neue und laufende Projekte aus und machen so hoffentlich nach einigem Kennenlernen gemeinsam den Sprung in eine Clusterwohnung. Aber auch Interessierte an ähnlichen Wohnformen (klassisches Wohnprojekt z.B.) sind willkommen!

Details

Datum:
16. August
Zeit:
12:00–14:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
,

Musterhaus (Autoscooter)

Parkplatz Berolinastraße 22
Berlin, 10178

TA#2 Mieter:innen- Genossenschaft

26. September | 18:00 20:00

In den Themenabenden werden das gesamte Quartier betreffende Themen verhandelt. In 2- bis 3-stündigen Informations- und Austauschformaten geben externe Expert:innen Anregungen, die vor dem Hintergrund der laufenden Quartiersentwicklung gemeinsam reflektiert und diskutiert werden. Hier kommen Koop5, Planer:innen, Expert:innen und Interessierte aus der Stadtgesellschaft zusammen und formulieren Fragestellungen zur Vertiefung an die Planer:innen und Gutachter:innen im laufenden B-Plan-Verfahren.

Im Themenabend #2 „Mieter:innen-Genossenschaft“ wollen wir an Konzepten für Planung, Bau und Betrieb des Bausteins Wohnungsbau der Initiative arbeiten. Dieser soll integratives Wohnen ermöglichen, also besondere und experimentelle Wohnformen, die einen Fokus auf Gemeinschaft legen. Momentan arbeiten wir für diesen Baustein an zwei möglichen Entwicklungspfaden:

  • Der Wohnungsbau der Initiative wird gemeinsam mit der WBM entwickelt und mit dem sozialen Wohnungsbau der WBM verzahnt.
  • Der Wohnungsbau der Initiative wird als separater Baukörper ausgebildet und einem Experimentierhaus entsprechend von der Initiative entwickelt.

Wichtig ist dabei vor allem, eine Konstruktion zu schaffen, die für diverse Nutzer:innen auf Dauer leistbares Wohnen zur Miete ermöglicht. Deshalb streben wir eine Verknüpfung von Elementen der kommunalen Wohnraumversorgung (breiter Zugang + breite Wirkung) und Selbstverwaltung (inkl. Einbezug der Nutzer:innen in die Planung + Stärkung gemeinschaftlicher Elemente) an. Besonderes Augenmerk gilt dabei durch genossenschaftliche Organisation ermöglichten Strukturen.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr kommt!

Um einen besseren Überblick über die Teilnehmendenzahl zu bekommen, bitten wir um eine kurze Nachricht an anmeldung@hausderstatistik.org

Details

Datum:
26. September 2019
Zeit:
18:00–20:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , ,

Veranstalter

ZKB ZUsammenKUNFT Berlin eG

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Dokumentation WSH#2: Wohnmodelle

In Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM), die auf dem Areal 300 Wohnungen bauen wird, widmete sich der zweite Workshop am 26.10. dem Thema Wohnmodelle. Wie können verschiedene Mietermodelle im Quartier aussehen?

Der Workshop hat einerseits mit den zwei Kernthemen Prozess und Raum potentielle Formate der Mitwirkung, Steuerung und Kommunikation zwischen Nutzer:innen und WBM erörtert und zweitens Modelle integrativer und gemeinschaftlicher Wohnformen diskutiert. Dabei ging es um die Identifizierung von Bedarfsgruppen und deren Anforderungen an Raum und Zusammenleben sowie zukünftig mögliche Vertragsmodelle zwischen Nutzer:innen und Eigentümer:innen.

Siehe auch: Logbuch-Beitrag zum Workshop