1989-2019. SPIEGELBILD EUROPA

6. Dezember | 16:00 22:00

Beschreibung der Veranstaltenden

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Gespräche – Videos – Workshops – Konzert

An vielen Orten in Europa wurde 2019 nicht nur an Prag, Sopron, Leipzig, Berlin erinnert, es wurden auch Lebensläufe, Perspektiven und Beziehungen erneut auf den Prüfstand gestellt. Wie steht es um die Freiheit in Europa? Was geschah mit den Mauern, Grenzen und Systemen, die 1989 verschwanden? Sind sie uns heute in Europa wieder nah, wieder präsent und spürbar? Wie wird der Geist von 1989 von der jungen Generation – 30 Jahre später – verkörpert? Zum Ende von 2019 wollen wir mit einem Mini-Festival im legendären Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz uns erinnern, austauschen, reflektieren, tanzen und feiern. 

16.00 – 18.00 Uhr
FREIHEIT 2019. Drei parallele Workshops:
I. Fight for your rights. DIY-Lab mit Verena Spilker, LGBT-Aktivistin, Künstlerin, Schriftstellerin (Berlin)
II. Wem gehört der öffentliche Raum? Mit Anton Valkovsky, Kurator, Kunsthistoriker (Wolgograd-Berlin)
III. Aktivismus 2019 –wo fängt er an? Was ist Aktionismus? Mit Daria Yakovleva, Aktivistin (Kaliningrad), Stefan Werner, Volksinitiative Klimanotstand (Berlin) 

Teilnahme frei. Um Anmeldung über olesia.vitiuk@eu-russia-csf.org wird gebeten.

19.00-21:00 Uhr
GENERATION 1989. Installation und Gespräch, mit:

Daria Yakovleva (Aktivistin, Feministin, Kaliningrad), Marina Mantay (Europa-Beauftragte des Bezirks Mitte, Berlin)

21.00-22.00 Uhr
TRAVELLING IN TIME

Konzert mit Johannes Niehaus & Band, Wrocław

Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eingang über Haus D, Otto-Braun-Str. 72, 10178 Berlin. 

„Reflecting Europe“ wird vom EU-Russia Civil Society Forum e.V. durchgeführt und gefördert durch das Auswärtige Amt und die Europäische Union.

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Talks – Videos – Workshops –  Concert

Not just in Prague, Sopron, Leipzig and, of course, Berlin, the year 2019 saw many people from all over Europe look back at the events of 1989. Perspectives and relations were put to the test again.  What happened to the walls, borders and systems that disappeared in 1989? Are they again close to us in today’s Europe, again present and perceptible? How is the spirit of 1989 embodied by the young generation 30 years later? 

At the end of 2019, we will eat, dance and celebrate, as we remember, exchange and reflect on those events with “Reflecting Europe”, a mini festival at the legendary Haus der Statistik at Alexanderplatz in Berlin.

7 pm
(STILL) LOOKING FOR FREEDOM.

What do we take with us from 1989, the year of remembrance?
Interactive talk with authors of the “Reflecting Europe“ Dossier.

8:30 pm Video Screenings

The Passport Power (Peter Mitchell, DE), Memory Walk (Annemarie Jensen, DK)

Admission to all events is free. Entrance via Haus D, Otto-Braun-Str. 72, 10178 Berlin. 

“Reflecting Europe” is implemented by the EU-Russia Civil Society Forum and funded by the German Federal Foreign Office and the European Union.

Haus D

Otto-Braun-Straße 70/72
Berlin, 10178 Deutschland
+ Google Karte

1989-2019. SPIEGELBILD EUROPA

5. Dezember | 19:00 22:00

Beschreibung der Veranstaltenden

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Gespräche – Videos – Workshops – Konzert

An vielen Orten in Europa wurde 2019 nicht nur an Prag, Sopron, Leipzig, Berlin erinnert, es wurden auch Lebensläufe, Perspektiven und Beziehungen erneut auf den Prüfstand gestellt. Wie steht es um die Freiheit in Europa? Was geschah mit den Mauern, Grenzen und Systemen, die 1989 verschwanden? Sind sie uns heute in Europa wieder nah, wieder präsent und spürbar? Wie wird der Geist von 1989 von der jungen Generation – 30 Jahre später – verkörpert? Zum Ende von 2019 wollen wir mit einem Mini-Festival im legendären Haus der Statistik am Berliner Alexanderplatz uns erinnern, austauschen, reflektieren, tanzen und feiern. 

19.00 Uhr
(STILL) LOOKING FOR FREEDOM. Was nehmen wir mit aus dem Erinnerungsjahr 1989?
Interaktives Gespräch mit Autor*innen des Dossiers „Reflecting Europe“

20.30 Uhr
Videoscreenings: The Passport Power (Peter Mitchell, DE), Memory Walk (Annemarie Jensen, DK)

Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eingang über Haus D, Otto-Braun-Str. 72, 10178 Berlin. 

„Reflecting Europe“ wird vom EU-Russia Civil Society Forum e.V. durchgeführt und gefördert durch das Auswärtige Amt und die Europäische Union.

Not just in Prague, Sopron, Leipzig and, of course, Berlin, the year 2019 saw many people from all over Europe look back at the events of 1989. Perspectives and relations were put to the test again.  What happened to the walls, borders and systems that disappeared in 1989? Are they again close to us in today’s Europe, again present and perceptible? How is the spirit of 1989 embodied by the young generation 30 years later? 

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Talks – Videos – Workshops –  Concert

At the end of 2019, we will eat, dance and celebrate, as we remember, exchange and reflect on those events with “Reflecting Europe”, a mini festival at the legendary Haus der Statistik at Alexanderplatz in Berlin.

4 – 6 pm
FREEDOM 2019. 3 parallel workshops:
I. Fight for your rights. DIY lab with Verena Spilker, LGBT activist, artist, writer (Berlin)
II. Whom belongs the public space? With Anton Valkovsky, curator, art historian (Wolgograd-Berlin)
III. Activism 2019 – where does it start? What is actionism? With Daria Yakovleva, activist (Kaliningrad), Stefan Werner, Volksinitiative Klimanotstand (Berlin) 

Free participation. Please, register at <olesia.vitiuk@eu-russia-csf.org>.

7 – 9 pm
GENERATION 1989. Installation and talk, with:

Daria Yakovleva (activist, feminist, Kaliningrad), Marina Mantay (EU representative of the District Mitte, Berlin)

9 – 10 pm TRAVELLING IN TIME.

Concert with Johannes Niehaus & Band, Wrocław

Admission to all events is free. Entrance via Haus D, Otto-Braun-Str. 72, 10178 Berlin. 

“Reflecting Europe” is implemented by the EU-Russia Civil Society Forum and funded by the German Federal Foreign Office and the European Union.

Zack | Vintage Sale & Textilworkshops mit der Stadtmission

16. November | 12:00 18:00

Beschreibung der Veranstaltenden

»ZACK – der Umbaumarkt« im Haus der Statistik wird zur offenen Plattform. Heute erwarten Dich ein Vintage Sale von »Komm & Sieh« und zwei Textilworkshops, die Altem neue Formen geben. Grundgesetze sticken, Deine Garderobe finden oder die ZACK Ausstellung besuchen – für alle ist etwas dabei. »TEXTILHAFEN der Berliner Stadtmission« und die »S27 – Kunst und Bildung« freuen sich auf Dich! 

Details

Datum:
16. November 2019
Zeit:
12:00–18:00
Veranstaltungskategorien:
, , ,
Veranstaltung-Tags:
, , ,
Website:
https://www.facebook.com/events/769283733528325/

Open-Form neu denken

25. Oktober | 3:00 27. Oktober | 23:59

Beschreibung der Veranstaltenden

Open-Form neu denken ist eine Zusammenarbeit zwischen dem ZK/U Berlin und MOM – Museum der Wohnsiedlungen in Lublin – anlässlich des 100-jährigen Bestehen der Polnischen Republik.

In der ersten Phase des Projekts ging es primär darum, die LSM-Siedlung in der polnischen Stadt Lublin und die Karl-Marx-Allee (Bauabschnitt II) in Berlin zu untersuchen und deren Status quo zu vergleichen. Der zweite Teil des Projekts beschäftigt sich mit Oskar Hansens Theorie der Offenen Form.
Anstatt sich auf das Architekturerbe von Oskar Hansen zu konzentrieren, ist das Ziel des Projekts vielmehr, Hansens Ideen und Methoden – seine Open-Form Theorie – in unterschiedlichen Disziplinen zu verfolgen.

Die Ergebnisse des Projekts werden vom 25. bis zum 27. Oktober 2019 im Pavillon WERKSTATT Haus der Statistik präsentiert.
Der Pavillon wird dabei zu einem multimodularen Labor, welches die eigenen Funktion von Tag zu Tag zwischen Kino, Konferenzraum, Radiostation und Spielecke wechselt. Den Bewohner*innen der KMA sowie Experten aus Bereichen der Architekturgeschichte, der Soziologie, der IT und des Sound Engineering wird so eine gemeinsame Plattform zum Austausch geboten.

 

 

open-form-neu-denken.tumblr.com

Details

Beginn:
25. Oktober 2019 | 3:00
Ende:
27. Oktober 2019 | 23:59
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, , , , ,
Website:
https://www.zku-berlin.org/de/projekte/open-form-neu-denken/

Veranstalter

ZK/U
Website:
https://www.zku-berlin.org/

WERKSTATT Haus der Statistik

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178 Deutschland

Dokumentation WSH#6: Rathaus der Zukunft

Auf dem Areal Haus der Statistik wird der Bezirk Mitte ein neues Rathaus bauen. Welche Funktionen soll ein Rathaus im 21. Jahrhundert erfüllen? Wie sieht das Rathaus der Zukunft aus? Welche Synergien sind mit den anderen Nutzungen im Quartier möglich?

Ausgehend vom „Rathaus der Zukunft“ haben wir im Workshop #6 mit Expert:innen aus Politik und Verwaltung sowie Teilnehmer:innen aus der Stadtgesellschaft über Zukunftsmodelle der Berliner Verwaltung, lokale Demokratien im neuen Rathaus und architektonische Leitbilder diskutiert. Dabei wurden die Fragen an den Arbeitstischen jeweils aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet: Verwaltung, Politik und Bürgerschaft.

Dokumentation WSH#5: Nutzergetragene Stadtentwicklung

Der Workshop #5 orientierte sich an der vorangegangen Best Practice Studie, die gelungene Projekte von ko-produzierter Stadtentwicklung untersucht hat. Daraus wurden fünf Thesen abgeleitet, an Hand derer das Areal Haus der Statistik mit den Teilnehmer:innen diskutiert wurde:

  • These 1: Gemeinwohl mit wirtschaftlicher Nachhaltigkeit verknüpfen
  • These 2: Stufenweise Entwicklung schafft resilientes Stadtviertel
  • These 3: Vernetzung von vielen Akteueren setzen einen Impuls für Standortentwicklung
  • These 4: Breites Raumangebot und zeitlich strukturierte Mietmodelle für eine Vielfalt
  • These 5: Stadt als Experimentierfeld – neue Kollaborationen wagen

Dokumentation WSH#4: Dynamischer Bebauungsplan?

Beim Workshop zum B-Plan wurde mit Expert:innen und Vertreter:innen von Bezirk Mitte und Senat diskutiert: Welche Möglichkeiten gibt es auf dem Areal Haus der Statistik, Baurecht zu schaffen? Und was sollte festgeschrieben, was offen gelassen werden?

Dokumentation WSH#3: Bebauungsdichte

Im Workshop#3 am 14.11. wurde das Thema Bebauungsdichte im Quartier Haus der Statistik diskutiert. Wie können die zusätzlich geplanten 65.000 qm im Quartier untergebracht werden?
Hierfür wurden die ersten Skizzen der Planer:innen-Teams als dreidimensionale Modelle nachgebaut, um sie zu vergleichen und ein räumliches Gefühl für die Entwürfe zu bekommen.

Dokumentation WSH#2: Wohnmodelle

In Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte (WBM), die auf dem Areal 300 Wohnungen bauen wird, widmete sich der zweite Workshop am 26.10. dem Thema Wohnmodelle. Wie können verschiedene Mietermodelle im Quartier aussehen?

Der Workshop hat einerseits mit den zwei Kernthemen Prozess und Raum potentielle Formate der Mitwirkung, Steuerung und Kommunikation zwischen Nutzer:innen und WBM erörtert und zweitens Modelle integrativer und gemeinschaftlicher Wohnformen diskutiert. Dabei ging es um die Identifizierung von Bedarfsgruppen und deren Anforderungen an Raum und Zusammenleben sowie zukünftig mögliche Vertragsmodelle zwischen Nutzer:innen und Eigentümer:innen.

Siehe auch: Logbuch-Beitrag zum Workshop

Dokumentation WSH#1: Initialnutzungen

Im ersten Workshop am 12.10.2018 haben wir uns auf Spurensuche im Haus der Statistik begeben und gemeinsam überlegt: Welches Material kann wiederverwendet werden? Was erzählt das Haus? Was gibt es für räumliche Qualitäten und was für Bewohner? Und: Wo ist welche Initialnutzung vorstellbar?