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INSPEKTOR HEYLER

22. Juni | 21:15 22:15

 
Premiere: 21.Juni 2021, 21h15 und 22.Juni 2021, 21h15, Wüstenlounge, Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin, Tickets: 16€, erm.11€, Reservierungen unter: inidill@yahoo.de, 0157/ 59251126
 
Inspektor Heyler ist eine kriminalistische Solo-Tanzperformance, die sich mit der mörderischen Materialisierung des Erbes auseinandersetzt.
Jeder Todesfall birgt einen Nachlass. Wie verwalten wir diesen? Und welch explosives Material steckt in scheinbar nur materiellen, unwichtigen Dingen?
 Ini Dill nähert sich mit Tanz- und Objekttheater in dieser Performance den Artefakten ihres familiären Erbes. Sie stellt die Frage, inwieweit Dinge – Stühle, Gemälde, Schmuck, wertvolle Antiquitäten bis hin zur einfachen Küchenwaage – den Weg zur persönlichen Hinterlassenschaft der Erinnerungen und der Geschichten versperren können. Sie zeigt, wie durch die verschiedenen Besitzansprüche die Zwietracht unter den Verwandten kumuliert und ihr Blick auf die Familiengeschichte und glücklichen Kindheitserinnerungen mehr und mehr getrübt wird. Sie geht den sich immer wiederholenden Handlungskreisläufen nach, in die sich die Familienmitglieder verstricken, und erweckt Inspektor Heyler, um der Sache auf den Grund zu gehen.Wollen wir uns am Ende mit dem Streit um das Erbe, nur gegen die Angst wehren, der Trauer nicht gewachsen zu sein?
 
„Inspektor Heyler“ sei, so die FAZ in einer Besprechung nach einer internen Pressevorführung, „wie gemacht für diese Zeit“. In der „überzeugenden, poetisch komprimierten Aufführung“ flößen die Bilder „assoziativ ineinander über, verwischen schön und zwingend Zeiten, Orte und Grenzen, um eine neue Ordnung der Dinge und Einsichten zu schaffen.“

Choreographie/Tanz: Ini Dill; Musik: Sabine Bremer; Video: Sabine Bremer, Tresor Ilunga Mukuna, Ini Dill; Puppenspielcoach: Nathalie Wendt; Mitarbeit Choreographie: Daniel Drabek, Katja Scholz; Text: Ini Dill, Mai Di Huyen Vo Dieu; Malerei: Daniel Drabek, PR: Julia Thimm, Augustin PR; Dokumentation: Arne Nitzsche;
Foto: Daniel Drabek
Dank an Academia Jangada, Tanzraum Berlin, Theaterhaus Mitte

und alle lieben Freunde 
 
In Kooperation mit dem Haus der Statistik und dem Ackerstadtpalast
gefördert vom Fonds Darstellender Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
 

Details

Datum:
22. Juni
Zeit:
21:15–22:15
Veranstaltungskategorien:
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Webseite:
www.die-elektroschuhe.de