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Kurzfilme: Marginalisierung und Minderheiten

23. Oktober 2020 | 20:00

Qetiq – Rock ’n Urumchi:
Mukaddas Mijit, Deutschland 2013, 56 Min.

Red Handkerchief:
Leyla Toprak, Türkei 2015, 16 Min.

Distant:
Leyla Toprak, Türkei 2016, 16 Min.

Im Anschluss Gespräch mit Mukaddas Mijit.

Qetiq – Rock ’n Urumchi nimmt Ürümchi, die Hauptstadt des Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang in China, zum Ausgangspunkt. Ürümchi ist die Heimat des Musikers Perhat, der wie viele andere Musiker der Region nie daran dachte, die Stadt zu verlassen. Ein Film über Musik im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne.
Red Handkerchief dokumentiert die Geschichte von fünf Kurd:innen, die zu 14-25 Jahren Gefängnis verurteilt wurden. Dank dem kurdischen Volkstanz Govend, der ihnen „gebunden an einen Ort ein Gefühl der Ungebundenheit“ vermittelte, gelang es ihnen zu überleben.
Distant untersucht die Rebellion der Guerilla-Frauen in Kobanê gegen die dominanten gesellschaftlichen Narrative, die Frauen jahrelang ignorierten.

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Leyla Toprak wurde 1980 in Istanbul geboren. Bis 2013 war sie Teil der Aktivitäten des modernen Tanzkollektiv Mesopotamia Dance in Istanbul. 2014 schloss sie ihr Studium am Performing Arts Department ab und studierte bis 2017 Cinema an der Istanbul Bilgi University. Sie schrieb, choreographierte und führte Regie bei mehreren Performances und Videoarbeiten.

Mukaddas Mijit ist ein in Ürümchi geborener Musikethnologe, Filmemacher, Tänzer und Musikmanager. Sie promovierte 2015 in Musikethnologie an der Universität Paris Nanterre mit einer Arbeit über die „Inszenierung uigurischer Musik und Tanz“ . Neben der Veröffentlichung von Artikeln in Sammelbänden und Peer-Review-Zeitschriften, darunter Cahier d’ethnomusicologie, hat sie Dokumentarfilme über die uigurische Kultur gedreht.

Veranstalter

bi’bak
Website:
https://bi-bak.de

Haus B

Otto-Braun-Straße 70
Berlin, 10178