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THE ZERDA AND THE SONGS OF FORGETTING

9. Dezember 2021 | 20:00 23:00

The Zerda and the Songs and Forgetting ist eine vielschichtige Auseinandersetzung mit den kolonialen Darstellungen des Maghreb. Unter Verwendung von „Bruchstücken einer verachteten Alltäglichkeit“ (Djebar) und Gedichten, Dialogen und Gesängen auf Arabisch und Französisch dekonstruiert der Film orientalistische Bilder und legt unterschiedliche Ebenen der französischen Kolonisierung des Maghreb frei. Djebars Film ist nicht nur ein Frontalangriff auf koloniale Bilder, sondern übt durch seine Form eine antikoloniale Kritik an der Praxis der Bilderzeugung aus und attackiert die Herstellung von nationalen Identitäten und das Ziehen von Staatsgrenzen. The Zerda and the Songs of Forgetting ist eine rare Form des Filmemachens, die auf den Strategien der sowjetischen Montage aufbaut und diese in eine indigene Filmsprache transformiert, ohne dabei lediglich alte Techniken imitieren.

Im Anschluss Gespräch mit Philip Rizk und Bachir Amroune

Details

Datum:
9. Dezember 2021
Zeit:
20:00–23:00
Eintritt:
5
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
,
Webseite:
https://bi-bak.de/bi-bakino/sinema-retakes-revisions/447-the-zerda-and-the-songs-of-forgetting

Veranstalter

bi’bak
Webseite:
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Otto-Braun-Straße 70
10178 Berlin