„Versuch, eine Bewegung in Mitte zu erfassen“ – Workshops

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SA. 1. OKT. 2016, 11:00 – 14:00 Uhr
FR. 4. NOV. 2016, 11:00 – 14:00 Uhr
SA. 5. NOV. 2016, 11:00 – 14:00 Uhr

Workshopleitung: Sabine Zahn
Anmeldung unter (Betreff: Versuch eine Bewegung in Mitte zu erfassen): anmeldung.akademie.hds@gmail.com
Anzahl der Teilnehmer_innen: max 15 Personen (Alter 16-116)
Dauer: je ca. 120 min
Sprache: Deutsch
Eintritt frei. Die Akademie der ZUsammenKUNFT wird gefördert aus Mitteln der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten Berlin.

Treffpunkte:
SA. 1. OKT. 2016: Im Innenhof des Haus der Statistik
FR. 4. NOV. 2016: im Garten der ZUsammenKUNFT, Stresemannstrasse 95
SA. 5. NOV. 2016: vor dem Haus der Statistik

Bitte legere, wettergerechte Kleidung und Schuhe anziehen, bei leichtem Regen finden die Veranstaltungen dennoch statt.

„Versuch, eine Bewegung in Mitte zu erfassen“ ist ein „walk-shop“ Format, welches städtisches Agieren als choreographische Übung für eine Gruppe Interessierter vorschlägt. In drei Teilen wird die Umgebung des Haus der Statistik und der ZUsammenKUNFT in der Stresemannstraße körperlich erforscht, auf ihr Bewegungspotential getestet und reflektiert.

Der Diskurs über städtebauliche und soziale Visionen eines möglichen neuen (Zusammen-) Lebens in der Stadt provoziert die Frage nach den körperlichen Möglichkeiten bei der Gestaltung dieses Zusammenlebens. Wie setzen wir unsere körperlichen Fähigkeiten tagtäglich ein, was wird davon in der Stadt sichtbar und was könnte eigentlich sein?

Die Choreographin Sabine Zahn interessiert sich für die Anwendung von Körpertechnik und Körperwissen auf Orte und Situationen des alltäglichen Lebens. Wie kann man mit dem Körper bereits eingeschriebenes Wissen über Funktion und Potential von Orten wieder auf die Spur kommen, wie können neue Lesarten entstehen? Und wie kann sich daraus vielleicht ein neues Spiel mit bestehenden Stadtchoreografien entwickeln?

Wenn eine Stadt durch solches Agieren entstehen würde, welche Städte und welches Leben hätten wir heute oder in der Zukunft?

Der dreiteilige Workshop besteht aus Anleitung choreographischer Aufgaben (workshop) und Entdeckung & Reflektion (walk – then talk).  Sie bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden.