KO-Markt

19. Dezember 2020 | 14:00 20:00

Es ist wieder so weit! Der nächste Ko-Markt steht vor der Tür.

Beim KO-Markt am „Allesandersplatz“ geht es, im Gegensatz zum Alexanderplatz, um das Tauschen und Austauschen. Unterschiedliche Ressourcen werden gehandelt: Wissen, Ware & Emotion. Ökonomischer Profit spielt eine nebensächliche Rolle.

Der KO-Markt findet unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln statt. Wir bitten euch in geschlossenen Räumen einen Mund- und Nasenschutz zu tragen und in den Außenbereich auf genügend Abstand zu achten. Ein Großteil des Programms wird unter freiem Himmel stattfinden. Kommt vorbei!

Wir freuen uns auf euch!

Programm folgt …

Keine Anmeldung erforderlich

Zugang über die Berolinastraße

Lageplan

KO-Markt

21. November 2020 | 14:00 20:00

Es ist wieder so weit! Der nächste Ko-Markt steht vor der Tür.

Beim KO-Markt am „Allesandersplatz“ geht es, im Gegensatz zum Alexanderplatz, um das Tauschen und Austauschen. Unterschiedliche Ressourcen werden gehandelt: Wissen, Ware & Emotion. Ökonomischer Profit spielt eine nebensächliche Rolle.

Der KO-Markt findet unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln statt. Wir bitten euch in geschlossenen Räumen einen Mund- und Nasenschutz zu tragen und in den Außenbereich auf genügend Abstand zu achten. Ein Großteil des Programms wird unter freiem Himmel stattfinden. Kommt vorbei!

Wir freuen uns auf euch!

Programm folgt in Kürze…

Keine Anmeldung erforderlich

Zugang über die Berolinastraße

Lageplan

„Sozialer Marmor“

Das dynamische Archiv soll festhalten, wie sich die belarussische Zivilgesellschaft entwickelte und wie gewaltlose Proteststimmungen entstanden. Der Künstler stellt sich die Aufgabe eine Zeitleiste zur Entstehung und Entwicklung des Protests und einen Glossar der neuen Zivilgesellschaft zusammenzustellen.

29. Oktober 2020 20. November 2020

„Sozialer Marmor“: dynamisches Archiv der neuen Zivilgesellschaft in Belarus

Sergey Shabokhin, ein belarussischer Künstler, der zwischen Posen und Berlin lebt, sammelt verschiedene mediale Materialien zu diesem Protest. Im Rahmen seines persönlichen Projekts „Sozialer Marmor“ in Berlin konzipierte er ein dynamisches Archiv, das innerhalb eines Monats von ihm und einer Gruppe von Assistenten als Gesamtinstallation zusammengestellt und veröffentlicht wird.

Das Archiv soll genau festhalten, wie sich die belarussische Zivilgesellschaft entwickelte, wie gewaltlose Proteststimmungen entstanden und zu einer organisierten friedlichen Revolution führten. Der Künstler stellt sich im Rahmen des Projekts die Aufgabe, täglich mit diversen Akteuren aus Belarus zu sprechen, eine Zeitleiste zur Entstehung und Entwicklung des Protests und einen Glossar der neuen Zivilgesellschaft zusammenzustellen. Das Archiv wird als eine Reihe von Texten, Fotografien, Begriffen, Zitaten, Referenzen sowie Daten in gedruckter Form auf eine architektonische П-Form Konstruktion aufgeklebt. Der gesamte Prozess wird live von einer Kamera aufgezeichnet. Parallel wird das Projekt mit täglichen Aktualisierungen in verschiedenen sozialen Netzwerken vorgestellt.

Details

Beginn:
29. Oktober
Ende:
20. November
Veranstaltungskategorien:
, ,
Veranstaltung-Tags:
, , ,
Website:
www.shabohin.com

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

Bühnen der Statistik

Am Alexanderplatz gibt es Primark, Tchibo, Saturn, Galeria Kaufhof und jetzt auch ein Theater.

Die Bühnen der Statistik bespielen das Haus der Statistik von Innen und Außen. Sie sind ein Provisorium und damit ein Widerspruch. Unter dem Spielzeitmotto Public Solutions 2020 werden die Bühnen der Statistik zu Dienstleistern für die Öffentlichkeit bzw. zum öffentlichen Dienstleistenden.

Das Theater beschäftigt sich traditionell mit der Zeitspanne vom Konflikt zur Lösung. Die Bühnen der Statistik treten an, um schnelle und unkomplizierte Lösungen für die Konflikte bereitzustellen, die sich lösen lassen, um jene Konflikte herauszustellen, die keine einfache Lösung haben.

Beteiligte sind unter anderem:

Ausstellung: 0815magazine gallery

0815magazine ist eine Künstler*innen Bewegung frei von Social Media Zwängen und gegründet um gegen den Standard zu schwimmen.Die Gallery ist der Startschuss des Projekts und bringt in form von Videos, Live Musik, Fotoausstellung, Gastfotografen und dem Fotomagazine „WAS GUCKST DU?“ das Projekt näher.

26. Oktober 2020 28. Oktober 2020

0815magazine ist eine Künstler:innen Bewegung frei von Social Media Zwängen und gegründet um gegen den Standard zu schwimmen.

Die Gallery ist der Startschuss des Projekts und bringt in Form von Videos, Live Musik, Fotoausstellung, Gastfotografen und dem Fotomagazine „WAS GUCKST DU?“ das Projekt näher.

Wir wollen eine Plattform schaffen, welche lang vermisste Werte der Kunst in unsere Generation zurück bringt. Ob Ausstellungen, Printprodukte, analoge Bilder, Kinoabende, kleine Veranstaltungen oder politische Aktionen.
Unser Ziel ist es Künstler:innen aller Art zusammenzubringen und ein alternatives Kollektiv zu schaffen, welches sich auf das Erlebnis, die Kunst und nicht auf kurzlebige, schnell durchgeklickte Likes konzentriert und beschränkt.

Details

Beginn:
26. Oktober
Ende:
28. Oktober
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Website:
www.0815magazine.com

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

Theater: Monolog der guten Mutter

Was heißt das: eine „gute Mutter“ sein? Wer ist dieses Idol, diese „Mutter“, von der alle sprechen? Und was wenn die „gute Mutter“ entdeckt, dass sie die falsche Rolle erwischt hat? Oder der Rolle, wie sie geschrieben ist, nicht gewachsen ist? Wer hat die Rolle geschrieben und für wen? Warum sie nicht neu schreiben? (x 20 Personen, mit Voranmeldung)

4. Oktober 2020 | 20:00

Monologo della buona madre

von und mit: Lea Barletti
Produktion und Regie: Barletti/Waas
Original Music & Sound Design: Luca Canciello
Dauer: 75 min

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Wir bitten um eine Voranmeldung.

„Monolog der guten Mutter” beschäftigt sich mit einem der letzten Tabus der westlichen Gesellschaft: der Mutterschaft. Was heißt das, eine gute Mutter sein? Welche Mutter hat sich nicht zumindest einmal im Leben ihrer Aufgabe nicht gewachsen und unsicher gefühlt? Und was, wenn sie gar eines Tages die Entdeckung machen sollte, dass sie dem herrschenden und angesagten Modell einer „guten Mutter” gar nicht entspricht, nicht entsprechen will? Dass sie für die Rolle, so wie sie geschrieben ist, gar nicht geeignet ist? Von wem ist diese Rolle denn geschrieben worden, und für wen? Und warum ist es nicht möglich, sie neu zu schreiben? „Mutter” sein, ist eine Rolle, aber eine Rolle, die nicht jede Frau auf gleiche Weise übernehmen kann. Es gibt so viele Arten Mutter zu sein, wie es Frauen gibt, die es geworden sind. Es gibt viele Arten, eine gute Mutter zu sein. Aber das wird dir von niemand gesagt, nicht vorher, und auch nicht währenddessen: das ist etwas, was man von allein entdeckt, nachher, und auf schmerzhafte Weise, auf eigene Kosten, zum Preis enormer Schuldgefühle, zum Preis von Irrtümern, Fehltritten, Zweifeln, ständigem Scheitern. Und zum Preis von Träumen, Zeit, Energie und Liebe: zum Preis des Lebens.
Was bleibt? Der Zweifel.

Aber „Monolog der guten Mutter” ist auch die Geschichte einer „Berufung”, die Geschichte einer künstlerischen Berufung und des mühsamen Wegs, auf den sich jemand macht, um ihr einen Platz in der Welt zu finden. Es ist die Geschichte von jemand, der, mittels und trotz unzähliger Stolperer, Zweifel und ständigem Scheitern, das starke und wirkliche Bedürfnis verspürt, zu einer eigenen Sprache zu finden und durch sie einen Akt zu vollführen, der, auf ganz eigene Art, einer Welt zum Leben und zu einer Form verhilft: ein Akt künstlerischer Schöpfung. Eine Utopie, klein aber konkret.
Was bleibt? Die Sehnsucht.

„Monolog der guten Mutter” ist zuletzt die Geschichte eines Zweikampfs: des Zweikampfs einer Frau und Künstlerin mit sich selbst und ihrem Körper, mit ihrem Gewissen, mit ihrer Rolle als Mutter, mit ihren Söhnen, mit ihrem Bild von sich selbst, mit ihrem eigenen Künstlerdasein, mit den Modellen, mit denen sie aus-gestattet wurde, mit den eigenen Erwartungshaltungen und denen der anderen, mit der eigenen Unangemessenheit, mit der eigenen Berufung, mit der eigenen Fehlbarkeit, mit der eigenen Kreativität, mit der Zeit, mit dem Leben, mit der Sprache, mit der Liebe.
Was bleibt? Der Körper.

Eine Frau, allein auf der Bühne. Sie sitzt auf einem Podest, wie ein Ausstellungsgegenstand oder ein Monument: „Gute Mutter / gemischte Materialien und Techniken” steht auf einem Schild, das an dem Podest an-gebracht ist. Während ihres Monologs werden als zusätzliche Ausstellungsgegenstände/Zeugen auch der Vater/Mann, einige Gebrauchsgegenstände und Fotografien auf der Bühne erscheinen. Die Frau beginnt ihren Diskurs damit, dass sie sagt, weggehen zu wollen. Sie wird nicht weggehen, den für sie gibt es kein Leben, als Person und Schauspielerin, außerhalb des Blickfelds der anderen. Denn es gibt keine andere Welt als die, die aus dem Austausch mit Gleichartigen entsteht, und das Theater ist dieser Austausch, wie schon die Griechen gut verstanden hatten. Die Welt, das Leben, ist das, was zwischen zwei Personen geschieht, während sie miteinander sprechen: ist das, was zwischen Schauspieler und Zuschauer geschieht. Die Welt ist hier, ist jetzt, ist das Theater.
Was bleibt? Das Theater.

Zum Video der römischen Aufführung hier.

Links zu Kritiken:

Graziano Graziani

Andrea Porcheddu

Anna Maria Curci

Lea Barletti und Werner Waas haben sich vor vielen Jahren in Rom kennengelernt. Seither leben und arbeiten sie zusammen, zuerst in Rom, dann in München, später in Lecce und jetzt in Berlin. Gemeinsam haben sie eine Unzahl an Stücken produziert, inszeniert und gespielt, eine Theaterkompanie gegründet (IndumaTeatro), ein multidisziplinäres Kulturzentrum mitbegründet (ManifattureKnos in Lecce, immer noch aktiv, wenn mittlerweile auch ohne sie), sieben Ausgaben eines Werkstattfestivals eingerichtet „K-Now!” (auch in Lecce), einen Dramatikerpreis ins Leben gerufen und organisiert („Il Centro del discorso”, drei Ausgaben von 2008 bis 2011), noch eine weitere Kompanie gegründet (Barletti/Waas), mit der sie zur Zeit zwischen Italien und Deutschland unterwegs sind und haben außerdem im Lauf der Zeit eine Unmenge anderer Dinge gemacht, darunter auch zwei Kinder, (Rocco und Tobia).


mehr Informationen

www.barlettiwaas.eu

Details

Datum:
4. Oktober
Zeit:
20:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, ,
Website:
www.barlettiwaas.eu

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

KO-Markt

17. Oktober 2020 | 14:00 20:00

Es ist wieder so weit! Der nächste Ko-Markt steht vor der Tür.

Beim KO-Markt am „Allesandersplatz“ geht es, im Gegensatz zum Alexanderplatz, um das Tauschen und Austauschen. Unterschiedliche Ressourcen werden gehandelt: Wissen, Ware & Emotion. Ökonomischer Profit spielt eine nebensächliche Rolle.

Der KO-Markt findet unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln statt. Wir bitten euch in geschlossenen Räumen einen Mund- und Nasenschutz zu tragen und in den Außenbereich auf genügend Abstand zu achten. Ein Großteil des Programms wird unter freiem Himmel stattfinden. Kommt vorbei!

Wir freuen uns auf euch.

Programm

Haus A

Haus B

Haus D

  • Veranstaltungsreihe: funkenzuflammen ab 16:00 Uhr
  • Vintage Markt – Berlin Stadtmission 14:00 – 18:00 Uhr 
  • Colorama Workshop 14:00 – 18:00 Uhr 
  • OPENCOIL – a roaming speedshow (eine Roller-Ausstellung) – Zentrum für Netzkunst

Werkstatt

  • Graffiti Art: Präsentation der Wandgestaltung – Außenwand Werkstatt „Schrödingers Katze“ von Kobe Eins – Graffiti Lobby Berlin

Autoscooter

  • Mobile Küche – Chuta 14:00 – 18:00 Uhr 

Parkplatz

  • Restlos Rad – Restlos Glücklich 14:00 – 18:00 Uhr
  • selbstproduzierte Editionen und Serien aus dem Koffer – Kunstkollektiv „Ort für Auflagen“ 14:00 – 18:00 Uhr

HDM – HAUS DER MATERIALISIERUNG

  • Tag der offenen Tür

Wüste

  • Stullen – Kollektiv Kalte Butter 14:00 – 18:00 Uhr
  • Pizzaoffen – MITKUNSTZENTRALE 14:00 – 18:00 Uhr
  • Bier der Statistik Brauen 14:00 – 20:00 Uhr
  • Konzerte – Girlz Night Indie 14:00 – 20:00 Uhr

Keine Anmeldung erforderlich

Zugang über die Berolinastraße

Lageplan

Theater: Monolog der guten Mutter

Was heißt das: eine „gute Mutter“ sein? Wer ist dieses Idol, diese „Mutter“, von der alle sprechen? Und was wenn die „gute Mutter“ entdeckt, dass sie die falsche Rolle erwischt hat? Oder der Rolle, wie sie geschrieben ist, nicht gewachsen ist? Wer hat die Rolle geschrieben und für wen? Warum sie nicht neu schreiben? (x 20 Personen, mit Voranmeldung)

3. Oktober 2020 | 20:00

Monologo della buona madre

von und mit: Lea Barletti
Produktion und Regie: Barletti/Waas
Original Music & Sound Design: Luca Canciello
Dauer: 75 min

Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Wir bitten um eine Voranmeldung.

„Monolog der guten Mutter” beschäftigt sich mit einem der letzten Tabus der westlichen Gesellschaft: der Mutterschaft. Was heißt das, eine gute Mutter sein? Welche Mutter hat sich nicht zumindest einmal im Leben ihrer Aufgabe nicht gewachsen und unsicher gefühlt? Und was, wenn sie gar eines Tages die Entdeckung machen sollte, dass sie dem herrschenden und angesagten Modell einer „guten Mutter” gar nicht entspricht, nicht entsprechen will? Dass sie für die Rolle, so wie sie geschrieben ist, gar nicht geeignet ist? Von wem ist diese Rolle denn geschrieben worden, und für wen? Und warum ist es nicht möglich, sie neu zu schreiben? „Mutter” sein, ist eine Rolle, aber eine Rolle, die nicht jede Frau auf gleiche Weise übernehmen kann. Es gibt so viele Arten Mutter zu sein, wie es Frauen gibt, die es geworden sind. Es gibt viele Arten, eine gute Mutter zu sein. Aber das wird dir von niemand gesagt, nicht vorher, und auch nicht währenddessen: das ist etwas, was man von allein entdeckt, nachher, und auf schmerzhafte Weise, auf eigene Kosten, zum Preis enormer Schuldgefühle, zum Preis von Irrtümern, Fehltritten, Zweifeln, ständigem Scheitern. Und zum Preis von Träumen, Zeit, Energie und Liebe: zum Preis des Lebens.
Was bleibt? Der Zweifel.

Aber „Monolog der guten Mutter” ist auch die Geschichte einer „Berufung”, die Geschichte einer künstlerischen Berufung und des mühsamen Wegs, auf den sich jemand macht, um ihr einen Platz in der Welt zu finden. Es ist die Geschichte von jemand, der, mittels und trotz unzähliger Stolperer, Zweifel und ständigem Scheitern, das starke und wirkliche Bedürfnis verspürt, zu einer eigenen Sprache zu finden und durch sie einen Akt zu vollführen, der, auf ganz eigene Art, einer Welt zum Leben und zu einer Form verhilft: ein Akt künstlerischer Schöpfung. Eine Utopie, klein aber konkret.
Was bleibt? Die Sehnsucht.

„Monolog der guten Mutter” ist zuletzt die Geschichte eines Zweikampfs: des Zweikampfs einer Frau und Künstlerin mit sich selbst und ihrem Körper, mit ihrem Gewissen, mit ihrer Rolle als Mutter, mit ihren Söhnen, mit ihrem Bild von sich selbst, mit ihrem eigenen Künstlerdasein, mit den Modellen, mit denen sie aus-gestattet wurde, mit den eigenen Erwartungshaltungen und denen der anderen, mit der eigenen Unangemessenheit, mit der eigenen Berufung, mit der eigenen Fehlbarkeit, mit der eigenen Kreativität, mit der Zeit, mit dem Leben, mit der Sprache, mit der Liebe.
Was bleibt? Der Körper.

Eine Frau, allein auf der Bühne. Sie sitzt auf einem Podest, wie ein Ausstellungsgegenstand oder ein Monument: „Gute Mutter / gemischte Materialien und Techniken” steht auf einem Schild, das an dem Podest an-gebracht ist. Während ihres Monologs werden als zusätzliche Ausstellungsgegenstände/Zeugen auch der Vater/Mann, einige Gebrauchsgegenstände und Fotografien auf der Bühne erscheinen. Die Frau beginnt ihren Diskurs damit, dass sie sagt, weggehen zu wollen. Sie wird nicht weggehen, den für sie gibt es kein Leben, als Person und Schauspielerin, außerhalb des Blickfelds der anderen. Denn es gibt keine andere Welt als die, die aus dem Austausch mit Gleichartigen entsteht, und das Theater ist dieser Austausch, wie schon die Griechen gut verstanden hatten. Die Welt, das Leben, ist das, was zwischen zwei Personen geschieht, während sie miteinander sprechen: ist das, was zwischen Schauspieler und Zuschauer geschieht. Die Welt ist hier, ist jetzt, ist das Theater.
Was bleibt? Das Theater.

Zum Video der römischen Aufführung hier.

Links zu Kritiken:

Graziano Graziani

Andrea Porcheddu

Anna Maria Curci

Lea Barletti und Werner Waas haben sich vor vielen Jahren in Rom kennengelernt. Seither leben und arbeiten sie zusammen, zuerst in Rom, dann in München, später in Lecce und jetzt in Berlin. Gemeinsam haben sie eine Unzahl an Stücken produziert, inszeniert und gespielt, eine Theaterkompanie gegründet (IndumaTeatro), ein multidisziplinäres Kulturzentrum mitbegründet (ManifattureKnos in Lecce, immer noch aktiv, wenn mittlerweile auch ohne sie), sieben Ausgaben eines Werkstattfestivals eingerichtet „K-Now!” (auch in Lecce), einen Dramatikerpreis ins Leben gerufen und organisiert („Il Centro del discorso”, drei Ausgaben von 2008 bis 2011), noch eine weitere Kompanie gegründet (Barletti/Waas), mit der sie zur Zeit zwischen Italien und Deutschland unterwegs sind und haben außerdem im Lauf der Zeit eine Unmenge anderer Dinge gemacht, darunter auch zwei Kinder, (Rocco und Tobia).


mehr Informationen

www.barlettiwaas.eu

Details

Datum:
3. Oktober
Zeit:
20:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
, ,
Website:
www.barlettiwaas.eu

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

Ausstellung: Concrete Limbo

Die Plattform Limbo Accra geht in die Rohbauten West Afrikas und bespielt sie mit wechselnden künstlerischen Positionen, die eine Umdeutung des Stadtraums herausfordern. Ihrem Ziel, einen Dialog über Raum und Ressourcen zu etablieren, soll mit dieser Ausstellung Rechnung getragen werden. Kuratiert von Benjamin Merten und Limbo Accra.

2. Oktober 2020 | 14:00 25. Oktober 2020 | 20:00

Während luxuriöse Einkaufszentren und neue Apartment Blocks die Bewohner:innen aus der Stadtmitte verdrängen, bleibt 1/3 der Bauprojekte in Westafrika unvollendet. Durch diesen architektonischen und wirtschaftlichen Wandel verändern sich Metropolen wie Accra rasant. Der öffentliche Raum bleibt in einem Schwebezustand: Vermeintliche Modernisierung oder Fokus auf Tradition und Identität?
Die Plattform Limbo Accra geht in die Rohbauten der Region und bespielt sie mit wechselnden künstlerischen Positionen, die eine Umdeutung des Stadtraums zu Gunsten sozialer und ökologischer Faktoren herausfordern. Ihrem Ziel, einen transkontinentalen Dialog über Raum und Ressourcen zu etablieren, soll mit dieser Ausstellung, begleitenden Panels und Performances im Haus der Statistik Rechnung getragen werden. Kuratiert von Benjamin Merten und Limbo Accra.

EVENTS:

OPENING NIGHT:  2.10. /  18 Uhr

LISTENING SESSION: 3.10. / 17 Uhr

ARTIST PANEL: 15.10. / 19 Uhr

LIVE PERFORMANCE: 16.10. / 19 Uhr

Bitte helft uns zu regulieren und meldet euch zu den einzelnen Events über die Website an oder schickt eine kurze RSVP an: info@thxagain.com

Details

Beginn:
2. Oktober | 14:00
Ende:
25. Oktober | 20:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
, ,
Website:
www.thxagain.com

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

Performance: Lost in Language

19. September 2020 | 19:00 19:30


„Lost in language“ von Lea Barletti und Elzbieta Chovaniec


Solo-Performance mit Lea Barletti, Dauer: ca. 15 min

„Lost in language“ ist eine Performance, die die italienische Regisseurin und Schauspielerin Lea Barletti mit der polnischen Autorin Elzbieta Chovaniec innerhalb einer Woche in Danzig erarbeitet hat. Sie erzählt eine Geschichte über den allmählichen Verlust der Sprechfähigkeit und die Entdeckung einer neuen Form der Kommunikation.

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178
+ Google Karte anzeigen

Sachspendenaktion: Syrien/Idlib

Spendenaktion für Schulbedarf Helfen Sie uns Schüler und Schulen in Syrien zu Unterstützen

14. September 2020 | 11:00 30. September 2020 | 16:00

Spendenaktion für Schulbedarf

Die Region Idlib liegt im Nordwesten von Syrien. Zahlreiche Menschen sind dorthin geflohen vor den Bombardierungen in den Norden der Region, um hier Schutz zu suchen. Mangels Unterkünfte leben sie in Zelten auf Olivenbaumfeldern oder sogar unter freiem Himmel.

Der Verein SyrienHilfe e.V. wurde 2012 gegründet und ist gemeinnützig anerkannt.

Es mangelt den Schulen in Idleb an allem. Es gibt keine Chance dort Hefte und Stifte zu kaufen. Für die Kinder brauchen wir Schultaschen, A4 Blöcke, Kopierpapier, Schulhefte, Stifte, Buntstifte und Bleistifte.
Für die Ausrüstung der Schulen benötigen wir Tafeln, Whiteboards, Schullabor, Mikroskope, Kreide, Whiteboardstifte…
Für den Sportunterricht: Basketballs, Fußbälle, Tischtennis u.a.
Momentan steht Bildung an erster Stelle. Sie ist wichtiger als Essen.
Diese Sachspenden werden per Container nach Syrien gebracht.

KONTAKT : kontakt@syrienhilfe.org, tel:015233608076, www.syrienhilfe.org

WANN:   Montag–Donnerstag:  10:30– 16:00 Uhr

                  freitags:  12:00– 18:30 Uhr

                 samstags: 12:00– 16:00 Uhr

Details

Beginn:
14. September | 11:00
Ende:
30. September | 16:00
Veranstaltungskategorien:
,
Veranstaltung-Tags:
,
Website:
www.syrienhilfe.org

Haus A (ehem. Apotheke)

Karl-Marx-Allee 1
Berlin, 10178

KO-Markt + Visionen am Allesandersplatz

Es ist wieder so weit! Der nächste Ko-Markt steht vor der Tür.

Beim KO-Markt am „Allesandersplatz“ geht es, im Gegensatz zum Alexanderplatz, um das Tauschen und Austauschen. Unterschiedliche Ressourcen werden gehandelt: Wissen, Ware & Emotion. Ökonomischer Profit spielt eine nebensächliche Rolle.

Anlässlich des 5-jährigen Bestehens der Initiative haben wir dieses mal ein besonderes Programm. Unter anderem gibt es eine Podiums­diskussion mit der KOOP5, der Chor der Statistik gibt ein Konzert, es gibt leckere Stullen vom Kollektiv Kalte Butter und Restlos Glücklich besucht uns mit einer Radtour, es wird ein physical performative Workout mit dem Dance Lab 27 geben, das Haus der Materialisierung ist offen und vieles mehr! Seid gespannt und kommt vorbei!

Der KO-Markt findet unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln statt. Wir bitten euch in geschlossenen Räumen einen Mund- und Nasenschutz zu tragen und in den Außenbereich auf genügend Abstand zu achten. Ein Großteil des Programms wird unter freiem Himmel stattfinden. Kommt vorbei!

Wir freuen uns auf euch.

Programm

Haus der Materialisierung (HdM) – 14:00 – 15:00 Uhr

  • mit Kunst-Stoffe, Material Mafia, Baufachfrauen, MRTZ, MitKunstZentrale feat BooksPeoplePlaces, u.v.m.

Autoscooter (Parkplatz)

  • Podiumsgespräch Koop5 14:00 – 15:00 Uhr
  • Urban Dance Lab 15:30 – 17:00 Uhr
  • Konzert – Chor der Statistik 17:30 – 18:30 Uhr

Parkplatz

  • Kunst aus dem Koffer – Kollektiv Ort für Auflagen 14:00 – 18:00 Uhr
  • Architektur des Gesprächs – Boris Jöns (Igel der Begegung)  und Stefan Heinrich Ebner 14:00 – 16:00 Uhr
  • Radtour Restlos Glücklich 14:00 – 18:00 Uhr

Haus A

  • Vorplatz Haus A 
    • Architektur des Gesprächs – Boris Jöns (Igel der Begegnung) und Stefan Heinrich Ebner 16:00 – 18:00 Uhr
    • Stadtmachertalk 16:00 Uhr
     
  • Foyer 14:00 18:00 Uhr
    • Stadtmacherakademie
  • Saal 
    • Ausstellung: Was bisher geschah – Bühnen der Statistik 14:00 18:00 Uhr
    • Hörspiel: Extremophil. Live 19:30 Uhr

Haus B

  • Kino: Zentrum des Universum – Sinema Transtopia, bibak 20:00 Uhr

Haus D

  • Foyer 14:00 18:00h
    • Vintage Sale – Berliner Stadtmission
  • In den Räumen 14:00 18:00h
    • InNotebook – Colorama
    • Filmcafé mit Dokumentarfilmen über das Burning Man Kunstfestival und Foto-Ausstellung- Burner Embassy
    • Berlin Massive – Review „BETON : TAIGA“, Street Art & Graffiti aus Sibirien
    • offene Bibliothek & Recherche Terminal – Zentrum für Netzkunst
    • DirektKonsum: Solidarisch und direkt wirtschaften – Information, Verkauf, Verkostung
    • Spaces Of Solidarity: UdK Berlin, Architektur, Fachgebiet Entwerfen und Gebäudeplanung
    • Pförtnerlodge: Die Künstlerinnengruppe msk7 zeigt einen Rückblick auf das erste Jahr ihres Projekts RESIDENZPFLICHT und gibt einen Ausblick auf die kommenden Residenzen.
  •  
  • Kantine 14:00 18:00h

    • DirektKonsum

Werkhof

  • gerettete Lebensmittel – Foodsharing 14:00 18:00 Uhr
  • Workshop: Graffitilobby 14:00 16:00 Uhr
  • Workshop: „Ort schafft Material” 14:00 18:00 Uhr
  • Öffnung MushRoom 14:00 – 18:00 Uhr (17 Uhr Kochen aus der Ernte)

Wüste

  • Stullen schmieren – Kollektiv Kalte Butter 14:00 – 18:00 Uhr
  • Inter-Aktion zum Thema Abstand – Ubuntus 15:00 – 16:00 Uhr
  • Musikworkshop: Untertöne vom Alles-anders-Platz – Pasteur Leumund mit Mittekill 14:00 – 17:00 Uhr
  • Konzert: „Konzentriert euch!”- Interaktives Diskurs-Disko-Konzert – Pastor Leumund mit Mittekill 19:00 – 20:00 Uhr
  • Musik-Chillout – DJ Candice 20:00 – 22 Uhr

Keine Anmeldung erforderlich

Zugang über die Berolinastraße

Lageplan