Zusammenfassung

Die WERKSTATT hat wieder offen – Das Team wünscht allen ein frohes neues Jahr! Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag von 13–18 Uhr

Der Mitwirkungsprozess geht weiter: alle Infos

ACHTUNG Terminänderungen Mitwirkung

Die Nachbereitung des ersten Quartierlabors hat gezeigt, dass es weiteren Vertiefungs- und Abstimmungsbedarf mit Expert:innen zu Entsorgung, Anlieferung und der Feuerwehr bedarf, bevor wir die Arbeit Richtung Gestaltungskonzept weiterführen können. Die Koop5 hat sich daher in Abstimmung mit den Planer:innen dazu entschieden, die beiden nächsten Quartierslabore zu verschieben. Die Termine werden in den kommenden Wochen abgestimmt und Ende des Monats kommuniziert.

Wir entschuldigen uns für die erneuten Verschiebungen! Was hierdurch deutlich wird: die Planung am Haus der Statistik ist prozessual und Bedarf daher Flexibilität von allen, um am Ende wirklich passgenau für die Bedarfe des Quartiers zu sein. Wir freuen uns, wenn ihr geduldig bleibt und bei den neuen Terminen dabei seid!

Hier können Sie die Dokumentationen der vergangenen Mitwirkungstermine einsehen: 

Schaut gerne in unseren letzten Newsletter und den Programmflyer für Februar.

Letzte Aktualisierung: 11. Februar 2020

Der Mitwirkungsprozess geht in eine neue Runde

Vernetzungsratschlag #10

Das integrierte Werkstatt­­­verfahren begann im September 2018 und fand seinen vorläufigen Höhepunkt im Februar 2019 mit dem Abschluss des städtebaulichen Werkstatt­verfahrens.

Im Ergebnis dieser mehrmonatigen intensiven Arbeitsphase zwischen Koop5, drei Planungsbüros sowie der interessierten Stadtgesellschaft stand der städtebauliche Entwurf für das Areal Haus der Statistik, der durch die Planungsgemeinschaft Teleinternetcafe und Treibhaus entwickelt wurde. Dieser städtebauliche Entwurf wird aktuell in einen Bebauungsplan (B-Plan) für das Areal Haus der Statistik überführt. Zu diesem Zweck wird das integrierte Werkstattverfahren weitergeführt. Die allgemeine Projektsteuerung und die vertiefende Planung durch Teleinternetcafé und Treibhaus werden durch drei Formate der Mitwirkung ergänzt, die jeweils eng mit den anderen Ebenen verzahnt sind.

Vernetzungsratschläge, Themenabende und Quartierslabore, die in der WERKSTATT Haus der Statistik stattfinden. Hierzu sind alle interessierten herzlich eingeladen! Alle Termine sind in unserem Kalender zu finden.

Pressespiegel September 2019

Das bunte Treiben rund ums Haus ist auch der überregionalen Presse nicht entgangen. Neben einem Nachrichtenbeitrag im ZDF heute journal adelte auch der Artikel im Feuilleton der FAZ das Projekt als zukunftsweisend; der Freitag wartet mit einem Beitrag in der Rubrik „Utopie“ auf. Aber auch die Berliner Presse berichtet positiv: der Tagesspiegel ruft den alten neuen Ort als „letzte innerstädtische Hoffnungszone“ aus, die BZ schreibt gar, dass das Gebäude „aus Ruinen auferstanden“ sei. Zudem wird unsere ZUsammenKUNFT-Vorständin Andrea Hofmann in der Berliner Zeitung porträtiert.

„Pressespiegel September 2019“ weiterlesen

Aufruf: Aneignung Musterhaus der Statistik

Wir (ZK/U und openBerlin e.V.) haben im Innenhof des Haus der Statistik einen alten Autoscooter für Euch aufgebaut. Dieses schattige und luftige Plätzchen wollen wir mit Euch zusammen in den kommenden Sommerwochen zum Leben erwecken.

Ihr wolltet immer schon einmal ein ausrangiertes Fahrgeschäft in eine Rollschuhdisco verwandeln?

Oder Tai Chi, Karate und/oder Yoga Kurse veranstalten?
Oder ein Blumenhotel unterhalten?
Oder ein Trauercafe einrichten?
Oder Tangotanzen?
Oder Eure Silberhochzeit feiern?
Oder einen Smartphone Workshop 60+ organisieren?
Oder Omas gegen Rechts versammeln?
Oder einen Kinofilm vorführen?
Oder eine kleinen Trödelmarkt aufziehen?
Oder ein Sperrgutfest ausrichten?
Oder Eure Mitgliederversammlung abhalten?
Oder einen Debattierclubeinberufen?
Oder öffentlich Texte lesen?
Oder eine kleine Kegelbahn arrangieren?
Oder einen Botchaplatz bespielen?
Oder eine Geschichtswerkstatt aufbauen?
Oder Seifenkisten bauen?
Oder … ?

Direkt am Alexanderplatz?

Euch fehlt der Raum und eine passende Infrastruktur für wenig bis gar kein Geld?

Dann seid ihr bei uns im Musterhaus der Statistik genau richtig!

Denn wir haben:
230 qm überdachten Raum in einem alten Autoscooter

  • Küche inkl. Ausstattung (Tassen, Teller, Besteck, Gläser, Kaffemaschine etc.)
  • Starkstrom mit Verteilerbox
  • WC und Wasser
  • WLAN
  • Computer
  • Hängematten
  • Mobile Holzwerkstatt zum bauen von Möbeln etc.
  • Musikanlage mit Mischpult, Mikros
  • Stromerzeuger für mobilen Einsatz
  • Tageslichtbeamer und Leinwand
  • bis zu 100 stapelbare Stühle in viele Farben
  • Akkubetriebene Kugelleuchten (15 Stück)
  • 40 Tische 75 x 75cm
  • 200 kleine Kissen … und wenn etwas fehlt, versuchen wir es aufzutreiben.

Wer seid ihr?
Was wollt ihr?
Wann möchtet ihr was machen?
Und was braucht ihr dafür?

Was wir von euch brauchen sind folgende Angaben:

  • Kurzbeschreibung Eurer Aktivität/ Veranstaltung (max. 100 Wörter)
  • Kontakt
  • Liste von Dingen die Ihr von uns braucht
  • mindestens zwei Terminvorschläge

Schreibt uns an:
Betreff der E-Mail: MUSTERHAUS – Euer Vorschlag
konrad@openberlin.org
0151/21620262

Oder kommt jeden zweiten und letzten Mittwoch im Monat zu unseren Treffen vor Ort und plant mit uns kommende Veranstaltungen.
(Siehe auch: Veranstaltungskalender)

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Pressemitteilung: Modellprojekt Haus der Statistik geht voran – Kooperationsvereinbarung 3.0 unterzeichnet, Ausstellung eröffnet

Die Entwicklung des Areals am ehemaligen Haus der Statistik geht weiter. Heute unterzeichneten Vertreter von Senat, Bezirk Mitte, WBM, BIM und der Genossenschaft ZUsammenKUNFT Berlin (Koop5) die Fortsetzung der Kooperations­vereinbarung, in der die Zusammenarbeit im Modell­projekt Haus der Statistik einschließlich der Finanzierung für den laufenden Prozess geregelt werden. Außerdem eröffneten sie eine Ausstellung zum Modellprojekt, die gleichzeitig eine der ersten Pionier­­nutzungen im Altbau­bestand darstellt. Die Ausstellung zeichnet ab 8. Juni die Entwicklung des Projekts seit dem Jahr 2015 nach, dokumentiert das Werkstatt­verfahren für den städtebaulichen Entwurf und gibt einen Ausblick auf die Zukunft.

„Pressemitteilung: Modellprojekt Haus der Statistik geht voran – Kooperationsvereinbarung 3.0 unterzeichnet, Ausstellung eröffnet“ weiterlesen

Pressemitteilung: Entscheidung – Städtebaulicher Entwurf kommt von Teleinternetcafe und Treibhaus

Die städtebauliche Planung für die Entwicklung des Areals am ehemaligen Haus der Statistik kommt von der Berlin-Hamburger Planungsgemeinschaft Teleinternetcafe und Treibhaus. Das hat die Jury am vergangenen Freitag entschieden. Nun stellt der Bezirk Mitte den Bebauungsplan auf.

Die Planungsgemeinschaft Teleinternetcafe und Treibhaus aus Berlin und Hamburg erstellt den städtebaulichen Entwurf für das Haus der Statistik. Diese Entscheidung hat am vergangenen Freitag ein Obergutachter:innen-Gremium getroffen. Drei Planungsteams hatten in den vergangenen fünf Monaten in einem offenen Werkstattverfahren mit Bürgerbeteiligung städtebauliche Entwürfe erarbeitet.

„Wir haben in diesem Verfahren viel von- und miteinander gelernt. Daran zeigen sich die Stärken dialogischer Verfahren – vor allem bei komplexen städtebaulichen Aufgaben wie in der Entwicklung dieses neuen Quartiers. Es war eine Freude an diesem Verfahren mitwirken zu dürfen. Jetzt wünsche ich der Koop5, dass aus den Plänen bald Realität wird. Berlin würde um ein außergewöhnliches Projekt reicher werden.“

Prof. Rudolf Scheuvens, Vorsitzender der Jury

Der Entwurf sieht vor, dass die bestehenden Altbauten an der Karl-Marx-Allee und Otto-Braun-Straße mit rund 46.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche um weitere rund 66.000 Quadratmeter Neubau ergänzt werden. In der Mitte des Areals entstehen drei Höfe („Stadtzimmer“) für gemeinschaftliche Nutzung und Begegnung, gesäumt von zwei 15- und 12-geschossigen Wohnhochhäusern zur Berolinastraße, einem 16-geschossigen Büroturm an der Otto-Braun-Straße für das Rathaus Mitte und drei „Experimentierhäusern“ für wechselnde Nutzungen. Dachgärten und Gemeinschaftsterrassen sorgen für zusätzliches Grün in der dichten Bebauung.

Das Bezirksamt Mitte will an der Otto-Braun-Straße ein neues „Rathaus der Zukunft“ bauen. Mitarbeiter und Besucher weiterer Behörden, wie Bürger- und Finanzamt, werden in dem neuen Stadtquartier auf Nutzer von Kultur-, Sozial- und Bildungseinrichtungen treffen. In den Erdgeschossen wird es Angebote zum Ausgehen und Einkaufen, aber auch für gemeinschaftliche Alltagsaktivitäten geben. Auf dem östlichen Teil des Areals, der an die Berolinastraße und das Wohngebiet Karl-Marx-Allee angrenzt, wird die WBM 300 bezahlbare Wohnungen bauen. Die BIM wird die Bestandsbauten für Behördennutzungen grundsanieren und ausbauen.

Die Schadstoffsanierung im Altbau hat bereits begonnen. Bereits in diesem Jahr sollen dort erste, temporäre Pioniernutzungen stattfinden. Nun stellt der Bezirk Mitte einen Bebauungsplan auf für das mehr als drei Hektar große Areal, das an den Alexanderplatz und die Karl-Marx-Allee angrenzt.