Textilwerkstatt

Wir verwandeln Alttextilien in Neues und reparieren Kostüme

Offene Werkstatt ab 8. Juli jeden Mittwoch von 16 bis 20 Uhr.

Die Betreiber der Textilwerkstatt sind der KOSTÜMKOLLEKTIV e.V. und der TEXTILHAFEN der Berliner Stadtmission. Unsere Geräte und Stofflager stellen wir gemeinsam während der offenen Werkstattzeiten Nutzer:innen zur Verfügung. Nutzer:innen können mit Nähspirit oder als Profi nähen: Wir haben Arbeitsplätze mit Haushalts- und Industrienähmaschinen.

Das KOSTÜMKOLLEKTIV hat hier nun zum ersten Mal einen größeren Arbeitsplatz, um die Kostüme des gemeinsamen Fundus der freien darstellenden Künste zu reparieren und Mund-Nasen-Masken zu nähen. Für Profis steht auch eine Overlock-Nähmaschine zur Verfügung. In unserem Lager, zu dem Nutzer:innen gerne beitragen können finden sich auch andere Materialien, wie Schaumstoffe, Bänder oder Felle. Mit Kindersachen und super speziellen Kostümen, wie z.B. das Upcycling-Monster oder das gerupfte Suppenhuhn wird hier eine kleine Filiale des Kostümfundus sein.

www.kostuemkollektiv.de

Schreib uns:

fundus-werkstatt@kostuemkollektiv.de

Der TEXTILHAFEN der Berliner Stadtmission bietet dir in der Textilwerkstatt Raum für deine textilen Experimente. In diesem Nählabor kannst du nach Absprache aus einem Fundus von unterschiedlichsten textilverarbeitenden Maschinen, Techniken & Stoffen schöpfen – vom professionellen Bügelautomaten bis zur industriellen Knopflochnähmaschine oder lieber doch einen großformatigen Kontermarschwebstuhl? Mehr als 40 t textiler Spenden sortieren wir in der Storckower Str. 139d / Prenzlauer Berg. Regionale textile Kreisläufe stehen im Fokus: #circulartextilemission. Alle textilen Materialien, die wir nicht in unseren Kleiderkammern & Kiezläden brauchen stehen dir oder deinem Team zur Verfügung. Nach euren Bedarfen sammeln wir: ob gewebt, genäht, ausgestattet, gedämmt oder künstlerisch gearbeitet wird.

Schreib uns:

Nutzung des Nählabors der Textilwerkstatt:

watertowine@berliner-stadtmission.de

Materialbestellungen:

textilhafen@berliner-stadtmission.de 

Extinction Rebellion Bau AG

Bauen und Basteln für die Rebellion gegen die ökologische Krise

Extinction Rebellion Berlin

Extinction Rebellion (XR) macht mit friedlichem Ungehorsam auf den drohenden Klimakollaps und das massive Artensterben aufmerksam.

Wir sind eine internationale gesellschaftspolitische Bewegung. Unser Ziel ist es, den für das Klima nötigen umfassenden und tiefgreifenden Wandel herbeizuführen. Damit wollen wir das Risiko der Auslöschung der Menschheit und des Kollapses unserer Ökosysteme verkleinern. In Berlin haben wir mit bunten Blockaden bereits auf uns und unsere Forderungen aufmerksam gemacht. Wir haben den großen Stern, den Potsdamer Platz und die Oberbaumbrücke blockieren können. Wir haben uns an die CDU Parteizentrale geklebt, uns ans Kanzler:innenamt gekettet und mit der breiten Berliner Klimagerechtigkeitsbewegung viele tolle Aktionen und Events erlebt.

Dies ist ein Notfall!

Wir können nicht mehr warten! Regierungen werden unsere Welt nicht retten. Wir müssen selbst handeln und die Verantwortung übernehmen – für unsere Umwelt, aber auch für den achtsamen Umgang untereinander.

Für unsere Aktionen bauen wir Boote und malen Banner, nähen Flaggen und basteln Sticker. Wir tanzen (DISCObedience!) und kochen (Rebellion Kitchen!) und bauen (Bau AG) zusammen. Zusammen sind wir zu einer bunten, entschlossenen Bewegung gewachsen.

Unsere Forderungen

  1. Die Regierung muss die existenzielle Bedrohung der ökologischen Krise offenlegen und den Klimanotstand ausrufen.
  2. Die Regierung muss jetzt handeln, um die vom Menschen verursachten Treibhausgas- Emissionen bis 2025 auf Netto-Null zu senken. Das Artensterben muss gestoppt werden und der ökologische Raubbau mit allen Mitteln eingedämmt und – wenn möglich – wieder rückgängig gemacht werden.
  3. Die Regierung muss eine Bürger:innenversammlung für die notwendigen Maßnahmen gegen die ökologische Katastrophe und für Klimagerechtigkeit einberufen. Die Regierung muss nach deren Beschlüssen handeln.

mehr Informationen

www.extinctionrebellion.de

Material Mafia

Müll ist eine Definitionsfrage. Wir schaffen Kreisläufe für die Weiterverwendung industrieller Reststoffe – oder besser: von Ressourcen!

Wir sammeln und erhalten regelmäßig Reststoffe und Nebenprodukte aus Industrie und Handwerk, von Museen, Galerien und Messen. Diese Materialien bieten wir in unserem Lager allen Interessierten Nutzer:innen an. Ihr findet hier Holz, Metalle, Glas, Schaum- und Kunststoffe, Papier und Kartonage, Farben, Textil Stoffe und vieles mehr, um eure kreativen Projekte zu verwirklichen!

Unter dem Schwerpunkt Umwelt und Nachhaltigkeit bieten wir auch handwerkliche Projekte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Die Material Mafia versteht sich als Unternehmen mit einem sozialen Marketingkonzept. Dies bedeutet unter anderem, dass die Ziele und Aktivitäten nicht vornehmlich gewinnorientiert sind, sondern die Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt implizieren. Wir möchten Lösungsansätze für bestimmte gesellschaftliche Probleme bieten. 

· Wie können Müll und umweltschädliche Emissionen, die durch Neuproduktion entstehen, vermieden werden? 

· Wie sieht eine effektive Ressourcenschonung aus? 

· Wie können Menschen durch Umwelterziehung erreicht werden? 

· Wie können neue (Material-)Kreisläufe geschaffen werden? 

Unsere Vision ist eine Ökonomie, vollständig geschlossener Ressourcenkreisläufe.


mehr Informationen

www.material-mafia.net

FRICKEL ATELIER

Offene Werkstatt und Atelier! Kunst, Handwerk & Kreativität als Ressourcen – Allmende! Vom Fahrrad zur Kunst und vom Recycling zum Upcycling!

Das Frickel Atelier ist eine offene Werkstatt, die als Begegnungsstätte zu verstehen ist. Handwerker:innen, handwerklich Begabte, handwerklich Unbegabte und Menschen mit Projekten und kreativen Ideen haben hier die Möglichkeit Mitstreiter:innen zu finden und sich auszutauschen bzw. gegenseitig anzuleiten. Der Grundgedanke ist, Ressourcen zu Nutzen, die bereits vorhanden sind. Das betrifft erlerntes Wissen und Erfahrungen von einzelnen Personen genauso, wie die Verarbeitung von vorhandenen verbrauchten Materialien im Rahmen des Upcyclings bzw. Recyclings.

Wir stellen alle Werkzeuge und Maschinen zur Verfügung, die nach einer von uns durchgeführten Einweisung, für folgende Bearbeitungen genutzt werden können:

Fahrradreparatur/-bau (alle Fahrräder für klein und groß)

– Wir reparieren selbst oder helfen dir dein Rad zu reparieren oder aufzubauen.

Lastenradreparatur/-bau (alle Lastenradvarianten bis zum Wohnmobilfahrrad)

– Du bist im Besitz eines reparaturbedürftigen Lastenrades oder willst dir vielleicht selber eins bauen oder bauen lassen? Dann bist du bei uns an der richtigen Stelle. Auch spezielle Umsetzungen sind meist kein Problem.

Anhängerbau (die günstige Alternative zum Lastenrad)

– Du brauchst ein Transportmittel, welches an dein Fahrrad angehangen werden soll und welches es so auf dem Markt noch nicht gibt? Komm zu uns und wir schauen mal was so geht. Geht nicht gibt’s nicht!

Reparatur von Fahrradteilen (vom Schlauch bis zum Scheinwerfer)

– Du hast ein kaputtes Rücklicht oder dein Schlauch hat nur ein kleines Loch oder dein Schaltwerk ist fest und im Fahrradladen ist dir das Neuteil zu teuer? Dann repariere es selbst. Wir helfen dir dabei mit unserer Erfahrung und unserem Werkzeug. –

Recycling und Upcycling von Fahrradteilen (von der Speiche bis zum Schaltwerk)

– Bevor Teile im Schrott oder Müll landen, kann man noch so einiges daraus machen. Glaubste nicht? Dann lass dich von uns überzeugen, dass der Kreislauf bis zur Entsorgung verlängert werden kann. Kreativität ist kein Hexenwerk. Also lass dich anstecken und werde selbst zum kreativen Neugeist.

Metallbau allgemein (Schneiden, Schweißen, Schleifen)

– Du wolltest schon immer mal Metall bearbeiten oder reparieren und weißt nicht wie das geht? Wir zeigen dir in unserer Metallwerkstatt wie es geht oder machen das für dich.

Schmuckherstellung („jeder ist seines eigen Glückes Goldschmied“)

– Schmuck selber herstellen? Das geht doch garnicht. Denkste!? Dann komm zu uns und lass dich an unseren zwei ausgestatteten Goldschmiedeplätzen vom Gegenteil überzeugen.

Kunst-Stoffe e.V. Berlin

Gebrauchtmaterialmarkt zur Umsetzung von kreativen Bau- und Bastelvorhaben


Der Kunst-Stoffe e.V. erschafft in Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Haus der Materialisierung (HdM) einen Markt für Gebraucht-Materialien. Ähnlich wie in einem Baumarkt stehen alle möglichen Materialien zur Verfügung, jedoch mit dem Unterschied das diese zuvor schon mal gebraucht wurden oder als Müll deklariert waren. Neben den klassischen Baumaterialien wie Holz, Schrauben, Planen stehen auch Bastel- und Dekomaterialien bereit um einen neuen Zweck eingehaucht zu bekommen. So sind nicht nur Materialien für kleinere und größere Bauvorhaben zu finden, sondern auch welche für Künstler:innen und Bastelfreudige. Mit diesem Konzept werden nicht nur Ressourcen geschont da nicht neu Produziertes gekauft werden muss, sondern auch Müll eingespart durch die Wiederverwendung. Zusätzlich wird dazu angeregt mit den vorhandenen Materialien zu arbeiten und so kreativ neue Wege zur Umsetzung von Ideen zu gehen. Für interne Personen des Haus der Statistik, die voraussichtlich häufiger auf unsere Materialien zugreifen möchten, kann eine Mitgliedschaft mit einem Punktesystem entstehen. So soll ein Ort geschaffen werden zu dem Dinge gebracht werden können, die nicht mehr benötigt werden und mithilfe der dadurch erworbenen Punkte bei Bedarf andere Materialien wieder mitgenommen werden können. Für Kund:innen von außerhalb besteht diese Tauschmöglichkeit abseits des Bezahlens noch nicht – wir freuen uns jedoch natürlich trotzdem über Materialspenden nach zu voriger Absprache.

Kunst-Stoffe – Zentralstelle für wiederverwendbare Materialien e.V.


mehr Informationen


 kunst-stoffe-berlin.de
 facebook.com/kunststoffeberlin
 instagram.com/kunst_stoffe_berlin2006

Material-Kontor im Haus der Materialisierung
Komplex Haus der Statistik / Zugang über Berolinastraße, 10178 Berlin
Öffnungszeiten nach Absprache;

  hdm@kunst-stoffe-berlin.de

Solioli Olivenöl-Ausgabe

16. Mai 2020 | 11:00 19:00

SoliOli entstand als solidarische Antwort auf die Krise in Griechenland. Mit dem Import qualitativ hochwertiger und günstiger Olivenprodukte werden selbstverwaltete Projekte solidarischer Ökonomie in Griechenland unterstützt. 
Einmal im Jahr können sie vorbestellt und an einer zentralen Stelle in Berlin abgeholt werden, dieses Jahr vom 14. bis 16. Mai 2020.  Auch der Erlös geht an soziale Projekte in Griechenland. 

Ausgabeort: Haus E

solioli.de

Solioli Olivenöl-Ausgabe

15. Mai 2020 | 14:00 21:00

SoliOli entstand als solidarische Antwort auf die Krise in Griechenland. Mit dem Import qualitativ hochwertiger und günstiger Olivenprodukte werden selbstverwaltete Projekte solidarischer Ökonomie in Griechenland unterstützt. 
Einmal im Jahr können sie vorbestellt und an einer zentralen Stelle in Berlin abgeholt werden, dieses Jahr vom 14. bis 16. Mai 2020.  Auch der Erlös geht an soziale Projekte in Griechenland. 

Ausgabeort: Haus E

solioli.de

Solioli Olivenöl-Ausgabe

14. Mai 2020 | 14:00 21:00

SoliOli entstand als solidarische Antwort auf die Krise in Griechenland. Mit dem Import qualitativ hochwertiger und günstiger Olivenprodukte werden selbstverwaltete Projekte solidarischer Ökonomie in Griechenland unterstützt. 
Einmal im Jahr können sie vorbestellt und an einer zentralen Stelle in Berlin abgeholt werden, dieses Jahr vom 14. bis 16. Mai 2020.  Auch der Erlös geht an soziale Projekte in Griechenland. 

Ausgabeort: Haus E

solioli.de

SoliOli Olivenöl

Hochwertige Olivenprodukte aus Projekten solidarischer Ökonomie in Griechenland

Pionier seit: April 2020

SoliOli entstand als solidarische Antwort auf die Krise in Griechenland. Mit dem Import qualitativ hochwertiger und günstiger Olivenprodukte werden selbstverwaltete Projekte solidarischer Ökonomie in Griechenland unterstützt.
Einmal im Jahr können sie vorbestellt und an einer zentralen Stelle in Berlin abgeholt werden, dieses Jahr vom 14. bis 16. Mai 2020.  Auch der Erlös geht an soziale Projekte in Griechenland. 

Ausgabeort: Haus E


mehr Informationen

solioli.de

HabibiShip

Upcycling-Flow-Arts-Workshops: Das heißt aus gefundenem Material kreative Jongliergeräte bauen und mit Spaß erlernen.

Jonglieren macht Spaß, trainiert die Geschicklichkeit, ist kommunikativ und kann überall stattfinden! Darum organisieren wir seit Mitte 2018 Upcycling-Jonglier-Flow Arts Workshops.
Gemeinsam wollen wir einen Raum schaffen, in dem sich die Teilnehmer*innen frei fühlen, neue Fähigkeiten zu erlernen, ohne Angst vorm Scheitern.

Das Besondere: Die Jongliergeräte werden selbst gebaut. Ganz im Geist der Kreislaufwirtschaft werden dazu gebrauchte Materialien wiederverwendet. Der Workshop zielt darauf ab das innere Kind zu erwecken sowie Kreativität im alltäglichen Leben zu fördern. Denn Jede und Jeder hat die Fähigkeit, kreativ zu sein und neue Dinge mit den eigenen Händen zu erschaffen!
Wir wollen die Teilnehmer ermutigen, aus ihrer Komfortzone herauszukommen und anregen nichts Neues zu kaufen, sondern stattdessen weggeworfene Materialien wiederzuverwenden, indem wir Jongliermaterial aus gefundenen Werkstoffen herstellen.

Neben den Jonglier- und Bastelworkshops treten wir bei verschiedenen Events als LED-Jongleure und Flow-Art-Performer auf. Dabei verbinden wir die Freude an Flow Arts mit farbenfrohem Licht und ausdrucksstarkem Tanz. Eine verkörperte, facettenreiche Interpretation, um das Publikum und uns ein bisschen in Trance zu versetzen.

Die HabibiShip-Crew besteht aus:

Abdel: Lichtbildner AKA “The wisest, youngest light master“ – Film und Foto, Lichtpeitsche und Bo Stab Jonglage 

Alex: Suffizienz-Experte und Klassenclown – Projektmanagement, Marketing und Ball-/Keulenjonglage

Felix: The Organizer und Musik-Sommelier – Performer, Organisator und DJ (Radio Rainbow) und Balljonglage

Giulia: Creative Designer und magische Fee – Kommunikation / Produktdesign und Poi Jonglage

Isabella: Seelen-Hausmeisterin und Chaosschöpferin – Verwirrung, Ausrüstung, Maske, Lichtpeitsche und Poi Jonglag

Robert: Problemlöser und essenzielle Quelle des Friedens – Projektmanagement und Communication coaching, Poi und Balljonglage


mehr Informationen

http://www.habibiship.fun
habibiship@gmail.com


MITKUNSTZENTRALE

Zentrale der skulpturalen Gemeingüter, hergestellt durch künstlerische Praktiken des Recyclings von Materialien, Ideen und Geschichten

Bild: Ausgangs-Setzung eines gemeinschaftlichen Prozesses: MITKUNSTZENTRALE – STUDIOLO, Erik Göngrich, 2009-2019 Holzskulptur; Größe Grundfläche 5,10 × 2,10 Meter, Höhe: 3,15 Meter. Die künstlerisch-wissenschaftliche Studierzelle der Renaissance als Ausgangsmodul im Ausstellungsraum und im Freiraum. Die Skulptur kann je nachdem wie und wo sie benötigt wird versetzt und umgebaut werden. Das STUDIOLO ist die skulpturale Ausgangssetzung sie wird Teil des Ausstellungs- und Aktionsprozesses an den sie angepasst wird.

…. Werkstatt für Kunst & Klima im öffentlichen Raum

Ein Projekt von Erik Göngrich in Zusammenarbeit mit Valeria Fahrenkrog 

Pionier seit: Januar 2020

Im Haus der Materialisierung, ein Teil des Hauses der Statistik am Alexanderplatz, entsteht gerade die MITKUNSTZENTRALE. In dieser Zentrale und in der Umgebung des Hauses der Statistik wird ein diskursiver Raum erschaffen der sich mit folgenden (künstlerischen) Ansätzen auseinandersetzt:

_Haus de Materialisierung (HdM)
Ausgehend vom Prinzip der Zirkulation, wollen wir uns nachhaltigen künstlerischen Praktiken annähern. Erstens aus der materiellen Sicht der Wiederverwendbarkeit, des Recyclings und der objektbezogenen Umnutzung. Und zweitens aus der Sicht von immateriellen, solidarischen, gesellschaftlichen Aspekten des Ideen-Recyclings, der räumlichen Umnutzung, dem Erhalt von Geschichten und gesellschaftlichen Transformationsprozessen.

_Haus der Statistik (HdS)
Hier stellt sich vor allem folgende Frage: Wie kann man ein Stück Stadt gemeinsam als Modellprojekt mit Respekt auf zukünftige Gemeinschaften und Nutzungen entwickeln?
Der schon stattfindende Prozess soll künstlerisch vermittelt werden und die eigenen Begriffe sollen geschärft in eine Charta der gemeinsamen Stadtentwicklung Berlins einfließen.
Dieser Ansatz verfolgt Themen wie Commoning als Gesellschaftsumbau, Nachhaltigkeit durch Bewusstseinsveränderungen im Konsumverhalten und die Entwicklung künstlerisch- interventionistischer Ansätze in kollaborativen Arbeitsprozessen.

_KIEZ (im Zweiten Bauabschnitt Karl-Marx-Allee – KMA2)
Die Anbindung an Menschen, Projekte und Initiativen im Haus der Statistik und im Haus der Materialisierung sowie mit der Nachbarschaft steht im Zentrum dieses Ansatzes.
Wir wollen untersuchen wie Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum als sozialer-historischer und politischer Prozess entwickelt werden kann. Die Gegebenheiten werden mit den verschiedenen Projektpartnern erforscht und in Orts-, Zeit- und Personen-Spezifische Kunstwerke umgesetzt.

Die PERLE DES OSTENS–Mobile Schnippel Teeküche, MOKKA-ECK–Bank-Bar undBOOKSpeoplePLACES–Buch-Gedächtnis als mobiler Laden bilden wichtige Bestandteile der MITKUNSTZENTRALE. Sie wirken als funktionale Skulpturen der direkten Begegnung und des Austausches mit dem Umfeld.

Die drei Ansätze sind stark verbunden und sollen im Austausch durch Gespräche, Workshops, gemeinsames Kochen, interventionistische Kommentierungen, Ausstellungen, Kollaborative-Displays, eine Posterreihe und ein „Kochbuch des öffentlichen Raumes“ vertieft werden. Aufgrund der Corona- Pandemie geschieht dies in Kleingruppen analog und in größeren Gruppen digital.

Stand 14. April 2020


Projektpartner

Diana Arce, Louise Barthels, Johanna Dehio, Ken Ehrlich, Christoph Franz, Florian Göttke, Matthias Heyden, Gary Hurst, Boris Joens, Heinz-Peter Knes, Seraphina Lenz, Michelle-Marie Letelier, Ana Lichtwer, Marcela Moraga, Ann-Sophie Norn, Michael Maier, Dominikus Müller, Elfriede Müller, Giulia Palladini, Andrew Plucinski, Janine Sack, Peter Schmidt, Susanne Schröder, Michael Schultze, Boris Sieverts, Daniela Spiegel, Florian Wüst, Secil Yersel.

Berliner Stadtmission

Möbeln ein neues Zuhause geben und damit soziale Projekte unterstützen – das ist das Ziel der SM im Haus der Materialisierung

„Mit unserem Integrationsunternehmen kümmert sich die Berliner Stadtmission seit über 25 Jahren darum, dass gespendete Kleidung und Möbel sozialen Projekten zugutekommen.
Das reicht uns aber nicht mehr. Wir wünschen uns, dass alle Möbel, die aus einer Wohnung rausfliegen, woanders wieder ein Zuhause finden. Dafür schaffen wir im Haus der Materialisierung einen Experimentierraum, um alten Möbeln neuen Wert zu geben.“


mehr Informationen

berliner-stadtmission.de/komm-und-sieh
kommundsieh@berliner-stadtmission.de