LOST and FOUND

LOST and FOUND – ein Sommerfestival von und mit der Berliner Künstler*innenzeitschrift Prolog – Heft für Zeichnung und Text und mit Beiträgen von 65 Künstler*innen und Autor*innen
– Zeichnungen, Collagen, Skulpturen, Malerei, Fotografie, Videoarbeiten, Prosa, Lyrik, Poesiefilme, Nachtkonzerte & ein täglich geöffneter Künstler*innentresen –

4. August | 16:00 14. August | 21:00

LOST and FOUND – ein Sommerfestival von und mit der Berliner Künstler*innenzeitschrift Prolog – Heft für Zeichnung und Text und mit Beiträgen von 65 Künstler*innen und Autor*innen Endlich ist es wieder möglich! Nach fast anderthalb Jahren mit Lockdowns und Kontaktbeschränkungen laden wir vom 4. bis zum 14. August 2021 ein zu einem Sommerfestival mit Ausstellung, Lesung, Film, Musik … von Künstler- und Autor*innen, der in den Lockdowns erschienenen Ausgaben – ABSAGE, Struktur(en) Differenz(en), NACHT//SCHATTEN. Das Erscheinen von Prolog 20 im Juni letzten Jahres wollten wir mit Ausstellung und Lesungen im Haus der Statistik begehen – in Folge der Entwicklungen ebenso das Erscheinen von Prolog 21 und 22. Immer wieder konnten wir diese Idee aufgrund der Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus nicht realisieren. Wir freuen uns, dass es nun möglich ist, diese letzten 3 Ausgaben mit einem Festival zu feiern. Damit wollen wir auch ein Zeichen setzen: Egal, ob systemrelevant oder nicht, wir Künstler- und Autor*innen arbeiten und sind nach wie vor präsent! Und wie präsent wir sind, mitten in Berlin, direkt neben dem Alexanderplatz sind wir als Pionier*innen zu Gast im spannenden Modellprojekt Haus der Statistik. Dort werden wir jeden Tag des Festivals vom Nachmittag an bis in die Nacht begleiten. Das Spektrum der künstlerischen Arbeiten reicht von Zeichnungen über Collagen, Skulpturen, Malerei, Fotografie bis hin zu Videoarbeiten. An den 10 Abenden des Festivals laden die Autor- und Künstler*innen zum Zuhören, Zusehen und Mitdiskutieren ein: Prosa, Lyrik, Poesiefilme und Nachtkonzerte finden sich im Veranstaltungsrepertoire. Die beteiligten Künstler- und Autor*innen verorten sich in den verschiedensten Szenerien inner- und außerhalb der BRD. Einige von ihnen reisen extra nach Berlin, andere senden ihre Arbeiten, um Teil des Festivals zu sein. Der täglich geöffnete Künstler*innentresen dient als Begegnungsort des Sommerfestivals. Hier treffen Besucher*innen auf Künstler*innen, Kolleg*innen auf Kolleg*innen und Autor*innen auf Zuhörer*innen. Und vor allem treffen hier inmitten künstlerischer Arbeiten Menschen auf Menschen.

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Beginn:
4. August | 16:00
Ende:
14. August | 21:00
Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
https://prolog-zeichnung-und-text.de/blog/
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin

Präsentation des Buches von Dr. Olga Shparaga

Präsentation des Buches „die Revolution hat ein weibliches Gesicht“. Dr. Olga Shparaga präsentiert vorab ihr neues Buch „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht: Der Fall Belarus“. Moderation: Dr. Yaraslava Ananka.

24. Juni | 19:00 20:30

Minsk im Sommer 2020. Eine junge Frau im ärmellosen weißen Hemd tänzelt vor einer schwarzen Mauer aus martialisch vermummten Sondereinsatzkräften: Bilder wie diese gingen um die Welt. Der Brutalität des Regimes setzen Hunderttausende mutige Bürgerinnen und Bürger aller gesellschaftlicher Schichten Gewaltfreiheit, kreative Vielfalt und dezentrale Selbstorganisation entgegen. Was sich seit den Präsidentschaftswahlen am 9. August 2020 in Belarus abspielt, geht über eine regionale Protestbewegung gegen gefälschte Wahlen weit hinaus. In Minsk und vielen anderen Städten des weithin unbekannten Landes zwischen Russland und der EU wird Geschichte geschrieben. Weiblich, friedlich, postnational – so charakterisiert die Autorin die Umwälzung in ihrem Land und stellt die Ereignisse in den Kontext europäischer und globaler Emanzipationsbewegungen. Olga Shparaga, geboren 1975. Philosophin, studierte Philosophie in Belarus und Deutschland. 2001-2014 unterrichtete Philosophie an der European Humanities University in Vilnius, 2006-2014 war Redakteurin der intellektuellen Zeitschrift «Novaja Eŭropa» («Neues Europa») http://n-europe.eu. Gehört zum wissenschaftlichen Rat von Zeitschriften the Ideology and Politics Journal, The Interlocutor и pARTisan. Hatte die Forschungsaufenthalte und unterrichtete an den Universitäten und wissenschaftlichen Zentren von Tschechien, Polen, Litauen, Deutschland und USA. Ist die Autorin von zwei Büchern – das letzte „Die Gemeinschaft-nach-dem-Holocaust. Unterwegs zur Gesellschaft der Inklusion“ (Minsk, ECLAB-books, 2018, auf Russisch) wurde als das beste philosophische Buch 2018 vom Internationalen Kongress der Forscher von Belarus bezeichnet (http://icbs.palityka.org/…/vyiniki-premii-kangresa-za…/) – und (Co)Redakteurin von 7 Sammelbände.

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Datum:
24. Juni
Zeit:
19:00–20:30
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Unsere Kartoffel

Lesung meiner Geschichte „Huayna Papa, der Ursprung der Kartoffel“, basierend auf einem alten Andenmythos, gefolgt von einer kurzen Beschreibung, wie und wann die Kartoffel nach Deutschland und Berlin kam. Anschließend ein Kochworkshop zur Vermittlung einer traditionellen Art des Kartoffelkonsums in den peruanischen Anden.

19. Juni | 18:00 20:00

Lesung des peruanischen Mythos über den Ursprung der Kartoffel „der vergrabene Schatz“ und kurze Geschichte der Kartoffel in Deutschland und Berlin. Der Mythos wurde in ein Märchen umgewandelt und von tonopa.de adaptiert, geschrieben, illustriert und bearbeitet. Peruanischer Kochworkshop für jedermann „Kartoffeln mit Chili“.

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Datum:
19. Juni
Zeit:
18:00–20:00
Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
http://tonopa.de
Berolinastraße
10178 Berlin

Glanz oder Harnisch – On the Road Again

Der Boxenstopp hat geendet, neue Texte am Start – Wir sind bereit, ihr so?
Ein Abend von GLANZODERHARNISCH – die Lesereihe vom Szenischen Schreiben der Universität der Künste Berlin (UdK).

12. Juni | 18:00 19:30

Der Boxenstopp hat geendet, neue Texte am Start – Wir sind bereit, ihr so? Wo früher Autoscooter-Rennen waren findest du jetzt Skurrilitäten und Ausgelassenheit. Damals gefährliche car crashs, heute your lovely crush on GLANZODERHARNISCH. Need no ticket to take that ride! Ein Abend von GLANZODERHARNISCH – die Lesereihe vom Szenischen Schreiben der Universität der Künste Berlin (UdK).

Texte von: DIEZEN kollektiv (Lena Reißner, Katharina Kern, Rosa Rieck), Anaïs Clerc, Ariana Emminghaus, Sofiya Sobkowiak, Laurine Irmer, John Sauter Mit: Sarah Schmidt Teresa Korfmacher Philipp Keßel Nicolas Sidiropulos Marten Quirin, Julia Herrgesell

https://www.instagram.com/glanzoderharnisch/

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Datum:
12. Juni
Zeit:
18:00–19:30
Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
https://www.facebook.com/events/332128301622335/?ref=newsfeed
Parkplatz Berolinastraße 22
10178 Berlin

Queer im Quartier: Die monatliche Dosis Queer

Wir sind’s, die Queers! Die Menschen mit Homo-Vorlieben und mehreren Geschlechtern, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun queer mit uns hier im Quartier – immer wieder mit einem neuen Format. Lass dich überraschen & komm einfach vorbei, denn toll wird es immer!

14. Januar | 18:00 22:00

Wir sind’s, die Queers! Die Menschen mit mehreren Geschlechtern, die Menschen mit Homo-Vorlieben, manchmal auch gleich Polyliebschaften, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun eben explizit queer hier im Quartier – mal mit einer Lesebühne mit queren Autor:innen und Texten, mal mit anderen Formaten. Lass dich überraschen & komm einfach vorbei, denn toll wird es immer!

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Datum:
14. Januar
Zeit:
18:00–22:00
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Veranstalter

Queer im Quartier
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin Deutschland

Queer im Quartier: Die monatliche Dosis Queer

Wir sind’s, die Queers! Die Menschen mit Homo-Vorlieben und mehreren Geschlechtern, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun queer mit uns hier im Quartier – immer wieder mit einem neuen Format. Lass dich überraschen & komm einfach vorbei, denn toll wird es immer!

10. Dezember 2020 | 18:00 22:00

Wir sind’s, die Queers! Die Menschen mit mehreren Geschlechtern, die Menschen mit Homo-Vorlieben, manchmal auch gleich Polyliebschaften, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun eben explizit queer hier im Quartier – mal mit einer Lesebühne mit queren Autor:innen und Texten, mal mit anderen Formaten. Lass dich überraschen & komm einfach vorbei, denn toll wird es immer!

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Datum:
10. Dezember 2020
Zeit:
18:00–22:00
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Veranstalter

Queer im Quartier
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin Deutschland

Queer im Quartier: Die monatliche Dosis Queer

Wir sind’s, die Queers! Die Menschen mit Homo-Vorlieben und mehreren Geschlechtern, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun queer mit uns hier im Quartier – immer wieder mit einem neuen Format. Lass dich überraschen & komm einfach vorbei, denn toll wird es immer!

12. November 2020 | 18:00 22:00

Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem Corona-Virus muss diese Veranstaltung leider abgesagt werden!

Wir sind’s, die Queers! Die Menschen mit mehreren Geschlechtern, die Menschen mit Homo-Vorlieben, manchmal auch gleich Polyliebschaften, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun eben explizit queer hier im Quartier – mal mit einer Lesebühne mit queren Autor:innen und Texten, mal mit anderen Formaten. Lass dich überraschen & komm einfach vorbei, denn toll wird es immer!

 

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Datum:
12. November 2020
Zeit:
18:00–22:00
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Veranstalter

Queer im Quartier
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin Deutschland

Queer im Quartier: Die monatliche Dosis Queer

Wir sind’s, die Menschen mit Homo-Vorlieben, die Queers, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Einmal im Monat wird’s queer mit uns hier im Quartier. Heute: Lesebühne #ruhe 3 mit Sarah Berger, Gen Eickers, Joey Juschka, Nina Lörken, Alexandra Lüthen, Sabine Küster, Karin Petersen. Anmelden: joey@joeyjuschka.com

29. Oktober 2020 | 18:00 22:00

Wir sind’s, die Queers!
Die Menschen mit Homo-Vorlieben und mehreren Geschlechtern, die Menschen, bei denen du nicht weißt, ob „er“ oder „sie“ oder beides oder wie oder was. Und einmal im Monat wird’s nun queer mit uns hier im Quartier – immer wieder mit einem neuen Format.
Heute: Lesebühne #ruhe 3 mit Sarah Berger, Gen Eickers, Joey Juschka, Nina Lörken, Alexandra Lüthen, Sabine Küster & Karin Petersen.
Anmeldung: joey@joeyjuschka.com

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Datum:
29. Oktober 2020
Zeit:
18:00–22:00
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Veranstaltung-Tags:

Veranstalter

Queer im Quartier
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin Deutschland

Erlesung: „Hannah Arendt liebt mich nicht“

„Hannah Arendt liebt mich nicht“ von Dana Lukasińska
Eine Theater-Mockumentary und PublikumsErlesung.

20. September 2020 | 19:00

Erlesung im Rahmen des Fabulamundi Abschlussfestivals und Rückschau der Dramatischen Republik vom 17.-20.September

„Hannah Arendt liebt mich nicht“ von Dana Lukasińska
Übersetzung: Andreas Volk
Eine Theater-Mockumentary und PublikumsErlesung.
Erdacht, Erbaut und Eingerichtet von Anne-Sylvie König, Stefan Oppenländer und Katharina Schleuder, Dauer ca. 90 Min

Beginn: 19 Uhr
Ort: Werkhof, hinter dem HdM

Die polnische Autorin Dana Lukasińska versucht sich Hannah Arendt, ihrer Zeit, ihren Befürwortern und Gegenspielern sowie Weggefährten zu nähern. Dabei werden keine Schauspieler:innen den Text lesen, sondern das Publikum, das damit aktiver Teil der Präsentation ist.

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Datum:
20. September 2020
Zeit:
19:00
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
www.dramatische-republik.de
Berolinastraße
10178 Berlin

Lesung: Nationalstraße

18. September 2020 | 19:00 21:00

NATIONALSTRAßE / Národní třída von Jaroslav Rudiš

Eine Szenische Lesung mit Margarita Breitkreiz, dem Musiker Vladimir Stramko und Gästen.

Er ist wieder da. Zack Zack Zack. Steig ein. Der seltsame Sheriff aus der Prager Nordstadt sitzt am Steuer. Fiebertrip in den Untergang. Und der einsame Wolf freut sich drauf. Zack! Mitten in Dein Universum. Und nochmal: Zack! Hauptsache Du spürst die Vibrationen. Wie hier alles langsam in den Sumpf zurück sinkt. Er nimmt Dich ordentlich ins Gebet. Damit Du weißt, wie das Leben läuft. Keiner hat einen Blechmagen. Jeder muss seine Ängste überwinden. Jeder hat eine Wunde. Punkt. Hat hier einer ein Problem? Sei nicht so empfindlich, Herr Oberschlau. Tschechischer Humor halt. Ein bisschen Spaß wird man ja doch noch haben dürfen, oder? Und… action!

Regie: Daniel Wittkopp

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Datum:
18. September 2020
Zeit:
19:00–21:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
https://www.danielwittkopp.de/ http://www.dramatische-republik.de/
Karl-Marx-Allee 1
10178 Berlin

Abschlussfestival: Fabulamundi

Als Abschluss des dreijährigen internationalen Projekts Fabulamundi Playwriting Europe – Beyond Borders? zeigt das Interkulturelle Theaterzentrum Berlin (Itz) noch einmal ausgewählte Inszenierungen und szenischen Einrichtungen, die im Laufe der letzten zwei Jahre im Rahmen der Dramatischen Republik gezeigt worden sind.

17. September 2020 | 19:00 20. September 2020 | 22:00

Fabulamundi Abschlussfestival und Rückschau Dramatische Republik 17.-20. September

Als Abschluss der Aktivitäten im Rahmen des dreijährigen internationalen Projekts Fabulamundi Playwriting Europe – Beyond Borders? zeigt das Interkulturelle Theaterzentrum Berlin noch einmal gebündelt ausgewählte Inszenierungen und szenischen Einrichtungen, die im Laufe der letzten zwei Jahre im Rahmen der monatlichen Dramatischen Republik, die vom Itz an wechselnden Orten organisiert wurde, zu sehen waren. Ergänzt wird das Programm zudem durch diverse Online-Aktivitäten, die die europäischen Partner von Fabulamundi im Lauf der Woche vom 12.-20. September veranstalten. Dazu gehören diverse Video-Lectures namhafter Autoren, Talks mit Theatermachern und Autoren, Ausstrahlung von Videoaufzeichnungen von Inszenierungen und Gespräche zwischen Autoren und Übersetzern. Das genaue Programm ist auf der Webseite von Fabulamundi einsehbar: www.fabulamundi.eu

Im Haus der Statistik ( Karl Marx Allee 1) werden vom 17. bis 20. September hingegen live noch einmal folgende Aufführungen zu sehen sein:

17.9./ 19 Uhr: Beginn vor der Werkstatt am Döner Imbiss in der Karl Marx Allee,
„Eine unendliche Geschichte“ von Artur Palyga, Übersetzung: Antje Miller-Ritter, Dauer ca.180′. Eine szenische Lesung in mehreren Stationen von und mit Werner Waas und Daniel Wittkopp & Gästen, wie Frank Bergner, Harald Wissler u.v.m.

Die Prozession folgt dem hybriden Leichenwagen unter den Blicken der sozialistischen Plattenbauten als heilige Fahrt über mehrere Stationen. Begleitet von Gilgamesch und einer weihrauchgeschwängerten mobilen Bar mleczny wird das Gewisper der Gespenster trotz der Schallplatte von The Shadows (voll aufgedreht) und dem Żywiec in der Faust bis zum letzten Akt immer lauter. Und der Gott ist gegen uns. Dann: Szene 8 unvollendet. Versus populum. Betet für uns!

18.9./19 Uhr:  Treffpunkt Karl Marx Allee 1, vor Haus A, Haus der Statistik „Nationalstraße“ von Jaroslav Rudiš, Übersetzung: Eva Profousová.
Dauer ca. 45 ‚. Szenische Lesung mit Margarita Breitkreiz, dem Musiker Vladimir Stramko und Gästen
Regie: Daniel Wittkopp

Zack Zack Zack. Steig ein. Der seltsame Sheriff aus der Prager Nordstadt sitzt am Steuer. Fiebertrip in den Untergang. Und der einsame Wolf freut sich drauf. Zack! Mitten in Dein Universum. Und nochmal: Zack! Hauptsache Du spürst die Vibrationen. Wie hier alles langsam in den Sumpf zurück sinkt. Er nimmt Dich ordentlich ins Gebet. Damit Du weißt, wie das Leben läuft. Keiner hat einen Blechmagen. Jeder muss seine Ängste überwinden. Jeder hat eine Wunde. Punkt. Hat hier einer ein Problem? Sei nicht so empfindlich, Herr Oberschlau. Tschechischer Humor halt. Ein bisschen Spaß wird man ja doch noch haben dürfen, oder? Und… action!

18.9./ 21 Uhr:  Hintere Wüste, Innenhof des Hauses der Statistik
„Stillleben mit Schauspielern“ von Fabrizio Sinisi, Übersetzung: Werner Waas
Dauer ca. 30 min., Italienisch/Deutsch mit Übertiteln
Mit Lea Barletti, Werner Waas, Regie Barletti/Waas

„Alles Schauspieler, diese Menschen, und von einer niedrigen, totalen Art von Spiel: Wie im Fegefeuer des Überlebens.“ 
Was bleibt von uns, jenseits unserer schon vorgeschriebenen Rollen. „Leere im Kosmos“, absolute Vereinzelung, der Stillstand und Tod im Leben. Ein Mann und eine Frau erkennen sich, vor dem Hintergrund von Venedig, einer zur Schlacht ausufernden Demonstration und eines ermordeten Dichters. Wir werden Zeugen einer Bewusstwerdung und eines Versuchs, absolut ehrlich zu sein, vor sich und den anderen. Ein radikaler poetischer Akt.

19.9./ 19 Uhr: Foyer im Haus A, Haus der Statistik
„Lost in language“ von Lea Barletti und Elzbieta Chovaniec
Solo-Performance mit Lea Barletti, Dauer ca. 15 min.

„Lost in language“ ist eine Performance, die die italienische Regisseurin und Schauspielerin Lea Barletti mit der polnischen Autorin Elzbieta Chovaniec innerhalb einer Woche in Danzig erarbeitet hat. Sie erzählt eine Geschichte über den allmählichen Verlust der Sprechfähigkeit und die Entdeckung einer neuen Form der Kommunikation.

19.9./ 19.30: Theaterraum im Haus A, Haus der Statistik
„Extremophil“ von Alexandra Badea, Übersetzung: Frank Weigand
Ein work in progress live Hörspiel, Dauer ca. 1h
Stimme: Anna Schmidt, Live Musik: HAARMANNHOMMELSHEIM
Regie: Irene Mattioli, Dramaturgie: Albert Tola

Extremophil von Alexandra Badea beschreibt die mikroskopische Bewegung der Gedanken von drei anonymen Figuren, die sich in einer digitalisierten kapitalistischen Gesellschaft befinden. Die Welt ist kühl und entfremdet, der Wettbewerb scheint viel zu stark zu sein. Gibt es keine Tür mehr um raus zu gehen?

20.9./ 19 Uhr: Werkhof, Haus der Statistik
„Hannah Arendt liebt mich nicht“ von Dana Lukasińska, Übersetzung: Andreas Volk, Eine Theater-Mockumentary und PublikumsErlesung. Erdacht&Erbaut&Eingerichtet von Anne-Sylvie König, Stefan Oppenländer und Katharina Schlender Dauer ca. 90 min.

Die polnische Autorin Dana Lukasińska versucht sich Hannah Arendt, ihrer Zeit, ihren Befürwortern und Gegenspielern sowie Weggefährten zu nähern. Dabei werden keine Schauspieler:innen den Text lesen, sondern das Publikum, das damit aktiver Teil der Präsentation ist.

Zu Fabulamundi
Fabulamundi Playwriting Europe: Beyond Borders? is a cooperation project among theatres, festivals and cultural organisations from 10 EU Countries (Italy, France, Germany, Spain, Romania, Austria, Belgium, UK, Poland and Czech Republic) for the promotion of contemporary dramaturgy. The network aims to support and promote the contemporary playwriting across Europe, in order to reinforce and enhance the activities and strategies of the professionals and artists working in the sector and to provide the theatre authors and professionals with opportunities of networking, multicultural encounter and professional development. www.fabulamundi.eu. Itz Berlin is the only German partner in this edition 2018/2020.

Zur Dramatischen Republik
Die Dramatische Republik präsentiert monatlich seit Oktober 2018 europäische Stücke in Berlin als szenischen Lesungen, Publikumslesungen oder Werkstattinszenierungen an wechselnden Orten, wie dem TAK, Brotfabrik und am Haus der Statistik. Organisiert wird die Dramatische Republik vom Itz Berlin. In der Zeit zwischen 2018 und 2020 wurde sie durch das europäische Projekt Fabulamundi finanziert.

Für weitere Infos: www.dramatische-republik.de

Details

Beginn:
17. September 2020 | 19:00
Ende:
20. September 2020 | 22:00
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Webseite:
www.dramatische-republik.de

Lesung mit Lou Conradi – Baby Butch

23. Juli 2020 | 19:00 20:30

Spätsommer 2015, Berlin. Während in Heidenau und Freital rassistische Mobs Geflüchtete angreifen, planen Steph, eine linksradikale Butch, und Maria, eine kommunistische trans Frau, zusammen ein Kind zu bekommen. Mit Erfolg: Steph ist schwanger! Was als alternative Familiengründung geplant war, ist jedoch schnell ein Chaos aus Beziehungsgeflechten und Existenzängsten. Zwischen Demonstrationen, Polizeigewalt, Transition und Wohnungslosigkeit versucht eine Gruppe junger, impulsiver Queers, Kontrolle über ihr Leben zu behalten, während um sie herum die politische Lage längst außer Kontrolle geraten ist.


Lou Conradi ist queerer Autor, Aktivist und Drag King

Details

Datum:
23. Juli 2020
Zeit:
19:00–20:30
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
Webseite:
https://www.facebook.com/events/799608070444147/

Veranstalter

Queer im Quartier
Otto-Braun-Straße 72
10178 Berlin Deutschland